Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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13. Von jetzt wird sich einiges ändern, Su

Tony sollte ja so recht behalten.
Am nächsten Tag schien es für die New Yorker kein anderes Thema mehr zu geben als Tony Stark und Susan Walters. "Die zukünftige Mrs. Stark?" konnte man lesen. Ich schluckte als ich die Schlagzeile las. Klar, habe ich mir heimlich schon mal ausgemalt wie es sein würde Mrs. Stark zu werden. Aber es jetzt so vorgesetzt zu bekommen... Was würde Tony davon halten. Gerade war er im Bad. Er musste gleich in die Firma.
Als er wenig später ins Esszimmer kam lies er sich nichts anmerken. Daher fragte ich "Hast du die Zeitung schon gelesen?"

"Klar." gab er knapp zurück.
"Die schreiben wir würden heiraten." sagte ich trocken.
"Ja, und?" fragt er während er sich ein Croissant schnappt und herzhaft hinein beißt.
"Ich werde keine freie Minute mehr haben. Wie sagtest du gestern so schön? Die werden mich jagen." "Hm." kaute er "Du wirst dich dran gewöhnen müssen." brachte zwischen zwei Bissen hervor.
"Na toll! Und jetzt?" Ich bin deprimiert. Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen, doch man beschäftigt sich ja immer erst mit den Sachen wenn sie einen direkt betreffen.
"Wir haben Pepper. Sie kümmert sich um die PR. Aber du wirst jetzt das hier brauchen." Damit geht er zum Sideboard und nimmt eine dieser Glasscheiben die ihm als Handy dienen. "Unser privates Kommunikationssystem. Handys können gehackt werden. Und so hast du Jarvis immer bei dir. Hier."
Und damit hält er mir das Ding hin. Ich nehme es "Und wie schaltet mal es an?"
"Ganz einfach, antippen." Er tippt darauf und schon erwacht es zum Leben. "Guten Tag, Miss Walters." begrüßt mich Jarvis durch das Gerät. "Was möchten Sie tun?"
"Äh, jetzt nichts. Danke."
"So, jetzt bist du erst einmal ausgestattet. Meine Kreditkarte hast du auch. Dann kann ich ja jetzt mal das Geld verdienen gehen." sagt Tony, klatscht tatendurstig in die Hände "Komm her!" Ich schmiege mich enger an ihn.
Seine Lippen kommen meinen immer näher, ich schließe die Augen und genieße den Kuss. Ich schlinge meine Arme um seinen Hals. Ich möchte ihn am liebsten gar nicht gehen lassen. Doch auch der schönste Kuss ist irgendwann zu Ende und Jarvis meldet sich auch zu Wort "Mister Stark ihr 12 Uhr Termin steht an."
"Ja doch. Danke Jarvis."
Er löst sich von mir indem er mich von sich am ausgestreckten Arm hält. "Machs gut, Süße! Heute Abend bin ich wieder da."
Ich schniefe und sehe traurig zu Boden. Tony dreht sich um, zieht seine Sonnenbrille aus der Jackettasche und setzt sie sich auf.
Ich drehe mich zum Fenster und sehe hinaus. Wie weit weg die normale Welt da draußen ist, wie klein die Menschen.
Tony dreht sich an der Tür noch einmal um und ruft "Babe."
Ich drehe mich zurück, sehe ihn an. "Ich liebe dich." Und damit schließt sich die Fahrstuhltür. Eine Träne rollt meine Wange herunter. "Ich dich auch." flüster ich.

Ich beschließe mich heute mit Belle zu treffen. Sie muss dringend auf den neuesten Stand der Dinge gebracht werden. Sie erfährt sonst alles nur durch die Presse. "Jarvis. Stelle Verbindung zu Anabelle Grimm her!" "Sofort, Miss." Schon blinkt Belle's Nummer auf meinem Display. "Hallo?" meldet sie sich. "Hi Süße!" spreche ich in das Gerät. "Hast du heute Zeit?" "Susan! Hey, wie cool das du dich meldest. An dein Handy gehst du ja nicht ran. Du treulose Tomate!" ruft Belle. "Ja. Ich möchte dich dringend sehen! Hast du Zeit?"
"Für meine beste Freundin - immer. Wann und wo?"
"Unser Lieblingscafe in 1 Stunde?" "Okay, bis gleich." sagt sie und legt auf. Ich tu es ihr nach.
"Jarvis ich gehe kurz mal weg."
"Ich werde alles in die Wege leiten." "Nein nein, du hast mich missverstanden, Jarvis. Ich möchte doch nur kurz ins Cafe mich mit meiner Freundin treffen."
"Das habe ich verstanden, Miss Walters. Mister Stark hat aber angeordnet das Sie stets zu bewachen sind. Ich werde Ihnen jetzt eine Limousine bestellen."
Daran soll ich mich gewöhnen? Ich schreibe Tony eine Mail.
"Hi Tony. Ich möchte mich mit Belle treffen. Im Cafe. Aber Jarvis will mich nicht ohne Begleitung raus lassen. Ist das denn wirklich nötig? Mich kennt doch keiner?"

