Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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18. Wieder zu Hause

Ich folge dem Rettungswagen bis zum Krankenhaus. Während Susan auf der Trage in die Rettungsstelle gebracht wird, lande ich hinter dem Auto, lasse den Anzug verschwinden und renne den Leuten hinterher.
Gerade sehe ich noch wie Su in ein seperates Abteil zur Untersuchung geschoben wird.
Ich will hinterher, doch eine Krankenschwester hält mich auf. Sie sieht mich an, erkennt mich scheinbar, denn sie sagt erstaunt "Mister Stark?"
"Ja genau. Ich will da rein!" brülle ich. "Das geht leider nicht. Ihre Freundin (dabei grinst sie so komisch) wird gerade von Dr. McQueen untersucht. Bitte warten Sie im Wartebereich!" versucht sie mich zu beruhigen.
"Sehe ich so aus als würde ich im Wartebereich warten? Ich will da rein!" "Das geht nicht. Gehen Sie in den Wartebereich!" leiert sie stoisch ihren Text runter. Sicher hat sie den schon sehr oft gesagt.
Sie lässt mich einfach stehen und verschwindet hinter dem Vorhang "Machen Sie jede Behandlung die von Nöten ist, der Preis ist egal. Ich zahle alles." brülle ich ihr noch hinterher. Ich hätte nicht übel Lust irgendwo drauf zu schlagen, doch ich reiße mich zusammen. Für Su. Denn wenn ich hier alles kurz und klein haue, schmeißen sie mich raus. Ich gebe mich also geschlagen, suche nach dem Schild das den Wartebereich ausweist, finde ihn und gehe hin. Es warten neben mir noch einige andere Leute hier. Die Angehörigen erkenne ich daran das sie gerötete Augen haben oder nervös auf und ab gehen, wie Löwen im Käfig. Ein Mann sitzt blass und apathisch auf seinem Stuhl und hält sich seine bandagierte Hand. Blut tropft auf den Boden. Ich muss würgen.
Auf einem freien Stuhl nehme ich Platz, links neben mir eine alte Dame die strickt und rechts eine junge Frau mit blauem Auge und aufgeplatzter Lippe. "Auseinandersetzung mit dem Ehemann." nehme ich an. "Sehr sympathisch." Ich sitze da und starre die Wand gegenüber an. Die Zeit vergeht so gar nicht. Ich stehe auf und laufe ebenso im Raum herum wie es manch anderer tut. "Warum dauert das so lange? Sie war doch gar nicht so schwer verletzt." denke ich bei mir. Ich beschließe noch einmal nachsehen zu gehen. Prompt laufe ich der selben Krankenschwester in die Arme die mich vorher weg geschickt hatte.
"Mister Stark." grüßt sie. "Die Untersuchung ist abgeschlossen. Miss Walters wird jetzt in ihr Zimmer gebracht. Wir haben uns gedacht sie in einem Zimmer für Privatpatienten unterzubringen. Ich hoffe, das ist auch in Ihrem Interesse!"
"Natürlich!" entgegene ich und füge hinzu "Ich komme mit."
Sie nickt nur kurz.
Wir gehen gemeinsam zu der Kabine zurück in der Su liegt, zwei Pfleger oder so fahren ihr Bett zu einem Fahrstuhl. Sie ist noch immer bewusstlos. Während wir auf den Fahrstuhl warten sehe ich sie genauer an. Ihre Augenlider flattern, sie scheint etwas zu träumen. Ihre Lippen beben leicht. Am liebsten würde ich sie küssen, nur um auszuprobieren ob meine Prinzessin aufwacht. Ich greife nach ihrer Hand, sie ist warm, ich drücke sie leicht. Ich spüre die Blicke der drei anderen, doch mir ist völlig egal wenn ich ab jetzt als Softi durchgehe. Ich will nur das Su endlich wieder wach wird.
Dann ist der Fahrstuhl da und wir steigen ein.
Im Zimmer angekommen bittet mich die Schwester die Unterlagen für Su auszufüllen. Ich nicke stumm, nehme die Papiere entgegen und lege sie auf den Nachttisch. Bevor sie das Zimmer verlässt bietet sie mir noch etwas zu trinken an.
Ich stelle mir einen Stuhl neben Su's Bett, greife wieder nach ihrer Hand, streichel mit dem Daumen über ihren Handrücken.
"Su, es tut mir so leid!" murmel ich. "Das hätte nicht passieren dürfen."
Ich bin ein harter Kerl, ich weine nicht, damals als ich von Terroristen entführt und 3 Monate in Gefangenschaft war tat ich es nicht und jetzt werde ich auch nicht damit anfangen.
Ich sitze neben dem Bett und warte und warte. Irgendwann muss ich eingeschlafen sein.

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