Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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4. Hundeelend

Ich drehte den Schlüssel im Schloss und in dem Moment wo die Tür sich öffnete rannen mir schon die Tränen in Strömen über die Wangen.
Belle sah von ihrem Buch auf, erfasste mit einem Blick meinen Zustand, stürmte auf mich zu um mich in ihre Arme zu schließen. Ihr Buch fiel mit einem dumpfen Schlag auf den Boden.
"Hey. Was ist los? Was hat er getan?" murmelt sie in mein Haar.       
"Ich... ich ... ich bin so blöd." stammle ich.                                                              "Hä?" gibt sie mir zur Antwort.
"Er war so romantisch. Ganz untypisch für ihn, glaube ich zumindest." presse ich hervor während ich von heftigen Schlurchzern geschüttelt werde. 
"Das ist doch schön." sagt Belle und führt mich zur Couch führt wo wir uns setzen.                                     
"Ja eben. Alles war gut bis er seinen Sarkasmus raus hängen ließ und ich ihn missverstand. Ich blöde Kuh."
Ich vergrub das Gesicht in den Händen und weinte hemmungslos.
"Okay und was hast du dann getan?"
"Ich habe ihn angebrüllt und ihm unterstellt er will ja gar nicht mit mir schlafen."
Belle sah mich ungläubig mit erhobener Augenbraue an.
"Vorher meinte ich noch ich würde nicht mit ihm ins Bett wollen, weil er doch ein Playboy ist und ich nicht als eine von vielen enden wollte."    
Nun verstand Belle gar nichts mehr. "Ich glaube seine Anwesenheit hat dich völlig aus dem Konzept gebracht, Süße. Was nun? Meinst du er will dich wieder sehen?"                     
"Das denke ich nicht. Was würde er von so einer Psychopatin wie mich schon wollen?" heulte ich.
"Ach Süße. Warte mal ab." beruhigte sie mich und streichelte mir über den Rücken.
"Ich glaube du brauchst jetzt erst einmal einen starken Kaffee." sagte sie und verschwand schon in der Küche. Kurz darauf hörte ich die Kaffeemaschine und sogleich erfüllte köstlicher Kaffeeduft den Raum.    
Ich schnäutzte mich geräuschvoll in ein Papiertaschentuch. Langsam ging es wieder.
Ich war so wütend auf mich selbst. Was war ich doch für eine dumme Kuh?                                                           Da bittet mich der sexiest Man alive um ein Date und ich vermassle es. Mist mist mist!
Ich schluckte gierig den Kaffee und als sich das Koffein in meinen Adern ausbreitete geht es mir sofort besser. "Ich werde ihm eine Mail schreiben um mich zu entschuldigen. Ganz Formvollendet. Das muss ich schon tun um mich besser zu fühlen." verkünde ich meinen Beschluss.   
Ich gehe in mein Zimmer, setze mich vor meinen Laptop und fahre ihn hoch. Kurz darauf ertönt das Signal das ich eine Mail erhalten hatte. Ich öffnete mein Postfach und erstarrte.                                        
"Was ist los?" fragte Belle die mir in mein Zimmer gefolgt war und nun hinter mir auf meinem Bett saß.
"Ich habe eine Mail von Tony Stark." flüstere ich.                                 
"Na los! Lies sie!" fordert Belle mich auf.
Die Mail war recht kurz. Es stand da:                                               
Miss Walters. Da Sie vorhin so überstürzt aufgebrochen sind, konnte ich Ihnen gar nicht den Grund meiner Einladung mitteilen. Dies würde ich sehr gern nachholen. Kommen Sie doch morgen Abend um 19 Uhr bitte in das Da Nico in der Mulberry Street. Ich werde dort auf Sie warten. T.
"Na siehst du. Du hast doch einen Eindruck hinterlassen." sagt Belle. 
"Ja, den einer Gestörten. Sicher möchte er mir nur sagen das er sich verpflichtet gefühlt hat mich zu retten. Er ist schließlich ein Held." mutmaße ich.                                
"Ja genau. Und deshalb schafft er eine romantische Atmosphäre in seiner privaten Wohnung und kuschelt sich auf einer Couch an dich." Belle knufft mich in die Seite. Da muss ich lachen.
"Irgendwie hast du recht. Na gut. Ich versuche es noch einmal. Diesmal treffen wir uns ja in einem Restaurant. Da kann ich wohl nicht erwarten von ihm gleich flachgelegt zu werden. Und ich werde mich auch zusammen reißen. Versprochen."

