Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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15. I need a Hero

Happy wird uns in den Club begleiten. Er lässt die Limousine vorfahren während Tony sich noch fertig macht.
Als er aus dem begehbaren Kleiderschrank heraus kommt erstarre ich. So will er in einen Club gehen? Er trägt ein eng anliegendes schwarzes T - Shirt das seinen Muskulösen Oberkörper betont, sowie eine weiße Stoffhose. Sein Jackett hat er sich lässig über die eine Schulter geworfen. Sein Bart ist frisch gestutzt und sein dunkles Haar zerstrubbelt. "Du willst es wohl auf eine Prügelei ankommen lassen?"
Er sieht mich verwirrt an "Wie bitte?" "Na, so heiß wie du aussiehst, werden sich die Frauen auf dich stürzen. Und dann muss ich mein Terrain abstecken." erkläre ich.
Da muss er laut lachen. "Wenn sich einer prügelt wegen mir ist es Happy."
"Ich muss eher auf dich aufpassen. Vielleicht sollten wir noch einen zweiten Bodyguard mitnehmen?" grübelt er.
"Ach nö. Sonst kommen wir ja nie los." nörgel ich.
Und so machen wir es. Wir fahren, nur mit Happy im Schlepptau, zum angesagtesten Club in NYC.

Der Wagen parkt direkt vor dem roten Teppich. Happy öffnet uns die Tür und wir steigen aus.
Da hören wir schon "Das ist Tony Stark." und Kamerablitze zucken duch die Nacht. Tony reckt die Arme in die Luft und macht das Peace Zeichen.
"Hey Leute!" ruft er laut.
Ich laufe langsam hinter ihm, versuche mich in seinem Schatten zu halten. Doch plötzlich ruft eine Frauenstimme "Wer ist diese Frau."
Kameras und Mikrofone richten sich auf mich. Die grellen Blitze blenden mich.
Tony zieht mich an seine Seite, legt den Arm um meine Tailie und winkt in die Cameras.
Er flüstert mir ins Ohr "Ich bin da. Keine Angst."
Ich nicke stumm. Tony fragt "Vertraust du mir?"
Ich nicke wieder.
Tony flüstert "The Power of Love." Was sollte das jetzt wieder bedeuten, doch wenige Augenblicke später wusste ich es.
"Sehr geehrte Damen und Herren, darf ich Ihnen meine Verlobte Susan Walters vorstellen?"
Tony zieht mich zu sich heran und küsst mich. Hier vor laufenden Kameras, vor aller Welt. Kreischen war zu hören und ein unglaubliches Blitzlichtgewitter folgte. Ich war wie erstarrt unfähig etwas zu sagen oder mich zu bewegen.
"Lächeln, Schatz, das ist der Moment in dem sich dein Leben ändert!" raunt Tony mir zu.
Ich zwinge mich zu einem Lächeln und winke in die Kameras.
"So, das reicht jetzt. Schönen Abend euch noch, Leute!"
Und damit betreten wir geschützt durch Happy den Club.

So, jetzt ist es raus. Etwas spontan zwar. Su sah völlig überrumpelt aus, dabei habe ich doch schon Andeutungen gemacht. "Sir, wir waren uns doch einig das Sie ihr einen romatischen Antrag machen?" meldet sich Jarvis über das Headset.
Ich hole es hervor, schalte es aus und stecke es zurück in meine Hosentasche.
Wir gehen von Happy begleitet zu einem Tisch im hinteren, ruhigeren Teil des Clubs.
Su setzt sich und würdigt mich keines Blickes. Was ist denn nun schon wieder?
Na gut, Jarvis hat recht, romantisch war es nicht gerade. Aber ehrlich gesagt, habe ich nicht die Eier in der Hose um ihr ganz romantisch nur unter vier Augen einen Antrag zu machen.
Es schien mir der geeignete Augenblick zu sein und was soll ich sagen, Spontanität ist voll mein Ding. Ich greife nach ihrer Hand, doch sie zieht sie weg.
"Su..." versuche ich es, aber es ist hier drin viel zu laut als das sie mich verstehen könnte.
Auch ein Pluspunkt für die unter Vier Augen Version. Da könnte ich wenigstens verstehen ob sie mich überhaupt auch heiraten möchte. Scheiße! "Su..." versuche ich es erneut.
Sie sieht mich an, ihre Augen sind feucht, sie bemerkt das ich es bemerkt habe und dreht den Kopf weg.
Ich würde sie am liebsten sofort in meine Arme schließen, sie küssen, sie trösten für etwas was, ja dessen bin ich mir bewusst, ich selbst vermasselt habe.
Doch sie steht auf, deutet mir an das sie auf die Toilette muss und das Happy bei mir bleiben soll. Dann geht sie. Ich sehe ihr traurig nach.

