Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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8. Wie im Traum

Es war später Nachmittag als ich erwachte.

Ein paar Sekunden lang wusste ich nicht wo ich war. Doch mit einem Seitenblick auf den noch schlafenden Tony wusste ich es wieder.
Seelig lächelnd stehe ich auf; vorsichtig, damit ich ihn nicht wecke. Auf dem Boden liegt Tonys Hemd, ich hebe es auf und ziehe es mir über.
Im Badezimmer lasse ich mir Wasser in die luxeriöse Badewanne ein. Frech wie ich bin nehme ich Tonys Zahnbürste und putze mir damit die Zähne. Wir können ja nachher ne neue kaufen. Wir müssen sowieso einkaufen. Ich habe ja nichts hier. Während ich mir die Zähne putze sehe ich mein Spiegelbild im Spiegel an.
Tony Stark hat mit mir geschlafen. Mit mir - Susan Walters. Seine Aussage fällt mir wieder ein: er wird mich nicht weg werfen nach dem einen Mal. Ich solle keine Angst haben.
"Was soll das heißen, Mister Stark?" frage ich mein Spiegelbild. "Du kannst doch nicht wirklich ernsthaft an mir interessiert sein."                        
"Doch. Genau das bin ich."             
Ich erschrecke zu tode. Plötzlich sehe ich Tony im Spiegel hinter mir stehen.
Er lehnt im Türrahmen, die Arme vor der Brust verschränkt, mit einem Grinsen im Gesicht.                   
Ich gehe auf ihn zu "Hey mein Held." flirte ich.                                          
Er greift mit beiden Händen an den Hemdkragen und zieht mich zu sich heran. "Na Schönheit. Wie hast du geschlafen?" raunt er und küsst mich leidenschaftlich.                                                                                                  "In deinen Armen? Wie sollte ich da wohl geschlafen haben? Fantastisch natürlich!"Ich strahle ihn an.
"Du willst baden gehen? Ich werde Happy losschicken um Sachen für dich zu kaufen. Was brauchst du genau?""Ähm. Was?" Ich bin verwirrt "Wollen wir nicht nachher gemeinsam shoppen gehen?"                         
"Was glaubst du passiert wenn Iron Man einfach so durch die Straßen schlendert? Das überlebe ich nicht." witzelt er.                                   
"Okay. Aber was passiert wenn Tony Stark mit seiner Freundin gemeinsam einkaufen geht?"              
Das war ein Trick von mir. Ich wollte sehen wie er reagiert wenn ich mich seine Freundin nenne.         
Er bleibt cool. Zuckt nicht einmal mit der Wimper.
Er sagt nur: "Das käme auf einen Versuch an." Er zwinkert mir zu.
Da hat er sich ja gut raus geredet. Doch dann fügt er hinzu "Er kennt seine Freundin ja gerade mal drei Tage lang, da war noch keine Zeit zum gemeinsamen Stadtbummel."
"Willst du damit andeuten, ICH sei deine Freundin?" frage ich erstaunt.                                                                      "Aber sicher doch, Süße. Was denkst du von mir? Das ich jede x-beliebige Frau so behandel und mit ihr tue was ich mit dir getan habe?"
Er wirkt wirklich erstaunt. Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich soll die Freundin des CEO Tony Stark sein? "Okay." sage ich daher nur lahm.   
Er muss meine Zweifel mitbekommen haben, denn er sagt "Süße, ich könnte mir keine schönere Frau wünschen. Du bist perfekt. "
"Aber du kannst doch jede haben. Schauspielerinnen oder Models zum Beispiel."                                        
"Ach die." er winkt ab "Diese dürren Klappergestelle. Alle unterliegen dem Zwang super dünn und perfekt zu sein." erklärt er mir.
"Hm."
"Langweilig!" brüllt er plötzlich. "Ich will eine Partnerin die anders ist. Die selbst nicht im Rampenlicht steht. Die um meintet willen mit mir zusammen ist und nicht um selbst besser da zu stehen.
All das bist du. Su, du bist perfekt. Das habe ich gesehen und seit diesem Moment an wollte ich nur noch dich!"
Ich bin ganz geplättet von seiner Ansprache, mir fällt nichts passendes dazu ein, also laufe ich auf ihn zu, springe in seine Arme und küsse ihn leidenschaftlich.                                                                                                            Obwohl überrascht, fängt er mich auf und erwidert den Kuss.                  
Er trägt mich zum Bett zurück wo er mich schwungvoll ablässt. Ich lande auf den weichen Kissen.
Er legt sich über mich und bedeckt meine Stirn, Nasenspitze, Wangen und meinen Hals mit Küssen. Seine Lippen hinterlassen dabei eine heiße Spur auf meiner Haut.                 
Sofort macht mein Körper sich bereit für ihn. Ich bin willenlos, gehöre nur ihm.
"So gefällt mir das." raunt er. Es war ihm nicht entgangen wie feucht ich schon wieder bin. "Du ungezogenes Mädchen, bist unersättlich." grinst er. "Was willst du das ich tue?"         
"Zu aller erst solltest du das Wasser im Bad abstellen."
Das plätschern aus dem Badezimmer erinnert mich gerade noch rechtzeitig an das Wasser.                                     
Er läuft rasch nach nebenan und dreht den Hahn ab.
Ich nutze die Zeit und entledige mich des Hemdes, so das er, als er zurück kommt, mich Splitterfasernackt auf dem Bett vorfindet. Ich räkel mich, wie ich hoffe, umwerfend sexy auf dem Bett.                                           
Tony fährt sich mit der Zungenspitze über die Lippen. "Lecker." raunt er und lächelt anzüglich.          
Er nähert sich mir wie ein Panther seiner Beute.
Kurz um - es wird noch ein sportlicher Nachmittag.