Meine Kommunikator zeigt mir an das Su mir eine Mail geschickt hat. Sie möchte ausgehen aber ohne Schutz. Das geht gar nicht. Zu viel Angst habe ich das ihr etwas zustößt. "Jarvis. Kümmere dich darum das Su eine eigene Limousine und einen Bodyguard bekommt. Jemand dem ich vertraue. Lass sie nicht allein raus gehen! Zur Not schicke jemanden verdeckt hinter ihr her." "Wie Sie wünschen, Sir. Ich werde alles veranlassen."

"Miss Susan, Mister Stark hat ausdrücklich angeordnet das Sie nicht allein raus gehen. Ich habe bereits eine Limousine für Sie geordert. Als ihr persönlicher Bodyguard für heute stellt sich Happy zur Verfügung. Er wird gleich da sein. Sie werden Ihren Termin pünktlich wahrnehmen können." Informiert er mich. "In Ordnung. Dann mache ich mich jetzt fertig. Gib mir bescheid wenn Happy eingetroffen ist!" Oh je. Den Befehlston habe ich ja schon drauf. "Wie Sie wünschen, Miss."

Belle wartet schon im Cafe. Ich verspäte mich, da wir mit dem riesigen Wagen im Stau feststeckten. Dieses Auto ist eben nicht so wenig. Belle hatte gerade einen Cappuchino für sich bestellt, als eine schwarze Limousine direkt vor dem Cafe hält. Der Beifahrer steigt aus, läuft zur hinteren Tür und öffnet sie. Die Frau schwingt geschlossen ihre Beine auf dem Wagen, ihre Füße stecken in Manolo Blahnik Stilettos. Sie steht auf und kommt auf Belle zu gelaufen. Ihr bleibt vor Erstaunen der Mund offen stehen. Hinter ihrer völlig veränderten besten Freundin geht ein breitschultiger Mann, im dunklen Anzug mit Headset im Ohr. "Bestimmt ist der bewaffnet." geht es Belle durch den Kopf als sie aufsteht um Susan zu begrüßen. Der Mann macht einen Hechtsprung zwischen die beiden Frauen und hält Belle die Hand vor die Brust. "Stopp!" gebietet er.
"Happy. Happy, ist schon gut." ruft Susan. "Das ist mein Termin." Sie geht zu mir, schlingt den freien Arm um meine Hüfte, in der anderen hält sie eine Cutch. "Das ist meine beste Freundin. Miss Anabelle Grimm." "Ja, wenn das so ist. In Ordnung." sagt Happy und zieht sich an einen Nachbarstisch zurück wo er sich hinsetzt.

