Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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12. Once upon a Time

Wir verbringen noch einige schöne Tage in Malibu. Doch dann ruft die Arbeit Tony zurück nach New York. Und auch ich sollte mich mal wieder um meine Arbeit kümmern.
Mit der selben Maschine wie vor ein paar Tagen geht's zurück nach Big Apple.
Es ist ein sonniger Tag im Oktober. Vom Flugzeug aus sehe ich die Freiheitsstatue im Wasser stehen die Besucher und Heimkehrer zu begrüßen scheint.
Es war zwar wunderschön in Kalifornien, aber ich freue mich auch wieder nach Hause zu kommen. Ich muss mich unbedingt mit Belle treffen. Habe ihr ja so viel zu erzählen. Seit Tagen haben wir nicht von einander gehört.                      
Zu Hause - bin ich da überhaupt noch zu Hause? In den letzten Tagen habe ich mich so sehr an Tonys Nähe gewöhnt das ich mich nun ernsthaft frage wo ich überhaupt jetzt zu Hause bin.                           
Tony war während der gesammten Flugzeit am Handy. Irgend etwas scheint passiert zu sein.      
Leider komme ich gar nicht dazu ihn danach zu fragen, denn bei unserer Ankunft am JFK stehen da zwei Limousinen. Eine soll mich nach Hause in den Stark Tower bringen, die andere muss Tony nehmen.                  "Sorry, Süße, dringende Termine. Warte lieber nicht auf mich." sagt er, küsst mich und verschwindet im Wagen der gleich darauf los fährt.
Was sollte das jetzt? Was ist so wichtig das er sich nicht ordentlich von mir verabschieden kann?      
Sauer steige ich in den zweiten Wagen und schlage selbst die Tür zu ehe der Fahrer dazu kommt.
Ich habe jetzt überhaupt keine Lust allein in der Residenz dieses Arschlochs zu sitzen und befehle dem Fahrer zu meiner Adresse zu fahren. Hinterher tut mir die schroffe Wortwahl leid und ich entschuldige mich bei ihm.

Der Wagen hält eine dreiviertel Stunde später vor unserem Haus. Der Fahrer hilft mir noch bei meiner Tasche und fährt dann wieder weg. Ich zücke meinen Wohnungsschlüssel und schließe die Haustür auf. Langsam steige ich die Stufen zu unserer Wohnung im dritten Stock hoch.
Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit das ich hier gewesen bin.
Gerade als ich vor unserer Tür stehe klingelt mein Handy. Es ist Tony, doch ich habe jetzt keine Lust mit ihm zu sprechen, also weise ich den Anruf ab.
Ich schaffe gerade einmal die Tür zu öffnen und meine Tasche auf das Sofa zu werfen, da ruft er erneut an. Und wieder weise ich den Anruf ab.
Da kommt Sekunden später eine WhatsApp Nachricht.
"Was soll das? Geh gefälligst ans Telefon!"
"So schon gar nicht, Mister Stark!" rufe ich dem ausgeschaltetem Handy zu. "Du sagst mir nicht wo du hin gehst, da werde ich dir auch nicht erzählen wo ich bin."
Ich beschließe erst einmal duschen zu gehen und mich umzuziehen.
Gerade als ich unter der Dusche stehe, eingeseift bin, klingelt es an der Tür.
"Da habe ich doch ein Dejavu." sage ich, steige aus der Dusche, wickel mich in ein Handtuch und schlurfe zur Wohnungstür.
"Hast du deinen Schlüssel vergessen, Belle?" rufe ich durch die geschlossene Tür.
Doch als ich die Tür öffne, Happy davor erblicke, fällt mir ein, dass Belle ja gar nicht wissen konnte das ich heute nach Hause komme, daher auch nicht darauf hoffen konnte das ihr die Tür, im Falle des Schlüssel vergessens, geöffnet würde.
"Mist." entfährt es mir daher als ich Happy erblicke.

