Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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26. Happy New Year

Wir bleiben noch bis zum 30. Dezember in London, dann fliegen wir zurück in die Staaten. Happy ist darüber ganz froh, denn er hatte vor Kurzem jemanden kennengelernt und möchte gerne Silvester mit ihr verbringen.

Und auch wir hatten Pläne für den morgigen Tag. Wir wollen eine Verlobungsparty Schrägstrich Silvesterparty im Stark Tower geben.

"Dir ist bewusst, das es ziemlich kurzfristig ist jemanden am 30. 12. für den 31. 12. einzuladen?" frage ich Tony.

Doch dieser sitzt nur hämisch grinsend mit einem Glas Scotch in seinem Sitz. "Darling, sie werden trotzdem kommen. Niemand lässt sich eine Party bei Tony Stark entgehen." Er beugt sich zu mir herüber. "Die meisten werden sowieso nur kommen um meine wunderschöne Verlobte zu sehen."                                                                                           Er küsst mich. Sein Atem schmeckt nach Alkohol, seine Lippen hinterlassen auf meinen ein betäubtes Gefühl.
Ich lecke mir über die Unterlippe und sehe ihn an. Seine braunen Augen schauen mich so intensiv an, als würde er etwas an mir suchen.
"Was ist?" frage ich schließlich.
"Ach nichts weiter. Ich habe gerade einen Makel an dir gesucht, doch da ist keiner. Ich glaube du bist ein Engel, so perfekt bist du."
"Und du bist ein Spinner!" lache ich, doch ich merke wie mein Gesicht heiß wird. Ich werfe ihm, um meine Verlegenheit zu überspielen eines der grauen Kissen entgegen.
"Su, du bist wunderschön! Das muss dir nicht peinlich sein. Steh dazu und gewöhn dich daran!Ich werde es dir jeden Tag aufs neue sagen, bis du es mir endlich glaubst." raunt er und sieht mich wieder durch dringend an.                   "Ich werde dich nie wieder los lassen!" flüstert er kaum hörbar.

 

Es ist mir peinlich wenn Tony mir sagt das ich schön sei!
Ich finde meine roten Haare kritisch. Damals als Kind hatte man mich deswegen nicht nur einmal ausgelacht. Dann noch meine kurzen Beine. All die schönen Frauen in New York waren so viel hübscher, größer und erfolgreicher als ich.
Ich begreife mein Glück kaum, dass er ausgerechnet mich ausgesucht hat. Warum nicht meine junge Kollegin die er zeitgleich mit mir damals aus dem Haus gerettet hat?

 

Als wir im JFK landen ist es früher Nachmittag. Unsere Limousine wartet schon. Happy öffnet uns die Türen und steigt dann selbst vorne ein. Pepper hat sich während unserer Abwesenheit um den Tower gekümmert und bereits mit den Partyvorbereitungen begonnen. Das heißt, sie hat sie überwacht. Ist ja nicht so, dass sie auf ihrer schwindelerregend hohen Stilettos Girlanden aufhängt oder das DJ Pult aufbaut.
Ich mag Pepper!
Nicht nur weil sie ebenfalls rotes Haar hat und erfolgreich ist, nein, weil sie ein netter Mensch ist der immer zu allen und jeden freundlich ist! Das mag ich so an ihr. Und sie erträgt Tony nun schon seit über 10 Jahren als seine persönliche Assistentin. All seine Eskapaden, seine offene und manchmal auch beleidigende Art und seine Freizügigkeit erträgt sie mit einer Arsch Ruhe die ihres gleichen sucht.
Aber er hat sich geändert, ist ruhiger und freundlicher geworden. Belle meint das sei mein Verdienst. Na ja, wer weiß!