Ich kämpfe mir den Weg zu den Toiletten frei. Das ist gar nicht so einfach da der Club völlig überfüllt ist. Ich bin so wütend.
Warum hat er das gemacht? Macht mir einen Antrag vor versammelter Mannschaft Journalisten.
Ich erreiche die Toiletten, gehe hinein, stelle mich vor einen der Spiegel. Der Raum ist sauber, es duftet angenehm nach irgendeinem WC Duft. Ich betrachte mein Spiegelbild. "Na ist es nicht toll? Jetzt ist es offiziell, ich werde Mrs. Stark und freue ich mich darüber?
Nein! Denn ich stehe hier allein auf einer Club Toilette herum, anstatt mit ihm Sex vor unserem Kamin zu haben nachdem ich glücklich den Antrag angenommen habe."
Da fällt mir ein, dass ich ihm noch gar keine Antwort gegeben habe. Aber wann sollte ich das auch machen? Und erwartete er überhaupt eine Antwort wenn er so einen unpassenden Ort ausgesucht hat?
Ich stelle mich wieder richtig her, besuche die Toilette und verlasse dann den Raum. Draußen stoße ich mit einem jungen großgewachsenen, gutaussehenden Mann zusammen.
Meine Tasche fällt mir aus der Hand und der Inhalt ergießt sich auf dem Boden.
"Oh verzeihung!" bittet er.
"Schon gut." murmle ich und beginne meine Sachen einzusammeln. Er hilft mir dabei.
"Hier bitte." Er reicht mir mein Kommunikator. Ich stecke ihn ein. Dann will ich eigentlich gehen, wende mich ab, doch er hält mich leicht am Arm fest.
"Anstrengenden Tag gehabt? Darf ich Sie auf einen Drink einladen?" fragt er freundlich und zeigt ein breites Zahnpastalächeln.
Er scheint einer der wenigen Leute zu sein die nicht wissen wer ich bin. Ich verneine höflich.
Plötzlich wird sein Griff fester "Das war nur indirekt eine Frage. Ich weiß doch weshalb du hier bist."
Mein Puls beschleunigt sich. "Was will der von mir?" denke ich und spüre wie Panik in mir aufkeimt.
"Lassen Sie mich bitte sofort los!" schnaube ich.
Er reagiert nicht wie gewünscht, sondern zieht mich ganz zu sich heran. Sein Atem riecht nach Whiskey. Ich drehe angeekelt den Kopf weg, doch er dreht ihn mit seiner Hand unter meinem Kinn einfach zurück. Er hält meine Arme mit seiner Umklammerung so fest, dass ich mich nicht wehren kann als er mich küsst. Ich presse die Zähne aufeinander. Er nimmt den Kopf etwas zurück und sagt "Du willst nicht? Dann muss ich dich wohl umstimmen. Komm mit!" Und damit zieht er mich einfach mit sich den Flur entlang zu einer braunen unscheinbaren Tür.
Er scheint entweder hier zu arbeiten oder er hat das schon öfter gemacht, weil er sich so gut auskennt. Beim letzteren wird mir übel.
Er stößt die Tür mit dem Fuß auf und zerrt mich hindurch.
Ich schreie, doch als ich merke das ich nie und nimmer mit meiner Mäusestimme gegen die Musik ankomme, gebe ich es auf.
Wir befinden uns nun auf einem von hohen Mauern umgebenen Hinterhof.
"Warum habe ich eigentlich nicht so ein Headset?" denke ich während er mich zu einer Mülltonne schleift. "Umdrehen!" befielt er mir.
Ich mache es zu zögerlich, da dreht er mich einfach mit einem Ruck um, so das ich gegen die Mülltonne pralle und mir die Hüfte stoße.
Ich wimmere als ich höre wie er sich seine Hose öffnet und sie sich herunter zieht. Ich versuche es ein letztes Mal mit einem Fluchtversuch. Ich renne los, werde jedoch sofort an den Haaren zurück gerissen. Mein laut gebrüllter Hilfeschrei erstirbt, denn er hält mir sofort den Mund zu, schiebt mir mit der freien Hand das Kleid hoch bis zur Hüfte.
Mein Höschen aus feiner Spitze stellt keine große Hürde da, er dringt kraftvoll in mich ein.
Ich schreie auf wegen der brennenden Schmerzen. Tränen laufen mir über die Wangen.
Plötzlich ist ein surren zu hören und der Typ wird von etwas silbernen getroffen.