"Nein, Happy, Miss. Mister Stark macht sich Sorgen um Sie. Ich soll hier bei Ihnen bleiben bis er Zeit hat um Sie hier abzuholen."
"Nein, das ist nicht nötig Happy. Es tut mir leid das Sie umsonst hier her gefahren sind! Aber machen Sie sich wegen mir bitte keine Umstände. Fahren Sie nach Hause oder sonst wo hin und richten Sie bitte Mister Stark aus das ich tun und lassen kann was ich will. Ich bin nicht eines seiner dummen Häschen, die sofort springen wenn er mit dem Finger schnipst. Ich bleibe hier und sagen Sie ihm bitte ich wünsche nicht das er mich hier abholen kommt." beende ich meine Ansprache.
Happy grinst. "Soll ich ihm das wirklich so ausrichten?" fragt er. "Nein, natürlich nicht. Ich bin nur sauer. Wo ist er vorhin hin, Happy?" gebe ich zu.
"Das darf ich Ihnen nicht sagen Miss." "Warum nicht?" Ich bin im Fragemodus - mein Journalistisches Gespür ich geweckt.
"Weil es sich um eine Iron Man Sache handelt."
"Na und? Er prahlt doch gern mit seinem Superhelden Sachen."
"Ich weiß es auch nicht genau Miss. Fragen Sie ihn wenn er nachher kommt!" versucht Happy sich raus zu reden.
"Mh. Okay. Weiß man schon wann euer Hoheit hier aufschlagen wird?" frage ich.
"Nein, es tut mir leid, Miss. Er sagte nur ich solle bei Ihnen bleiben bis er kommt."
"Haben Sie nicht Frau und Kinder zu Hause sitzen die darauf warten das Sie endlich nach so langer Zeit nach Hause kommen?" versuche ich es nach einer Weile erneut.
"Da gibt es niemanden." gibt er zurück, doch ich höre einen leicht traurigen Unterton mitschwingen.
Ich nicke wissend. "Ich sollte mir vielleicht mal etwas anziehen. Und wollen wir es uns dann gemütlich machen? Wir könnten Pizza bestellen. Und möchten Sie einen Kaffee, Happy?" schlage ich vor.
Er stimmt gerne zu und so sitzen wir später gemeinsam auf unserem alten abgewetzten Sofa, essen Pizza und sehen und Bodyguard auf DVD an.
Ich hätte nie gedacht das das Happy's Lieblingsfilm ist.
Und weil es so schön ist und der große Antony Stark sich bisher noch nicht die Ehre gegeben hat, schauen wir noch Pretty Woman und Dirty Dancing.
Es macht so einen Spaß mit Happy, dass wir gar nicht bemerken wie die Zeit vergeht. Mittlerweile ist es 23 Uhr durch und ich merke wie müde ich bin.
Ich muss herzhaft gähnen.
"Gehen Sie ruhig zu Bett, Miss Susan. Ich lege mich hier auf das Sofa, wenn ich darf."
"Sie dürfen." Ich stehe auf, trage die Schale mit den restlichen Chips in die Küche und drehe mich dann noch einmal zu ihm um "Ach, eines noch, Happy. Sagen Sie doch bitte du zu mir! Miss Susan hört sich für mich so formell an. Ich würde mich freuen wenn Sie mich von nun an nur Susan nennen würden!"
"Das ist in Ordnung." gibt er freundlich zurück.
Ich drehe mich um um zu meinem Zimmer zu gehen da ruft er mir noch nach "Gute Nacht, Susan."
"Gute Nacht Happy." antworte ich.

