Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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24. Ich hab da mal eine Frage

Der Schnee fällt noch immer in dicken Flocken aus grauen Wolken vom Himmel. Ich beobachte eine Flocke wie sie leise herunter schwebt und schließlich auf meinem Ärmel landet. Der winzige Kristall schimmert im fahlen Licht der Gartenlaterne. Es fasziniert mich noch immer, genau wie damals, das jeder einzelne Eiskristall eine andere Form hat, jede jemals vom Himmel geschwebte Flocke.              
Aus dem Augenwinkel bemerke ich mit einem mal ein anderes Funkeln. Ich drehe mich um, um den Grund ausfindig zu machen.                       
Da steht Tony und hält etwas Kleines in seiner rechten Hand. Das Funkeln kommt daher.                     
Ich trete näher, genau wie er. Wir treffen uns auf halben Weg in der Mitte des Kreisrunden Raumes.    
Ein kühler Windhauch fährt heulend durch das alte Gebäude und wirbelt weitere Schneeflocken über den Boden. Ein kühler Schauer lässt mich erzittern, jedoch kommt es nicht von der Kälte, sondern von der Erwartung des nun kommenden.                
Tony geht langsam in die Knie. Sein Knie in der dunklen Hose gräbt sich in den belaubten und mit Schnee bedeckten Fußboden und wird augenblicklich schmutzig weiß.    
Ich halte den Atem an, mein Herz schlägt mir bis zum Hals. Ich weiß was nun folgt.                               
Tony schaut zu mir empor, reicht mir seine rechte Hand worin er das funkelnde Etwas hält und flüstert "Susan Walters, ich habe da mal eine Frage."                                                        

Er ist kaum zu verstehen, räuspert sich. "Su, ich ..." wagt er einen neuen Versuch, diesmal mit deutlich vernehmbarer Stimme.                
"Ja?" frage ich und sehe ihn an. In meinen Blick transportiere ich die Bitte doch endlich weiter zu sprechen. Ich habe das Gefühl gleich in Ohnmacht zu fallen.             
"Susan, ich wollte... Ich möchte dich hiermit..." er bricht wiederum ab.   
In seinem Gesicht kann ich die Anspannung ablesen, die Verzweiflung.
Ich lächle bei dem Anblick dieses super heißen Typens, der hier gerade vor mir kniet und einen verzweifelten Versuch macht seiner Freundin einen perfekten Heiratsantrag zu machen.               
Er atmet tief durch, streckt die Schultern und sagt klar und deutlich mit einem tiefen Blick in meine Augen:
"Susan Walters, möchtest du meine Frau werden?"                                  

Er hat es tatsächlich gesagt!
Tony hat mich gefragt ob ich ihn heiraten möchte.                                
In mir explodieren Raketen, eine Wärme wie ich sie noch nie gespürt habe durchströmt meinen Körper.  
In seiner zitternden Hand hält er den schönsten Ring den ich jemals gesehen habe.              
Tony sieht mich an und wartet auf meine Antwort und er soll nicht länger darauf warten.

Ich umklammere das kleine samtweiche dunkelblaue Kästchen, deren Inhalt mir gleich dabei helfen soll mein restliches Leben komplett zu verändern.                                  
Ich öffne es um noch einmal den Ring zu betrachten.                                  
Das Gold glänzt im fahlen Licht der Laternen, die Smaragdsplitter funkelten.                                                             Kam er ihrer Schönheit gleich, war er genug oder hätte ich doch einen anderen wählen müssen? Selbstzweifel packen mich. Sollte ich es doch lieber lassen?                   
Su dreht sich in diesem Moment zu mir um, ihr Blick fällt auf das Kästchen in meiner rechten Hand und ihre Pupillen weiten sich vor Erstaunen. Nun war es zu spät.      
Sie macht einen Schritt auf mich zu, zeitgleich mit mir, bis wir direkt voreinander stehen.                     
Ich spüre ihre Wärme, ihr Atem geht schneller und hinterlässt in der kalten Nachtluft weißen Wölkchen.           
Ein letzter Blick in ihre wunderschönen wissenden Augen und ich beuge mein Bein.              
Die Hose an meinem Knie wird augenblicklich feucht an der Stelle wo mein Knie den Boden berührt. Doch die kühle Feuchtigkeit nehme ich nur weit entfernt war, ich konzentriere mich auf das nun Folgende.           
Ich sehe von unten zu Susan herauf, versuche in diesem Dämmerlicht ihren Blick erkennen zu können - es misslingt mir.                            
Meine Stimme scheint versagen zu wollen als ich sage
"Susan Walters, ich habe da mal eine Frage."
Ich räuspere mich um Zeit zu gewinnen und um meiner Stimme den Halt zurück zu bringen den ich sonst bei wichtigen Gesprächen auch nicht verliere.                                  
"Su, ich ..."                                 
Ihre Mundwinkel verziehen sich zu einem Lächeln und sie antwortet "Ja?"                                                           "Susan, ich wollte... ich möchte dich hiermit..."                                                                                                              Ich kann es nicht. Nicht weil ich es nicht möchte. Nein! Sondern weil mir einfach der Mut fehlt sie zu fragen ob sie meine Frau werden möchte.    
Jetzt habe ich es doch gesagt. Es ist eigentlich ganz einfach. Ich muss mich nur trauen.                          
Ich atme tief durch, puste aus und sage dann laut und deutlich:   
"Susan Walters, möchtest du meine Frau werden?"                                                                                                 Dabei halte ich ihr das Kästchen mit dem Ring entgegen.                     
Ich habe Probleme damit die Hand still zu halten. Mein Körper gehorcht mir nicht mehr.                          
Ich sehe ihr fest in die Augen. Sie strahlen, ihr Körper scheint zu glühen, ihr Mund ist zu einem seligen Lächeln verzogen.                    
Susan geht in die Hocke, nimmt mein Gesicht zwischen ihre kleinen kalten Hände, sieht mir direkt in die Augen und haucht ein
"Ja, Tony, das möchte ich."                                                                                                                                        Dann fällt sie mir um den Hals. Ich verliere den Halt und kippe nach hinten über, Su fällt auf meine Brust.
"Ja, Tony, ja, ja und noch mal ja. Ich will deine Frau werden!" schreit sie glücklich.                                       
Ich umschließe sie mit meinen Armen drücke sie an mich. Ihr Atem kitzelt meinen Hals, eine Strähne liegt mir quer über dem Gesicht. Ich nehme sie zwischen zwei Finger und zwirbel sie.                                    
"Du wirst meine Frau. Du wirst meine Frau."
Wie als wäre es mein Mantra wiederhole ich den Satz mehrmals. 
Ich kann es kaum fassen, Susan hat eingewilligt.                                                                                                         Ich werde die wundervollste Frau der ganzen verdammten weiten Welt heiraten.
Ich Tony Stark gründe meine eigene Familie.

"Jarvis. Musik bitte!" befehle ich.
"Sofort, Miss."
Und schon ertönt "Every breath you take" gesungen von einem Schauspieler der überraschenderweise auch gut singen kann, Robert Downey jr. . Ich liebe diese Version des Liedes!

 

Tony und ich liegen aufeinander mitten auf dem feuchten, dreckigen Boden des Tempels, meinem geheimen, geheiligten Rückzugsort und es machte uns überhaupt nichts aus.                                              
Es war perfekt! Die Zeit stand still.  
Da waren nur Tony und ich und die Musik.
Leise rieselt der Schnee. Der Mond steht still und schweigend und Jarvis spielte "You 're still the one".

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