Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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5. Wie es seinen Anfang nahm

Da saßen wir nun. Tony faltete seine Hände unter dem Kinn und sah mich direkt an.
"Was ist?" frage ich lächelnd.
"Ach nichts. Ich sehe dich nur gerne an. Du siehst wunderschön aus, Susan!"
"Wie vielen Frauen hast du das wohl schon gesagt?" rate ich.
"Nur dir." scherzt er und muss plötzlich lachen. "Nein, im Ernst. Es waren schon so einige. Und, das gebe ich zu, oft habe ich es nur gesagt um die Dame zu bestimmten Handlungen zu bewegen. Aber hey, ich bin Iron Man."

Ich war etwas geplättet von so viel Offenheit. "Okay." sagte ich zögerlich.
"Ach, Susan. Das ist doch egal. Vergangenheit. Du bist was jetzt zählt." "Ich soll also eine neue Trophäe in deiner Sammlung werden?" frage ich. "Ist das gut für dein Ego? Wenn du die Frau die du gerettet hast auch flachlegst. Braucht Iron Man so eine Bestätigung?"
Ich merkte wie das Gespräch wieder in die falsche Richtung abtriftet. Ich wollte das nicht aber seine Art machte mich wahnsinnig.
Tony saß da und grinste siegessicher. "Susan. Es ist doch egal was früher war. Lebst du in der Vergangenheit oder lieber wie ich in der Gegenwart?" Das war ein Argument.
"Na gut. Ich wusste ja worauf ich mich bei dir eingelassen habe." gebe ich zu "Aber jetzt sag mir endlich weshalb du mit mir Essen gehen wolltest?" "Das fragst du noch?" er sah mich belustigt an "Ich wollte dich kennenlernen. Du hast mein Interesse geweckt. Und das obwohl du ziemlich ramponiert ausgesehen hast vorgestern." Tony grinste frech. "Okay." gab ich knapp zurück "Ich gebe zu, dass ich dich auch schon immer sehr anziehend fand. So aus der Ferne. Nie hätte ich mir träumen lassen Iron Man mal persönlich kennen zu lernen. Obwohl..."
"Was?" fragte er.
"Ich sollte ein Interview mit dir führen und eine Reportage schreiben." erklärte ich.
"Aha. Möchtest du das immer noch?"
"Es dürfte dir nicht entgangen sein das es meine Arbeitsstätte nicht mehr gibt. Ich bin vorerst arbeitslos. Also dürfte ein Interview vorerst nicht von Nöten sein."
"Okay. Sag bescheid wenn du es brauchst. Du bekommst jede Antwort von mir die du brauchst." Er sah mich verschwörerisch an "Und nicht nur Antworten." Ich keuchte auf. Er war wirklich unglaublich.
Tony Stark strahlt eine solch selbstsichere Aura aus das man in seiner Gegenwart vollkommen gehemmt ist.
"Ja danke." brachte ich daher nur knapp hervor. "Erzähl mir von dir!" forderte ich ihn nachdem wir mit unserem Weingläsern angestoßen hatten auf. Und er erzählte von seiner Zeit als Hersteller und Lieferant von Waffen aller Art. Von seiner jetzigen Arbeit als CEO einer Weltweit operierenden Firma die in erneuerbare Energien macht. So habe ich es jedenfalls verstanden.
Ehrlich gesagt ging das von ihm gesprochene in ein Ohr rein und zum anderen gleich wieder raus. Ich konnte nichts von alle dem aufnehmen. Ich war viel zu sehr damit beschäftigt Tony beim reden anzuschmachten.
Er war so umwerfend sexy! Um mir nichts anmerken zu lassen nickte ich ab und an oder gab so etwas wie Oh oder Aha von mir.
"Ja, jetzt bin ich einer der Guten. Ein Menschenfreund. Ich kann dir das gerne mal bei einem Rundgang näher erklären." schlug er vor.
Ich wigelte ab. "Nein danke, Mister. Das hat mir schon gereicht."
"Mir ist das auch zu langweilig. Weswegen ich auch Pepper damit betraut habe meine Firma zu leiten. Ich arbeite lieber in meiner Lieblingswerkstatt. Die könnte ich dir ja mal zeigen." "Gern. Wo ist sie?" frage ich.
"In meinem Haus in Malibu. Wir könnten sofort hin fliegen."
Er winkte nach dem Ober. "Moment. Schaffen wir es noch vorher etwas zu essen? Dafür sind wir schließlich hier oder?" frage ich mit meinem süßesten Lächeln.
"Aber sicher doch Susan. Entschuldige." "Und außerdem habe ich gar keine Sachen dabei."
"Macht nichts. Ich kauf dir neue." winkt er ab.
"Hm, okay. Wie kommen wir hin? Ist ja nicht gerade um die Ecke." frage ich.
"Meine Privatmaschine ist in 30 Minuten einsatzbereit. Ich muss nur kurz telefonieren."
"Gut. Mach das!" fordere ich. Ich gebe zu, ich bin gespannt was der Abend noch so alles bringen wird.
Tony steht kurz auf und verlässt das Lokal um zu telefonieren.
Als er wieder da ist kommt gleich der Ober an unseren Tisch, Tony fragte ihn nach der heutigen Empfehlung des Küchenchefs und bestellt dann das. Der Ober verschwand in der Küche.
Ich lege meine linke Hand nicht ganz ohne Hintergedanken auf den Tisch. Ich hoffte er würde sie ergreifen und so eine Bindung zu uns herstellen. Tony blickte auf meine Hand und dachte wohl an das gleiche. Er ergreift und drückte sie leicht, dabei sieht er mir tief in die Augen.
"Susan ich bin wirklich froh dich kennen gelernt zu haben! Seit vorgestern kann ich nur noch an dich denken."
"Na klar. Warum sollte ein Mann wie du an jemanden wie mich denken?"
"Stell dich doch nicht immer selbst unter den Scheffel! Du bist eine wunderschöne Frau. Steh dazu! Warum sollte ich dich nicht begehrenswert finden?"
"Stimmt auch wieder." lache ich und greife nach einem Stück Brot das in einem mit einem rot weiß karierten Tuch ausgeschlagenen Körbchen vor mir auf dem Tisch steht.
Ich kaue darauf herum um Zeit zu schinden. Tony sieht mir amüsiert zu und nimmt sich auch ein Brot.
Kurz darauf kommt der Ober mit unserem Essen. Ich greife nach meinem Weinglas und nippe daran. Dann widme ich mich meiner Pasta. Es schmeckt vorzüglich.
"Schmeckt es dir? Mir schmeckt es hier immer. " plaudert Tony.
"Oh ja, sehr lecker." gebe ich kauend zurück. "Oh Entschuldigung, das war unhöflich."
Das war jetzt peinlich. Ich sitze mit einem Multimillionär in einem Nobelrestaurant und spreche mit vollem Mund. Was denkt er jetzt von mir? Er schien es mir nicht übel zu nehmen, er grinste nur.