Ich schlafe unruhig in dieser Nacht. Habe schlechte Träume.
Scheinbar hat sich mein Geist ebenso wie mein Körper bereits daran gewöhnt das ich nicht mehr allein bin.
Ich gehe nachdem ich im Bad fertig bin in das Wohnzimmer. Happy liegt auf dem Sofa und schläft noch.
"Der Ärmste. Sicher hat er einen steifen Nacken wenn er aufwacht. Unser Sofa ist zu klein für einen erwachsenen Mann. Er hat seinen Kopf auf die hohe Armlehne gelegt. Es sieht sehr unbequem aus.
Ich gehe zu meinem Handy das am Ladekabel in der Küche liegt.
Drei verpasste Anrufe. 2 von Tony und einer von einer als privat angegebener Nummer. Ich beschließe gnädig zu sein, einen Schritt auf Tony zuzugehen und schreibe ihm eine Nachricht:
"Mir geht's gut. Bin bei mir zu Hause. Happy ist auch hier."
Kurz darauf kommt prompt die Antwort: "Das weiß ich. Er ist da weil ich es ihm befohlen habe. Die Frage lautet aber eher, warum bist du dort und nicht zu Hause?"
"Ich bin zu Hause." schreibe ich zurück.
"Das stimmt nicht, denn ich bin hier und ich kann dich nirgends entdecken. Jarvis habe ich auch schon gebeten nach irgendeinem Lebenszeichen von dir zu suchen - ohne Erfolg." schreibt er.
Ich muss unwillkürlich grinsen.
Da fällt mir ein Liebesbeweis ein. Ich schreibe ihm: "Ich bin nur ein kleines Mädchen das darauf wartet das eines Tages ein Märchenprinz auf einem Schimmel angeritten kommt und sie rettet."
Mal sehen ob er es versteht?
Doch er schreibt nicht zurück.
Was ist jetzt.
"Ich wollte nur einen Scherz machen." schreibe ich etwas später zurück.
Scheiße! Ich hab's verbockt.         

"Ach was, meine Süße hätte gerne einen Märchenprinzen? Ich hab zwar nicht viel mit Romantik am Hut, aber die Frauen stehen nun mal drauf. Sie will einen Märchenprinzen, sie soll einen bekommen." denke ich bei mir und rufe zu Javis
"Javis, du musst für mich etwas arrangieren!"
Kurze Zeit später steht alles fest. "Am Nachmittag soll meine Süße die Überraschung ihres Lebens bekommen. Hoffentlich!"             

Ich habe nicht mit Tony's Exzessivität gerechnet. Happy und ich sitzen am Esstisch und trinken Kaffee, als plötzlich von der Straße Pferde wiehern zu uns nach oben dringt. Happy steht auf um raus zu sehen. Ich wundere mich auch. Pferde in dieser Großstadt?
"Sie werdens' nicht glauben." ruft Happy erfreut.
"Was denn?" frage ich, nun bin ich neugierig. Ich gehe ebenfalls zum Fenster, schaue raus und traue meinen Augen nicht.
Da unten fährt soeben eine weiße Kusche, mit zwei Schimmeln davor, vor. Und auf dem Kutschbock sitzt Tony, im Prinzenkostüm. Das passt wieder zu ihm. Typisch der Exzentriker.                                                                        Schnell laufe ich auf unseren Balkon. Eine Trio spielt Stand by me und ein Sänger singt den Text.   
Tony und seine Verbündeten ziehen die Blicke auf sich. Leute bleiben stehen, zücken ihre Smartphones. Kinder kreischen vor Freude über die Pferde in der Stadt, bleiben stehen um sie zu streicheln.
Alles ist perfekt. Ich heule los als der Geigenspieler sein Solo spielt.     
Tony wartet bis das Lied vorbei ist, springt von der Kutsche, beginnt zu sprechen.                                
Seine Stimme wirkt verstärkt, er muss ein Mikrofon am Rever haben. 
"Wenn diese Sünderhand ein solches Bild entweiht. Dann will ich schleunigst dafür büßen. Wie Sünder neigen meine Lippen sich, bereit, die Hand der Heiligen zu küssen."       
Er greift nach der Feuerleiter, zieht sie zu sich herunter. Mit einem lauten Rattern schlägt ihr Ende auf dem Boden auf. Tony beginnt hoch zu steigen.                                                                                                                                 Ich kann es kaum glauben, er rezentiert für mich Romeo und Julia.                                                           