Dieses Etwas reißt ihn einfach um, so das er einige Meter weiter hinten gegen die Mauer kracht.
Er rutscht an dieser herunter und rappelt sich sofort wieder auf.
Dann springt jemand von der Mauer auf der gegenüber liegenden Seite herunter und landet nachdem er sich sauber abgerollt hat direkt vor meinem Peiniger.
"Lass die Lady in Ruhe du Schwein!" Jetzt kann ich endlich erkennen wem ich meine Rettung zu verdanken habe - Captain America oder eben Steve.
Der Typ scheint sich nicht ergeben zu wollen, er rennt auf Cap zu.
Die beiden beginnen einen Faustkampf bei dem der Typ eindeutig den Kürzeren zieht.
Cap ruf mir währenddessen zu
"Wo ist der Blechkopf? Sollte er nicht etwas besser auf sein Goldstück aufpassen?"
"Er ist drin." rufe ich zur Antwort.
"Dann geh zu ihm! Hau ab Susan!" ruft mir Steve zu.
Ich renne los, stoße die Tür auf und renne so schnell ich kann in den Clubraum. Endlich erreiche ich unseren Tisch.
Tony erhebt gerade sein Glas an die Lippen als er mich entdeckt.
"Da bist d..." Mehr kann ich nicht verstehen oder er sagt nichts mehr als er meinen Zustand sieht. Er springt auf, nimmt mich in den Arm und ruft direkt an meinem Ohr
"Was ist passiert?" Was sage ich ihm jetzt am besten? Ich brülle ihm ins Ohr und deute gleichzeitig in Richtung Toiletten "Da draußen, ein Typ, mich vergewaltigen." Da schubst er mich auch schon in Happy's Arme und rennt los.

Das darf nicht wahr sein. Da wird meine Freundin angegriffen vor meinen Augen. Wie dreist ist das denn? So wütend war ich noch nie. Ich strecke meinen Arm aus und brülle ins Headset "Jarvis Kampfmusik!" Ich renne an den Toiletten vorbei zu einer brauen unscheinbaren Tür. Sie steht offen.
Als ich durch die Tür trete legt sich auch mein letztes Anzugteil um meinen Körper. Mit einem Blick registriere ich wie Captain America einen großen Typen ohne Hosen verprügelt.
Ich rufe Cap zu "Ab hier übernehme ich. Sorry Soldat, aber es geht um die Ehre!"


Cap salutiert kurz und springt über die Mauer.
Ich widme mich dem Kerl zu
"Hey, du Vogel, du hast die falsche Frau angefasst!" "Wieso?" fragt er doch tatsächlich.
Ich gebe ihm einen Kinnhaken mit meiner Eisernen Faust. Er fliegt rückwärts direkt in die Mauer. Rappelt sich jedoch gleich wieder auf. Er sieht schon ziemlich ramponiert aus. Cap hat ihm gut zugesetzt.
Doch es war meine Frau und deshalb muss ich ihn fertig machen. Alles andere kann ich nicht mit meinem Ego vereinbaren.
Ich schlage immer wieder auf ihn ein, so lange bis er endgültig liegen bleibt.
"Das hast du jetzt davon. Bleib liegen bis die Polizei kommt!" herrsche ich ihn an. "Das wird dich lehren die Frauen anderer Männer anzumachen." "War sie etwa deine verdammte Freundin, Iron Man?" fragt der Typ matt.
"Ja." "Scheiße." sagt dieser und dann gehen bei ihm die Lichter aus.

Happy nimmt mich in den Arm und genau so geleitet er mich durch die Menschenmassen bis wir draußen beim Wagen ankommen. Der Fahrer wartet schon. Ich steige ein und sofort fährt der Wagen mit quietschenden Reifen los. Ganz so dramatisieren müssten es die Jungs eigentlich nicht, finde ich. Uns verfolgt doch niemand. Aber wahrscheinlich haben sie so selten mal wirklich die Aufgabe auf jemanden aufzupassen, dass sie das jetzt mal so richtig auskosten.
Die Limousine rast durch die nächtlichen Straßen. Von weitem sehe ich den Stark Tower mit seinen weiß leuchtenden Buchstaben.
"Zu Hause - in Sicherheit." denke ich.

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