Nach dem Essen zahlt Tony und wir verlassen gemeinsam das Restaurant. "Mein Wagen steht um die Ecke. Komm!" erklärt er, greift nach meiner Hand und zieht mich fort.

Und da steht er, sein orange metallic farbener Ferrari. Die Türen öffnen sich scheinbar automatisch und wir steigen ein. Ich sinke in den tiefen Sitz, Tony sitzt neben mir sieht mich an und fragt
"Bereit?"
Ich nicke "Bereit wenn du es bist." Tony beugt sich zu mir herüber und küsst mich leidenschaftlich dann dreht er den Schlüssel. Sofort kommt Leben in den Wagen. Der Motor dröhnt ohrenbetäubend und das Monster setzt sich in Bewegung.
Tony gibt Gas und ich werde unverhofft in den Sitz gedrückt. Mir bleibt kurz die Luft weg.
Die Gebäude fliegen nur so an uns vorbei.
"Hast du keine Angst einen Strafzettel zu bekommen oder noch schlimmer das du einen Unfall bauen könntest? frage ich atemlos.
"Ähm, nö." antwortet er frech. "Selbst wenn ich einen Strafzettel bekomme, was kümmert's mich? Den zahl ich aus der Portokasse.
Und was das Unfall bauen angeht - Süße ich bin ein verdammt guter Autofahrer." Er zwinkert mir lässig zu. "Okay Tony ich vertraue dir." lache ich "Aber ich sag dir gleich, wenn mir etwas passiert bekommst du es mit dem Zorn und der Rache eines Vater zu tun. Du musst wissen, ich bin Daddys Liebling."
"Danke für die Warnung!" gibt er trocken zurück.
Ich grinse und sehe aus dem Fenster. Mittlerweile haben wir die Innenstadt hinter uns gelassen und kurz darauf sehe ich die Lichter des JFK im Dunkeln leuchten.

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