Am nächsten Morgen schlief ich erst einmal aus. Meine Arbeitsstätte gab es ja nicht mehr. Ich wusste ehrlich gesagt nicht wie es jetzt weiter gehen sollte. Ich wusste ja nicht einmal ob mein Boss noch lebte. Ich würde vorerst zu Hause bleiben und warten ob sich wer bei mir meldet. Zumindest die nächsten 2 Wochen.
Belle war bereits auf Arbeit.
Ich beschloss mir erst einmal Frühstück zu machen. Ich briet mir Spiegeleier, röstete mir zwei Toastscheiben und kochte Kaffee.
Ich aß gemütlich vor dem Fernseher beim Frühstücksfernsehen. In den Nachrichten kam auch ein Bericht vom Unfallort.
Plötzlich war Tony zu sehen. Er gab ein Interview in dem er sagte das er sich finanziell an den Aufräum- und Aufbaumaßnahmen beteiligen würde.
"Ja, Multimillionär müsste man sein." dachte ich bei mir. "Aber er sieht wie immer super gut aus."     
Sehnsüchtig dachte ich an den heutigen Abend.
Ich fand heute war ein guter Tag mich mal etwas zu verwöhnen.
Also ging ich nachdem ich mich fertig gemacht hatte zum Spa in mein Lieblingsbeautysalon.
Ich entspannte bei einer Ganzkörpermassage, ließ mich waxen und meine Spitzen schneiden. Nach dem Mittagessen was aus Salat und Sandwiches bestand, beschloss ich das es Zeit wäre ein neues Kleid für diesen Abend zu kaufen.                    
In einer Boutique in der Park Avenue wurde ich fündig. Auf ein Knielanges züchtiges, hellgelbes Neckholder Kleid fiel meine Wahl. Es stand mir fabelhaft. Glücklich drehte ich mich vor dem großen Standspiegel. "Es steht Ihnen wirklich hervorragend!" lobte die Verkäuferin.               
Der Preis ließ mich kurz zögern, doch dann zückte ich doch meine American Express. Das brauchte ich jetzt um diesen Nachmittag erfolgreich abzuschließen.            
Das Gute meiner Beauty-Shopping-Tour war das ich jetzt bereits fertig war für unser Date.                    
Ich nahm mir also vor mit einem Taxi direkt zum Restaurant zu fahren. Ich stellte mich an den Fahrbahnrand, erhob den Arm und winkte heftig als ich ein gelbes Taxi in die Straße einbiegen sah.
Ich hatte Glück, es hielt prompt. Ich stieg hinten ein und nannte dem Mann am Steuer den Namen des Restaurants. Er fuhr sofort los. 
Währende der Fahrt sehe ich aus dem Fenster. Langsam ging die Sonne unter, ihr Licht reflektierte sich hundertfach in den Fensterfronten der Hochhäuser. Immer mehr Lichter gingen an als sich das Taxi durch die überfüllten Straßen schob. Ich liebte diese Stadt!                                    
Vor einem Haus mit grüner Markise blieb das Taxi stehen. Da Nico stand in goldenen Lettern darauf.
"Wir sind da, Miss. Das macht 32 Dollar." Ich bezahlte den Mann, schnappte mir meine Tasche und stieg aus.
Unschlüssig sah ich mich um. Wo war Tony? Er hatte nur gesagt er wartet hier auf mich. Aber wo genau? Ich begann auf dem Gehweg vor dem Restaurant auf und ab zu gehen. Noch war es 5 Minuten vor 7.              
"Sie sehen fantastisch aus!" raunte eine tiefe sexy Stimme in mein linkes Ohr.
Ich erschrak zu Tode, wirbelte herum und stieß prompt mit Tony zusammen der viel zu nah hinter mir stand. Ich geriet ins Straucheln doch er fing mich auf indem er mich in seine starken Arme schloss.
Ich sah ihm direkt ins Gesicht. "Oh hallo." presste ich hervor.
Wieder brachte seine bloße Anwesenheit mich völlig durcheinander.                                        "Hallo." raunte er und sah mir tief in die Augen. Ich erwiderte den Blick. Seine Augen schienen irgend etwas in meinen zu suchen so forschend sah er mich an.
Langsam senkte er den Kopf, ich stellte mich auf die Zehenspitzen um ihm näher zu kommen. Unsere Lippen berührten sich schon beinahe, da flüsterte er "Ich bin so froh das du gekommen bist!"                                
Ich schluckte und flüsterte ebenfalls "Ich bin auch froh gekommen zu sein. Äh was? Ich meine..."
"Scht." machte er und schon trafen sich unsere Lippen. Seine waren weich und warm und hmmm.   
Ich schmolz förmlich in seinen Armen doch Tony hielt mich fest, so das ich unmöglich umkippen konnte. Fordernd drang seine Zunge in meinen Mund, erforschte ihn, unsere Zungen tanzten miteinander. Scheinbar endlos dauerte dieser Kuss. Als wir uns wieder lösten, hielt er mich noch immer fest im Arm.
"Schön das du da bist, Susan!" wiederholte er.                             
Ich nickte diesmal lieber nur, legte meinen Kopf und meine eine Hand an seine Brust. Mit der anderen umschlang ich ihn. Sein Herz klopfte stark und sein Atem ging unregelmäßig. Ich war also nicht die einzige hier die aufgeregt war. Diese Erkenntnis lies mich grinsen.     
"Hast du Hunger?" fragt er.             
"Ja sehr." hauche ich. Tony schiebt mich etwas von sich weg, nimmt meine Hand und führt mich zum Eingang. Sobald wir das Restaurant betraten hatten war er wieder der Tony Stark den die Öffentlichkeit kannte.                                                       "Guten Abend Mister Stark." begrüßte uns ein Ober. Mich bedachte er mit einem freundlichen Lächeln und einem Kopfnicken. "Folgen Sie mir bitte zu Ihrem Tisch. Wir haben uns die Freiheit genommen Sie etwas abseits zu setzen." plauderte dieser während er uns durch das volle Lokal führte.                     
"Gut so." lobte Tony ihn.
Am Tisch zog der Kellner mir den Stuhl nach hinten so das ich mich setzen konnte. Als ich saß setzte sich auch Tony.
 

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