Ich kenne den Text, übernehme den Part der Julia und rufe ihm zu
"Mein Sünder, diese Buße bleibt dir heut'erlassen, denn deine Hand, die sündigt nicht. Ein Sünder darf die Hand von einer Heil'gen fassen, wenn dies Vergebung ihm verspricht."  
Tony bleibt kurz stehen und ruft zu mir hoch
"Hat nicht der Sünder Lippen und die Heil'ge auch?"   
"Ja, zum Gebete sprechen. So will es der Brauch."                                  
Tony ist nun fast bei mir angelangt und grinst mich frech an.
"Dann lass die Lippen beten, Engel, meiner Sünde wegen! Erlöse mich! Lass mich nicht vor der Hölle bangen!"
Er nähert sich mir.
Ich flüster "Die Lippen einer Heil'gen dürfen niemals sich bewegen." 
"Beweg sie nicht! Ich will Vergebung mir erlangen." flüstert nun auch er und küsst mich vorsichtig. "Durch diesen Kuss hast du die Sünde mir genommen."                                                                                                                  "Dann liegt die Sünde jetzt auf meinem Mund?" frage ich leise.                    
"Auf deinem? Du verdammt, und ich der Grund? Gib mir die Sünd'zurück!" Tony küsst mich leidenschaftlich. Die umherstehenden Zuschauer applaudieren.                                                                                                                  "Du hast sie jetzt bekommen." gebe ich noch nach.
Ich schlinge meine Arme um seinen Hals und nun küsse ich ihn leidenschaftlich.
Ich hoffe meine ganzen Gefühle in diesen Kuss legen zu können.                                                                                Die Zeit scheint still zu stehen. Es gibt nur noch Tony und mich.
"Ich liebe dich so sehr!" flüster ich an seinem Mund. Er grinst. Seine Barthaare kitzeln mich.           
"Merk dir dieses Gefühl, wenn ich das nächste Mal was blödes mache."  
Nun bemerke ich auch wieder die Musik. Das Trio spielt Bach's Air.                                                                              Ich flüster ihm zu "Ach, Romeo. Warum heißt du nur Romeo? Kannst du nicht deinen Namen ändern? Nein? Dann schwöre, Romeo, dass du mich liebst! Und ich will keine Capulet mehr sein. Nicht du, nein, nur dein Name ist mein Feind. Doch was bedeutet denn schon Montague, bedeuten denn schon Namen? Diese Rosen, wenn sie jetzt nicht mehr Rosen heißen würden, sie würden doch mit gleicher Süße duften. Ach, bitte, leg doch deinen Namen ab! Ich schenke dir dafür meine ganze Liebe."      
Tony erhebt sich und ruft laut "So soll es sein. Wenn meine Heilige mich tauft und mich von jetzt an Liebster nennt, dann will ich nie mehr Romeo nun heißen."                                                                                                                    Er sieht mich an, wedelt mit den Armen kurz in der Luft herum, sagt "BlaBlaBla. Still! Deine schönen Augen, die sind viel gefährlicher für mich. Liebst du mich nicht, dann sollen mich die Feinde ruhig hier finden, denn lieber sterbe ich durch ihren Hass, als ohne deine Liebe leben müssen."    
"Dir ist schon klar das das nachher alles bei YouTube zu sehen sein wird?" flüster ich ihm ins Ohr als ich ihn am Kragen zu mir gezogen habe.                                                                                                                                       "Das mein Schatz, ist mir scheiß egal!" grinst er.                                                                                                            Ich zerfließe bei seinem Anblick. Obwohl schon ein erwachsener, ein erfolgreicher Mann wirkt er in manchen Situationen noch wie ein Kind. Er ist so süß! Ich kann nicht anders als ihn immer wieder zu küssen.                    Happy applaudiert uns zu als wir etwas später gemeinsam in das Zimmer treten. "Wow, Boss, das war ja Bühnenreif!" lobt er.                                                                                                                                                "Danke. Aber wichtiger ist mir wie es bei Su ankam." Er schaut mich abwartend an.                                                "Das war wirklich und wahrhaftig das unglaublichste was je ein anderer Mensch für mich getan hat. Ich bin überwältigt."                                                                                                                                                                  "Du warst aber auch nicht schlecht! Und das ganz ohne Hilfe." lobt Tony mich.                                                          Er deutet auf sein Headset "Ich hatte etwas Hilfe."                                                                                                      Das dachte ich mir schon, ist mir aber egal, er hat es getan - er ist für mich ganz offiziell in die Rolle des Märchenprinzen geschlüpft. Nun war es um mich geschehen. Ich werde diesen Mann nie mehr kampflos aufgeben!