"Hi, mein Schatz." begrüße ich Belle und küsse ihre Wangen. "An das eben muss man sich wohl gewöhnen oder? Aber wow! Du siehst einfach wow aus!" bringt Belle stoßweise hervor. Ihr scheinen die Worte zu fehlen. Das kommt wahrlich nicht gerade selten bei ihr vor. "Ja, Tony lässt mich jetzt nicht mehr ohne Bewachung aus dem Haus. Jetzt wo ich..." Ich stocke. "Schon klar. Auf die künftige Ms. Stark muss aufgepasst werden. Schließlich bist du die Mutter des künftigen Thronfolgers des Stark Reichs." witzelt Belle. Ich verdrehe gespielt die Augen. "Ach, hör mir damit auf. Was in den Zeitungen steht ist völliger Blödsinn."
"Also sind die Videos wo ihr mitten in Manhatten Romeo und Julia spielt auch nur Fake?" lacht sie.
"Nein, das sind sie nicht. Er wollte mich überraschen. Voll süß oder?" sage ich und als ich an die Szenen zurück denke legt sich ein Lächeln auf meine Lippen.
"Ihr scheint völlig verknallt zu sein!" stellt Belle trocken fest. "Das hätte ich, ehrlich gesagt, einem Mister Stark gar nicht zugetraut. Diese Romantik."
"Ist eigentlich auch nicht sein Fall. Aber..." "Aber für seine Zukünftige springt er gern mal über seinen Schatten." vollendet Belle meinen Satz.
"Ja ganz genau." Lachend setzen wir uns beide an unseren Tisch. Die Bedienung kommt und ich gebe meine Bestellung auf. Ich werfe einen Seitenblick auf Happy, doch dieser ist mit seinem Handy beschäftigt. Ich erzähle Belle von den letzten Tagen, was wir so gemacht haben, vom Haus in Malibu, von der Party und den anderen Helden. Irgendwann kommt das Gespräch auf den Anschlag vor knapp 2 Wochen. "Ich muss mich langsam mal darum kümmern was nun mit meiner Arbeit ist." bemerke ich. "Ach, da fällt mir ein, da kam vor zirka einer Woche ein Anruf für dich. Vom Verlag."
Ich schlucke denn ich ahne schlimmes. "Dein Verlag existiert nicht mehr. Dein Boss hat es damals erwischt und auch etliche deiner Kollegen."
Ich verstecke mein Gesicht in den Händen. Sofort kommen hinter den verschlossenen Augen die Bilder des Attentats wieder hoch. Ich fahre mir durch die Haare, sage "Scheiße! Und was mache ich jetzt? Ich bin noch nicht lange genug im Geschäft, mich wird kein anderer einstellen."
"Ich glaube nicht das du eine neue Stelle brauchst."
"Du meinst, weil ich die Freundin von Tony Stark bin? Nein, Belle, ich will selbstständig bleiben! Ich will arbeiten!" erkläre ich mit fester Stimme.
"Ja, das sagst du jetzt noch. Warte bis er dir den Heiratsantrag gemacht hast." gibt sie zu bedenken.
"Quatsch. Heiratsantrag. Belle, wir kennen uns zwei Wochen. Das hat doch nur die Presse daraus gemacht. Schlagzeilen eben. Da steckt nichts dahinter."
"Ich sage nur Romeo und Julia." Belle grinst hinterhältig.
"Ja schon..."
"Susan, sieht dich doch mal um! Du hast dich verändert. Kommst hier mit deiner Limousine und Bodyguard im Schlepptau vorgefahren und du hast sicher auch seine Kreditkarte in deinem Handtäschen."
Kann sie Gedanken lesen?
"Tony Stark fliegt mit dir mal so eben durch ganz Amerika, stellt dich seinen Freunden vor, seinen Eltern kann er dich ja nicht vorstellen und dann rezetiert er für dich auf offener Straße den Romeo." Sie sieht mich fest an. "Was für Beweise seiner Liebe zu dir brauchst du denn noch?" "Wenn man es mal so sieht... Du hast recht." gebe ich zu.
In genau diesem Moment klingelt in meiner Tasche mein Kommunikator. Ich hole ihn hervor. Belle schaut interessiert zu. "Was ist das für ein Ding?" fragt sie mich.
"Hat mir Tony gegeben. Ein Kommunikator, weil doch Handy gehackt werden können. Und so habe ich Jarvis immer bei mir." erkläre ich mit Stolz in der Stimme.
"Okay. Dann geh mal ran bevor das Ding hier noch in die Luft fliegt."
Ich halte es mir ans Ohr und sage einfach "Ja."
"Leg den Kommunikator einfach auf den Tisch vor dich!" höre ich Tonys Stimme.
Ich tue es und sofort erscheint eine Art Hologramm. Tony sagt "Ich zeige dir jetzt mal was dieses kleine Ding so alles kann. Sieh her!" Es erscheint ein Amor mit Pfeil und Bogen. Er spannt den Bogen, zielt auf mich und lässt den Pfeil direkt auf mein Herz zu sausen. Dieser dringt in mich ein und verflüchtigt sich dann einfach.
Ich bin überrascht. Mit so etwas habe ich nicht gerechnet. "Ich liebe dich, Susan Walters!" ruft Tony. Ich spüre wie ich rot werde.
"Ich liebe dich auch." hauche ich in das Gerät.
"Sie ist es." kreischt plötzlich eine schrille Frauenstimme hinter mir. "Sie ist die Freundin von Tony Stark." Und dann ging alles ganz schnell. Ich wende mich um in die Richtung aus der ich die Stimme vernommen habe, in diesem Moment springt schon Happy hinter mich um mich abzuschirmen. "Kommen Sie, Susan!" raunt er mir zu "Und Sie kommen auch mit!" befielt er Belle.
Diese greift, genau wie ich nach ihrer Handtasche und wir folgen Tony zum Wagen.
Es hat sich mittlerweile eine riesige Menschentraube gebildet. Alle wollen ein Foto mit mir machen. Beim Wagen stehen die Türen bereits offen, wir steigen ein und sofort setzt sich der Wagen in Bewegung.
"Geschaft." stößt Belle aus.
"Ach du heilige scheiße!" entfährt es mir.
"Alles in Ordnung bei Ihnen beiden?" fragt Happy von vorne.
Wir nicken kollegtiv.
"Das also erwartet mich zukünftig. Ich mag mir gar nicht ausmalen was geschehen wäre hätte ich Happy und den Wagen nicht dabei gehabt." denke ich mir während der Fahrt zurück zum Stark Tower.

