Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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11. Sie lassen es krachen

Ein paar Tage später, wir essen gerade Frühstück, verkündet er das wir eine Party geben.
"Party?" Mir wird mulmig. Partys sind so gar nicht mein Ding, Tonys um so mehr. Er liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Von seinen excessiven Partys hier in seiner Villa oder im Stark-Tower hat man ja schon öfters was gelesen.
"Ach komm schon, Süße! Das wird echt cool." versucht er mich umzustimmen.
Schließlich stimme ich zu.
"Alle werden kommen und sie müssen doch auch noch dich kennenlernen." Tony ist ja ganz aufgeregt.
Na toll, jetzt hat er es geschafft, ich bin nervös. "Wer genau kommt denn alles?" frage ich zögerlich.
"Meine engsten Freunde eben. Aber mach dich auf etwas gefasst! Wenn man einer Horde Supenhelden entgegen steht kann man schon mal eingeschüchtert sein. Hab ich mir sagen lassen." fügt er noch hinzu. "Ach was, ist das so?" Ich zwinge mich zu einem Grinsen.
Er nimmt meine Hand in seine und gibt mir zu verstehen das er für mich da sein wird.

Am Abend bereiten wir uns auf die Party vor. Naja, Tony ist mal wieder in seiner Werkstatt verschwunden und tut dort was auch immer.
Ich stehe im Bad und mache ich zurecht. Ich will auf jeden Fall einen guten ersten Eindruck machen. Es werden auch Frauen da sein und ich möchte nicht hinten anstehen.
"Javis, spiel mir bitte Musik von Rod Steward!" bitte ich mit Blick auf mein Spiegelbild gerichtet.
Kaum zu glauben wie schnell man sich an den Luxus eines Butlers gewöhnt, auch wenn er nicht physisch existiert.
"Sofort Miss." antwortet er und sogleich ertönt "I want to talk about you."
"Woher weißt du das das mein Lieblingslied ist, Javis?" frage ich erstaunt.
"Miss, ich weiß einfach alles über Sie." antwortet er trocken.
Ich rolle mit den Augen und murmle "Und bestimmt hast du Tony alles brühwarm weiter erzählt."
"Korrekt." kam knapp zurück.
Jetzt ist mir eher nach etwas Aufmunterung und ich bitte Javis mir "I will survive" zu spielen.
Wild tanzend suche ich mir meine Sachen für heute Abend raus und ziehe mich an. Als ich in meine schwindelerregend hohen Heels schlüpfe fällt mir ein das die Gäste bald kommen und Tony sich ja noch umziehen muss.
"Javis, sag Tony bitte bescheid, er muss sich langsam mal fertig machen. Er ist so versessen auf seine Anzüge das er das wirkliche Leben ja völlig vergisst."
"Ich richte es aus."

Unten in der Werkstatt schraubt Tony gerade an einem Handschuh herum, als Javis Stimme erklingt.
"Sir, Miss Susan bat mich Sie daran zu erinnern das in wenigen Augenblicken die Gäste kommen. Sie sollen Ihre Anzüge mal außen vor lassen und sich endlich umziehen." Tony wischt sich mit seinem T-Shirt über das verschwitzte Gesicht.
"Ach, ist sie nicht herzallerliebst?" ruft er mit einem Grinsen auf den Lippen. "In der Tat." antwortet Javis.
Er lässt seine Arbeit liegen und geht Richtung Tür. Da bleibt er noch einmal stehen.
"Javis, mal ganz unter uns Männern, wie findest du Susan? Ich fühle mich seit unserem ersten Zusammentreffen völlig verändert." murmelt er.
Javis antwortet "Kein Wunder, Sir. Ihr Endorphinspiegel hatte sich in diesem Moment erhöht, der Puls beschleunigt, die Atmung unregelmäßig. Und das führe ich nicht nur auf die Kampfsituation zurück. Wenn ich es mal ganz Umgangssprachlich sagen sollte, würde ich sagen, Sie hatten sich verliebt."
"Ach ist das so?"
"Und wenn ich Miss Susan nach menschlichen Maßstäben beschreiben soll, dann würde ich sagen sie ist nett, freundlich zu ihren Mitmenschen. Ein Blick auf ihre Zeugnisse und Beurteilungen sagt mir das sie Teamfähig und fleißig ist. Ihr Körper ist gesund, keine Anzeichen von Erberkrankungen, Gebährf...." "Stopp. Das reicht!" ruft Tony. "Ich will von dir wissen, würdest du sie zu deiner Frau machen wenn du ich wärst?"
"Definitiv!" kommt prompt zurück. "Sie tut Ihnen gut, Mister Stark."
"Das wollte ich hören Javis. Danke." Tony verlässt mit einem entschlossenen Blick und festem Schritt die Werkstatt.

