Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

1Likes
0Kommentare
1096Views
AA

3. Stark Tower

Als wir vor dem Gebäude mit den riesigen Buchstaben am Dach hielten wusste ich das der Mann der mich abgeholt hatte Happy hieß. Zumindest wurde er so genannt. Bestimmt wegen seiner lustigen Art, vermutete ich.
Am Ende der Fahr jedenfalls war meine Nervosität verschwunden und ich war einfach nur noch Happy.
Er öffnete mir die Tür so das ich aussteigen konnte.
Ich sah an dem gewaltigem Gebäude hinauf und schon war sie doch wieder da - die Nervosität. Die Fensterscheiben glänzten in der Abendsonne.

"Miss!" rief Happy. Ich ging zu ihm und gemeinsam betraten wir die Empfangshalle. Es herrscht geschäftiges Treiben. Sicher waren die Leute auf dem Nachhauseweg. Es gab einen Empfangstresen, drei Fahrstühle, eine Bar, daneben einige Sitzgelegenheiten. Happy geleitete mich zu einem der Fahrstühle und drückte den Knopf.
"Mister Stark erwartet Sie im Penthouse." erklärte er. "Ich bringe Sie hinauf."
Ich nickte sagte aber nichts. Die Nervosität schnürte mir die Kehle zu. "Reiß dich mal zusammen Susan!" wies ich mich selbst zurecht "Du bist Journalistin. Wenn du das Interview mit ihm gemacht hättest wärst du ihm ja auch begegnet."
Der Fahrstuhl kündigte sein Dasein mit einem leisten Pling an, die Türen glitten auseinander und wir traten ein. Happy drückte den Knopf für die zwanzigste Etage und schon fuhr der Fahrstuhl geräuschlos nach oben.
Ich summte leise vor mich hin. Happy bemerkte es natürlich und flüstert "Keine Angst, Miss! Mister Stark ist ganz in Ordnung." Er lächelt mich an. Ich kann nicht anders als das Lächeln zu erwidern.
Schon sind wir im 20. Stock angekommen und mit einem erneuten Pling öffnet sich die Tür. Happy verlässt den Fahrstuhl nicht deutet mir aber auszusteigen. Er hält den Daumen in die Höhe und schon schließt sich die Tür und ich bin allein.                                                         Ich drehe mich um und erstarre. Da steht er schon. Tony Stark.               
Er trägt einen dunkelblauen Dreiteiler, ohne Krawatte und der oberste Knopf vom blütenweißen Hemd ist auch offen. Mir verschlägt es dir Sprache.                                  
"Hi Miss Walters." begrüßt er mich. Ich löse mich aus der Starre und gehe auf ihn zu, nehme seine ausgestreckte Hand und schüttel sie.
"Mister Stark. Sie verdrehen alles. Eigentlich hätte ich mich bei Ihnen mit einem Abendessen für meine Rettung bedanken müssen." sage ich und schenke ihm ein strahlendes Lächeln.                                                     "Wir wissen beide, dass es dazu nie gekommen wäre." gibt er schlicht zur Antwort.
Ich bin irretiert und sehe wohl auch so aus. Aber er hat ja recht, wäre ich zu ihm gekommen und hätte um ein persönliches Treffen gebeten, hätte er diesem nie zugestimmt.               
"Wie gut das ich so umsichtig bin." ruft er strahlend.
Ich lächle erneut.                     
Tony nimmt mich am Arm und geleitet mich in den Wohnbereich. Sobald wir diesen betreten ändert sich die Beleuchtung in dunkel orange. Was dem Raum etwas gemütliches, privates gibt. Ein Feuer prasselt im Kamin - oh wie romantisch. Ein Tisch ist für zwei eingedeckt, es duftet nach leckerem Essen - oh wie lecker.                 
Tony bringt mich zum Tisch, zieht einen Stuhl zurück so das ich mich setzen kann. Sobald ich sitze geht er zum anderen Ende des Tisches und nimmt ebenfalls Platz.
"Mister Stark, das ist ja toll!" lobe ich ihn.                                                              Er grinst diabolisch. "Ja nicht wahr? Es ist nur leider nicht mein Verdienst. J.A.R.V.I.S. und Miss Potts haben mich dabei unterstützt.
Ich nicke, obwohl ich keine Ahnung habe von was er da redet.   
"Lassen Sie es sich schmecken, Susan!" Nach einer kurzen Pause fügt er hinzu "Ich darf Sie doch Susan nennen?"                          
"Sehr gern, wenn ich Sie auch Tony nennen darf." Das war frech von mir, doch er ist es ebenso.
"Gern!" kommt seine knappe Antwort und ein anzügliches Grinsen.       
Wir beginnen schweigend zu essen. Es gibt Steak, Kroketten und Salat. Nicht besonders romantisch aber lecker. Mein Lieblingsgericht. Woher wusste er das nur?                     
"Und, was machen Sie so Susan?" fragt er nach einer Weile.
Wenn er mein Lieblingsessen herausbekommen hat, dann wusste er auch was ich beruflich mache. Doch ich spielte mit um das Gespräch am laufen zu halten.
"Ich bin Journalistin. Im Bereich Wissenschaft. Lange bin ich allerdings noch nicht dabei."
"Ihr Englisch ist gut, aber Sie kommen nicht aus Amerika oder?"
Ich schüttel den Kopf "Nein. Mein Vater ist Amerikaner. Meine Eltern lernten sich bei einer Kreuzfahrt kennen und zogen dann gemeinsam nach England wo sie gemeinsam eine IT Firma gründeten und noch bis heute leiten." plauderte ich.
Auch diese Informationen waren ihm sicher nicht neu. Tony hörte mir dennoch aufmerksam zu, nickte dann und wann und als wir mit dem Essen fertig waren gingen wir zu einer Couch die vor dem Kamin stand.
Draußen war es mittlerweile dunkel geworden.
Ich stellte mich an eines der Bodentiefen Fenster und schaute hinaus. Unter uns glitzerten die Lichter der Stadt. "Wunderschön." entfuhr es mir.                  
"Ja schon. Früher sah ich es ebenso wie Sie. Mittlerweile bin ich abgestumpft. Ich wohne schon zu lange hier als das ich die Aussicht romantisch finden könnte." erklärt er und schaut gelangweilt aus dem Fenster.                                                      "Das ist schade Mister Stark. Es ist doch wunderschön." sagte ich träumerisch.                                        "Tony." sagt er knapp.
Ich sehe ihn verwirrt an.
"Wir waren bei Du, Susan." erklärt er lächelnd und reicht mir ein Glas Champagner.                                            "Natürlich. Tony." Ich drehe mich um, nehme das angebotene Glas und setze mich auf die Couch. Tony setzt sich zu mir.
Er war mir so nah das ich seine Körperwärme spüren konnte. Er stellt sein Glas auf den Boden vor sich und sah mich fest an.
Ich schluckte. Da war sie wieder die Nervosität. Ich wusste Tony Stark war ein Playboy, Frauen konnten ihm nicht widerstehen. Doch ich wollte eigentlich keine von vielen sein. Aber ich konnte mich ihm nicht entziehen. Seine Aura war so stark, so besitzergreifend, so fordernd.                                                                                                                        "Mister Stark ich möchte Sie darauf hinweisen das der Puls der jungen Dame beunruhigend hoch ist." schallte eine Stimme wie aus dem Nichts. Ich erschrak und fuhr zusammen.                                                