Dort angekommen parken wir in der Tiefgarage. Ich war noch nie hier. "Wow!" entfährt es Belle bei dem Anblick der vielen Nobelkarossen.
Ich stehe da und sehe mich um. Auf den ersten Blick sehe ich mit meinem laienhaften Blick, verschiedene Porsche, auch Oldtimer, einen weißen Ferrari und den orange metalic farbenen Ferrari, einen silbernen Mercedes und noch so einige mir unbekannte Autos. "Wem gehören die alle?" frage ich Happy.
"Na Mister Stark natürlich." antwortet er mit Stolz in der Stimme.
"Wofür braucht ein Mann allein so viele Autos?"
Ich kann es nicht verstehen.
"Miss, muss ich Ihnen wirklich erklären warum ein Mann Autos mag?" Er lacht mich an. "Er liebt seine Autos." Happy dreht sich um und geht zu einer Tür. Ich höre ihn noch etwas murmeln das wie "Nur eines liebt er noch mehr."
Wir folgen Happy zu der Tür. Happy zieht eine Karte durch einen Schlitz an dem Türrahmen. Dahinter befindet sich ein kleiner Vorraum mit einem Zugang zum Fahrstuhl. Wir steigen alle ein und fahren nach oben ins Penthouse.
"Kann da jeder hoch?" fragt Belle. "Nur bist in die 15 Etage. Alles darüber ist nur Mister Stark und Miss Walters vorbehalten." erklärt Happy. Ich horche auf, das war mir neu. "Aber in den Fahrstuhl selbst gelangt man nur mit einer solchen Karte. Wenn Sie, Miss Grimm, Miss Walters besuchen möchten rate ich Ihnen vorher einen Termin zu machen! Jarvis gibt uns dann bescheid."
"Wer ist Jarvis?" fragt Belle verwundert.
"Das bin ich." meldet sich Jarvis zu Wort.
Belle schaut sich gehetzt um. Sie hat sich wohl sehr erschrocken.
"Ich bin eine von Mister Stark entwickelt und generierte Intelligente Lebensform."
"Oh." sagt sie knapp.
"Ja, er ist ein echter Tüftler." erkläre ich.
Wir kommen im 20. Stock an und steigen aus. "Willkommen zu Hause, Miss Walters. Darf ich Ihnen und Ihrer Begleitung zur Beruhigung einen Tee machen?" fragt Jarvis.
"Ja gerne und ich hätte gerne Musik!" gebe ich zurück, gehe zum Tisch, lege meine Tasche ab und kehre zu Belle zurück.
"Setz dich doch!" bitte ich sie.
Jarvis lässt in der Küche eine Maschine den Tee zubereiten, als er fertig ist gibt er mir bescheid. Ich gehe in die Küche, Belle folgt mir und sieht sich staunend in unserer voll automatisierten Küche um.
Ich stelle die Teekanne auf ein Tablett, nehme noch zwei Tassen aus feinstem Porzellan aus dem Schrank, sowie eine Zuckerdose. Milch hole ich anschließend aus dem Kühlschrank. Ich lebe zwar jetzt schon einige Jahre in den Saaten, doch ich bin Britin und als solche bestehe ich auf meinen 5 Uhr Tee. Na ja zumindest wenn ich Besuch habe.
Belle und ich setzen uns wieder auf die Couch und genießen den Tee.
"Du musst mir nachher noch eine Führung geben!"
"Okay. Aber nur hier oben. In Tonys Werkstatt möchte ich dich nicht führen. Nicht ohne sein Einverständnis. Außerdem kämen wir eh nicht rein. Ist gesichert." erkläre ich.
"Auch gut. Obwohl ich echt gern einmal Iron Man live gesehen hätte." gibt sie verträumt zurück.
"Hättest du doch eh nicht, da der Mann im Anzug zur Zeit nicht zu Hause ist." lache ich.

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