Als ich langsam die breite Marmortreppe runter schreite , sehe ich an deren Fußende Tony stehen.
Er sieht umwerfend aus. Er trägt eine schwarze Anzughose, dazu ein fliederfarbenes Hemd bei dem er mal wieder den obersten Knopf offen gelassen hat. Das scheint sein Markenzeichen zu sein. Seit wir uns kennen hat er noch keine Krawatte getragen.
"Hey Babe. Du siehst wunderschön aus!" empfängt er mich als ich bei ihm unten ankomme.
Er ergreift meine Hände und sieht mir tief in die Augen. "Ich bin so froh dich gefunden zu haben!"
Ich schlucke. Warum um alles in der Welt bin ich immer so nah am Wasser gebaut? Seine Worte treffen mich mitten ins Herz. Ich kämpfe mit den Tränen.
"Ich liebe dich, Su!"
Eine Träne läuft mir meine Wange herunter. Er fängt sie mit dem Finger auf und küsst mich auf die Stelle. "Ehrlich." flüstert er.
Ich schlucke und flüster "Ich liebe dich auch."
In diesem Moment klingelt es an der Haustür.
"Mister Banner und Miss Romanoff sind da." erklärt Javis.
Tony zwinkert mir zu, dreht sich zur Tür und ruft "Na dann, herein mit ihnen!" behält meine Hand aber in seiner.
Ich bin ihm dankbar für diese kleine Geste.

Herein kommt der Mann den die Menschheit vor allem als Hulk kennt. Begleitet wird er von der wunderschönen Black Widow. Ich fand sie schon immer toll. Nur hätte ich mir niemals ausgemalt sie mal persönlich kennen zu lernen.
"Hey Leute." ruft Tony und begrüßt die beiden. "Darf ich euch Susan Walters vorstellen - meine Freundin." "Du hast eine Freundin?" fragt Natasha ungläubig. "Wer hält es denn mit dir aus?"
"Na sie hier." entgegnet Tony und zeigt auf mich.
"Schön Sie beide kennen zu lernen!" gebe ich freundlich zurück und wir schütteln die Hände.
"Sie müssen Nerven wie Drahtseile haben, wenn Sie es mit dem da aushalten." sagt Bruce.
"Hey. Du bekommst gleich nichts zu trinken."
"Schön das du jemanden gefunden hast!" entgegnet Natasha. "Wie lange seit ihr zusammen?"
"Seit zirka einer Woche." entgegnen Tony und ich gleichzeitig. Wir sehen uns an und lachen.
"Na dann. Ich gebe euch maximal 3 Monate." sagt Bruce trocken.
"So das war's. Du bekommst nichts zu trinken." Tony tut eingeschnappt.
Wir gehen in den Wohnbereich und setzen uns auf die Sofas.
Tony versorgt uns alle mit den Drinks, auch Bruce bekommt einen.
"Und was machen Sie so, Susan?" fragt Natasha höflich.
"Sagen Sie bitte du!"
Sie nickt mir zu.
"Und ich bin Journalistin. Ich bin angestellt oder vielmehr ich war angestellt beim Greifenhagen Verlag in New York."
"War? Ach, ist das etwa der der letzte Woche einem Terroristischen Anschlag zum Opfer fiel?" fragt sie. "Genau der." sage ich und sehe traurig zu Boden.
"Oh." entfährt es ihr.
"Aber hey, wir sollten Dankbar sein, denn sonst hätten wir uns nie kennen gelernt." wirft Tony dazwischen. Das war etwas daneben.
"Lass mich raten!" vermutet Bruce "Du hast mal wieder den Helden raus hängen lassen und sie auf deinen starken Armen in deinem stählernen Strampelanzug gerettet?" Er verdreht gespielt die Augen.
"Strampelanzug? Ich bitte dich Banner." Tony scheint wirklich entsetzt zu sein. "Wer hat der kann." fügt er lachend hinzu.
Bruce lacht ebenfalls. Das scheint normal zu sein das die beiden sich "Freundlichkeiten" an den Kopf werfen.
Plötzlich klopft es an der Verandatür. Tony steht auf, geht hin und öffnet sie. Davor steht ein eben solcher Anzug wie seiner nur in schwarz.
"Hi Rhodey." begrüßt Tony ihn.
Das Visier klappt hoch und ein dunkelhäutiger Mann erwidert den Gruß. Er lässt ebenso einfach wie Iron Man seinen Anzug verschwinden. Er wird mir vorgestellt und setzt sich, nachdem er von Tony mit einem Drink ausgestattet worden ist, zu uns. Noch einmal müssen wir unsere Geschichte erzählen.

