Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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16. Over and out?

Zu Hause wartet schon Tony. Er sitzt auf der Couch und nippt an einem Glas mit brauner Flüssigkeit. Als er mich sieht, springt er auf und läuft auf mich zu. Er nimmt mich in die Arme und gibt mir einen Kuss auf den Scheitel.
"Alles okay mit dir, Babe?"
Ich nicke und antworte "Ja. Steve war ja zur rechten Zeit da."
Ich höre wie er scharf die Luft einzieht. "Hätte ich gewusst das du Hilfe brauchst, dann hätte ich dich gerettet." wendet er ein.
"Das weiß ich. Aber erst einmal bin ich froh das wenigstens einer meine Hilfeschreie gehört hat."
Das hat gesessen, dass weiß ich.
"Das bringt mich zu folgendem Entschluss. Du brauchst ein Headset!" verkündet er.
"Okay. Sehr gern. Genau das habe ich mir dabei ( ich mache eine vage Handbewegung) auch gedacht." gebe ich zu.
Tony will schon los laufen um mir eines zu holen, doch ich bremse ihn. "Moment! Das hat doch bis morgen Zeit. Meinst du nicht wir haben erst einmal etwas anderes zu besprechen?"
Er bleibt stehen, schaut gerade aus und sagt "Ich kann mich wohl nicht davor drücken oder?"
"Nein, kannst du nicht." sage ich mit fester Stimme.
Tony dreht sich zu mir um und sieht mich mit dem Blick eines bockigem 4 jährigen an.
Ich warte darauf das er etwas sagt. "Du schuldest mir noch eine Antwort."
Das hat er jetzt nicht wirklich gesagt oder?
"Okay. Dann lautet die Antwort, nein." gebe ich zurück.
"Nein?" er sieht mich fassungslos an. "Du antwortest mir mit nein?"
"Ja, genau das tue ich, Tony."
Ich bin echt sauer. Versteht er denn gar nicht worum es mir geht?
"Tony, ich wünsche mir mehr." beginne ich.
"Mehr? Ich gebe dir doch alles." rechtfertigt er sich.
"Ich spreche nicht von Luxusgütern oder anderen Annehmlichkeiten."
Er sieht verwirrt aus. Er versteht es tatsächlich nicht.
"Ich rede vom richtigen Zeitpunkt, von Romantik. Tony, ich bin eine Frau und für mich ist das alles so neu."
"Du hattest doch schon einmal einen Freund." stellt er fest.
"Ich meinte das im Rampenlicht stehen. Ja, ich hatte schon Beziehungen, aber noch nie mit einem Mann der so intensiv im Rampenlicht steht." erkläre ich und hoffe, dass er mich jetzt verstanden hat.
Er fährt sich durch die Haare und zerstrubbelt sie dadurch noch mehr. Er sieht so gut aus, dass ich mich echt zusammen reißen muss ihm nicht die Kleider vom Körper zu reißen.
Er sucht nach Worten. "Su, ich weiß ja..."
"Ich hätte mir einfach einen anderen Heiratsantrag gewünscht." flüster ich und verlasse den Wohnbereich.
Ich gehe zurück zum Fahrstuhl und drücke den Knopf. "Jarvis, ich brauche ein Taxi. Kümmere dich bitte darum!"
"Sofort, Miss Walters."
"Ein Taxi? Was soll das, Su? Du fährst natürlich mit Happy!" ruft Tony und läuft mir hinterher.
Doch ich bin schon im Fahrstuhl und die Türen schließen sich gerade als er ihn erreicht.
"Su." kann er noch sagen.
Die Tränen laufen mir in Strömen über die Wangen und als ich unten ankomme habe ich die Vermutung wie ein Zombie auszusehen.
Eines der gelben Taxen steht schon bereit und ich steige ein. Der Wagen fährt los. Ich werfe einen letzten Blick zurück auf den Stark Tower.
Die Glastüren öffnen sich und Tony kommt zusammen mit Happy heraus gelaufen. Er steht da, brüllt irgendetwas und rauft sich die Haare. Passanten bleiben stehen und ich vermute das sie auch gleich ihre Handys zücken um die Szenerie zu filmen. Morgen steht's dann wieder in der Presse "Tony Stark wurde von herzloser Freundin verlassen. Und das so kurz nach der Verlobung."

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