Irgendwann komme ich doch noch zum baden, allerdings nicht allein. Die Wanne ist aber groß genug für zwei.
Tony sitzt hinter mir, so das ich mich an seine Brust lehnen kann.       
"Ich finde es schön hier." sage ich verträumt "An den Luxus könnte ich mich gewöhnen." und muss lachen.
"Na dann, gewöhn dich schon mal daran! Ich habe nämlich nicht die Absicht dich wieder gehen zu lassen." droht er im Scherz.                     
"Ach wirklich, ist das so?" frage ich belustigt. "Tony was ist das hier mit uns?"
Ich fasse seine Hand und wir verschränken die Finger ineinander.
"Es ist auf jeden Fall etwas ernstes." antwortet er.
"Wirklich?"                    
"Mein Gott. Warum braucht ihr Frauen immer so viele Bestätigungen? Könnt ihr uns Männern nicht einfach mal glauben?" meckert er.                                    
"Weil ich es einfach nicht fassen kann. Es wirkt so surreal. Warum sollte der große Mister Stark sich ausgerechnet ein normales Mädchen auswählen?" versuche ich zu erklären.                                                                                       "Weil dieses normale Mädchen die Frau meiner Träume ist." gibt er knapp zurück.                                                     Wie zur Bestätigung drückt er sanft meinen Kopf nach hinten und küsst er mich. Ich bin so glücklich das ich das Gefühl habe zu zerspringen. Endlich bin ich mal wieder von ganzem Herzen glücklich. Meine letzte und einzige feste Beziehung ging vor 10 Monaten in die Brüche. Er hat mich nicht gut behandelt, ich litt mehr als das ich glücklich war. Mit Hilfe vieler Gespräche mit Belle kam ich drüber hinweg.
"Wollen wir ausgehen?" fragt Tony als wir überlegen was wir zu Abend essen.                                 
"Gern. Aber bezahlen möchte diesmal ich selbst." stelle ich klar.                
Er schnaubt abfällig. "Als würde ich einer Frau gestatten eine Rechnung fürs Essen zu begleichen."                  "Warum nicht? Wir leben im 21. Jahrhundert." Ich funkel ihn böse an. "Außerdem bin ich nicht gerade mittellos musst du wissen."                     
"Ich weiß." grummelt er.               
"Ach, du hast dich über mich erkundigt?" frage ich.             
"Nein." gibt er zurück. "Jarvis hat das erledigt."                                                                                                             Ich schnaube verächtlich, muss dann aber doch lachen.
"Okay, du bezahlst. Aber wofür darf ich denn dann in Zukunft noch mein Geld ausgeben?"                            
"Na da fallen mir doch spontan schon ein paar Sachen ein." Er zählt mit den Fingern mit                 
"Erstens: Weihnachtsgeschenke für mich; Zweitens: Weihnachtsgeschenke für deine Familie oder Freunde; Drittens: ... Ähm ... Mir fällt jetzt doch nichts mehr ein"
Er rauft sich gespielt verzweifelt die braunen Haare.
"Ah ja, Geburstagsgeschenke."
Er zeigt triumphierend mit dem Zeigefinger auf mich. "Siehst du. Du wirst dein Geld auch so noch los."
Ich kann nicht mehr. Tonys lockere Art, seine coolen Sprüche, sein Sarkasmus - alles an ihm ist umwerfend. Ich liebe ihn!

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