Ich hatte Recht. Nicht mal eine Stunde später war unser "Auftritt" in voller Länge auf YouTube zu sehen. Es gab etliche verwackelte Handyaufnahmen. "Das Original war besser." sagt Tony knapp als er es sich anschaut.           Und am nächsten Morgen darf ich mein Portrait sogar auf einigen Titelblättern bewundern.                                  Happy bringt die betroffenen Ausgaben mal zur Ansicht mit, als er das Penthouse betritt um seinen Dienst anzutreten. Ich verschlucke mich an meinem Kaffe als ich die Schlagzeile lese: "Für sie macht sich Iron Man zum Hampel Man."                                                                                                                                                                    oder "Ein neues Liebespaar a la Romeo und Julia ist in der Stadt"                                                                                 und "Was will die unbekannte Schönheit von Multimillionär Tony Stark? - Hat sie es nur auf sein Geld abgesehen?"
"Morgen bist du nicht mehr die unbekannte Schönheit, dann werden sie alles über dich heraus bekommen haben. Ich hätte es gern vermieden, aber irgendwann musste der Tag ja kommen, wo wir entdeckt werden."                               Er sieht mich über den Rand seiner Brille, die er manchmal trägt, an "Wir müssen es jetzt offiziell machen. Sonst jagen sie uns."                                
Ich muss schlucken. Jagen. Bin ich ein wildes Tier? Aber ich nicke zustimmend.                                                    "Pepper wird sich darum kümmern. Jarvis kontaktiere sie bitte!" ruft Tony.                                                          "Jawohl, Sir." antwortet dieser. 
"Und jetzt zu dir. Bevor du es durch die Zeitungen erfährst, ich habe einen Sohn."                                 
"Was bitte? Davon wusste ich ja gar nichts."                                                                                                              "Das war ja auch der Sinn der Sache. Ich habe ihn da raus gehalten. Er heißt Leon, ist 15 und wohnt mit seiner Mutter in San Franzisko. Ich möchte nur das du alles von mir weißt. Keine Geheimnisse."
"Du musst sehr jung gewesen sein als du ihn gezeugt hast."               
"Jaaa, 16 war ich. Sie war eine Nachbarstochter." erklärt er verlegen.
"Okay. Keine Geheimnisse." ich stocke.
"Was ist los, Süße?" fragt er.                                                                                                                                       "Nun, bevor du es durch die Zeitungen erfährst... Ich... Also mein Ex Freund..." Ich suche nach den richtigen Worten. Tony sieht mich mitfühlend an, kommt näher und nimmt mich in den Arm.
"Also, er hat mich damals nicht gut behandelt. Ich..." Ich stocke erneut. "Ich habe versucht mich umzubringen."
So, jetzt ist es raus. Aber er sieht gar nicht überrascht aus. "Du weißt es schon oder?" frage ich lahm.     
"Süße, ich weiß alles über dich, über deine Eltern und dessen Eltern." erklärt er. "Ich kann dir nur sagen, von nun an brauchst du dir um nichts mehr Sorgen zu machen. Ich bin für dich da. Ich beschütze dich. Das schwöre ich feierlich." sagt er und fasst sich demonstrativ an die Brust. Da muss ich wieder lachen.

Oh man, wenn die letzten Tage schon so aufregend waren - wie würde dann mein restliches Leben an der Seite von Tony Stark oder Iron Man sein?

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