Etwas später kommen noch Steve und Clint.
"Ich fasse es nicht, Capitain America. Cool!" rufe ich glücklich.
Tony sieht mich von der Seite an. "Hey hey. Du bist mit dem viel cooleren Helden zusammen. Hallo hier, Iron Man." er zeigt auf sich. Steve lässt ein gemeines Grinsen aufblitzen, zieht mich zu sich und umarmt mich herzlich.
"Immer wieder schön Fans zu treffen." raunt er und gibt mir einen Kuss auf die Wange.
Mein Herz schlägt schneller.
Mit einem mal sind metallene Geräusche zu hören, ein Geräusch als würde ein Ventilator laufen und Iron Man steht vor uns mit ausgestrecktem Arm.
"Och nee. Nicht schon wieder." murmelt Natasha.
"Sofort loslassen, Cap!" fordert Tony. "Komm mal wieder runter. Ich werde doch wohl mal einen treuen Fan begrüßen dürfen?" lächelt Steve, hält mich noch immer im Arm.
"Lass sie los. Sofort!"
"Du kannst dir sicher sein, bei mir ist sie in guten Händen." stichelt Steven weiter.
Da wird er auch schon von einem Blitz getroffen und fliegt rückwärts. Mich hat er dann doch los gelassen, doch ich falle zu Boden. Tony tritt auf mich zu um mir hoch zu helfen. In dieser Zeit rappelt sich Captain America wieder auf.
Plötzlich hat er seinen charakteristischen Schild in der Hand. "Tu das nie wieder!" presst er zwischen den Zähnen hervor.
"Ach kommt Jungs. Bis einer weint." ruft Natasha dazwischen. "Wenn ihr nicht aufhört lasse ich das grüne Monster frei. Und dann, Tony, steht von deinem Haus kein Stein mehr auf dem anderen." droht sie.
Ich war viel zu erstaunt um auch etwas zu sagen. Hier prügelten sich fast zwei der großen Superhelden - und das um mich.
"Na gut." Tony lässt den Anzug wieder verschwinden und setzt sich auf eine Couch. Er nimmt einen großen Schluck seines Bourbon.
Steve sitzt kurz darauf wieder in Alltagskleidung mit uns auf der Couch.
Es wird noch ein geselliger, lustiger Abend. Die Männer geben sich Mühe mich mit ihren Heldentaten zu beeindrucken. Natasha mischt sich immer dann ein, wenn sie der Meinung ist die Wahrheit wäre zu weit entfernt. Wir verstehen und wirklich gut. Ich habe das Gefühl wir könnten gute Freundinnen werden! Ich fühle mich umwerfend gut in dieser Runde.

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