Tony verdreht die Augen und ruft in den Raum hinein "Das dachte ich mir schon. Das ist eine völlig normale Reaktion der Frauen in meiner Gegenwart."                                              Wie bitte? Für wen hält er sich?
Klar, er war sexy und heiß und super und... Aber ich bin kein Dummchen das mit ihm gleich in die Kiste steigt wenn der Herr mit dem Finger schnippt. Wütend stehe ich auf um das Penthouse zu verlassen.       
Tony springt ebenfalls auf
"Danke auch,JARVIS." rief er erneut in den Raum.
Schon rennt er mir hinterher zum Fahrstuhl bei dem ich bereits den Knopf gedrückt hatte.
"Es tut mir leid. Was muss das jetzt für einen Eindruck auf Sie machen Susan? Ich hatte wirklich keine unehrenwerten Absichten. Ehrlich. Ich wollte mich doch nur mit Ihnen unterhalten." versuchte er zu erklären.                                     
 Ich hob die Hand um ihn zum schweigen zu bringen. "Ach so, ich falle also gar nicht in Ihr Beuteschema Mister Stark. Bin nur gut genug zum gemeinsamen Essen und zum reden?" herrschte ich ihn an.
Oh mein Gott - was rede ich denn da? Seine Handlungen waren doch wohl eindeutig, Susan. Scheiße!                                                     "Susan. Hören Sie bitte auf damit! Ich möchte das Sie bleiben!"              
Doch der Fahrstuhl war da und ich sprang hinein.
Noch während sich die Türen schlossen rief er
"Susan!" und ich antwortete sehnsüchtig "Tony."  

Melde dich bei Movellas anFinde heraus worüber alle reden. Registriere dich jetzt bei Movellas und teile deine Kreativität und deine Passion
Lade ...