Ich beginne als erstes mit dem auspacken der Koffer während Tony sich in seine Werkstatt verzieht.
"Ich habe Entzug." führt er als Grund an.
Ich lasse ihn gewähren. Das ist sein Ding, damit kommt er runter. Vielleicht braucht er das nach so einem langen Flug?
Plötzlich klopft es. Pepper steht im Türrahmen. Ich drehe mich zu ihr um und gehe auf sie zu.
"Haben Sie eine Minute?" fragt sie.
Ich nicke "Natürlich."
"Ich wollte mit Ihnen über Tony und ihre Beziehung sprechen."
"Hola, was kam jetzt? Wollte sie mir die Heirat ausreden? Mir von Tony abraten?"
Doch es kam ganz anders.
"Ich wollte Ihnen persönlich gratulieren, Susan!"
Sie reicht mir die Hand, ich ergreife sie.
"Tony hat sich, seit er Sie kennt, um 180 Grad gedreht. Er ist ein anderer Mensch geworden. Und das haben wir Ihnen zu verdanken. Er ist nun um einiges erträglicher." Sie zwinkert mir zu.
Ich muss lachen. "Ja, er kann eine ganz schöne Nervensäge sein!" sage ich.
"Oh ja. Ich könnte ihnen da Geschichten erzählen. Doch die erspare ich Ihnen lieber. Hauptsache das er nun endlich erwachsen geworden ist und verantwortungsvoller mit seiner Firma umgeht. Und die Sache mit diesem Kinderhospiz in London, dass war ein ganz großes Zeichen. Endlich übernimmt er Verantwortung!"
"Er hat es tatsächlich aus freien Stücken getan. Er wollte helfen. Ich hoffe das war aber nicht nur eine aus einer romantischen weihnachtlichen Stimmung heraus entstandene einmalige Aktion!"
"Ganz sicher nicht. Er hat noch Anweisungen gegeben das dieses Hospiz von nun an jedes Jahr eine Aufwendung erhalten soll. Und ich wurde beauftragt eine Institution hier in New York zu suchen die es Wert ist von ihm gefördert zu werden. Irgendwas mit Kindern, hat er gesagt." erklärt Pepper.
Mir bleibt der Mund offen stehen. Davon wusste ich gar nichts.
"Und jetzt zeigen Sie mal endlich Ihren Verlobungsring!" fordert sie mich auf, nimmt meine Hand und schaut ihn sich genau an. "Wunderschön! Und den hat er ganz allein ausgesucht?"
Ich nicke. "Ich nehme es an. Aber vielleicht hat ihm Jarvis ja wieder einmal geholfen. Er bringt ja fast nichts ohne ihn zu stande." witzel ich. Pepper muss lachen.
"Ich darf Sie darauf hinweisen das ich Sie ganz genau verstehen kann." lässt Jarvis sich vernehmen.                           Da müssen wir beide noch mehr lachen.
"Ja, Jarvis, du bist einfach überall." murmelt Pepper.
"Und du bist einfach unersätzlich. Was wären wir ohne dich?" füge ich hinzu.
"Was tut Tony gerade?" frage ich.
"Mister Stark probiert gerade seinen neuesten Anzug aus. Ein Prototyp. Soeben hat er den ersten Testflug unternommen." verkündet er.                                                                                                                                     "Zeig es uns!"
Und Jarvis zeigt uns auf dem Bildschirm an der Wand was im Labor unten abgeht.
Es ertönt Weihnachtlich rockige Musik, Tony steht auf einer bestimmten Bodenplatte, den Arm ausstreckt und fordert Jarvis auf ihm jetzt die Teile zukommen zu lassen. Arme und Beine klappen ja noch ganz gut. Doch ein Teil, das für seine Mitte, kommt zu schnell angeflogen und trifft ihn hart im Schritt. Tony krümmt sich vor Schmerzen. In diesem Moment fliegt ein weiteres Teil über seinen Kopf hinweg. Das war ein Rückenteil, es landet in einem Regal hinter ihm. Er stellt sich schwankend wieder hin und zeigt das Zeichen für langsamer.
"Mach... mach etwas langsamer, Jarvis." keucht er.
Jarvis feuert die restlichen Teile des Anzugs auf Tony ab. Zum Schluss fehlt nur noch die Maske. Diese bleibt jedoch in der Luft kurz stehen.
"Komm her! Na los!" ruft Tony. "Ich habe keine Angst vor dir."
Sie fliegt auf ihn zu und inmitten einer Drehung in der Luft landet die Maske an seinem Helm und Iron Man landet auf seinen Beinen komplett fertig mit einem Donnerschlag auf dem Boden.
"Na also. Geht doch! Super gem..." Weiter kommt er nicht, denn das Teil was vorhin im Regal gelandet war, hat sich gelöst und ist hinterrücks in ihn reingekracht.
Tony fliegt, durch die Wucht des Aufpralls, über seine Werkbank, in einige herum stehende Kartons. Überall fliegen Teile des Iron Man Anzugs und andere Sachen herum.
Tony bleibt keuchend auf dem Rücken liegen.
"Wie immer eine Freunde Ihnen bei der Arbeit zuzusehen!" sagt Jarvis trocken.
Pepper und ich halten uns die Hände vor die Münder, so sehr prusten wir los vor Lachen.
"Was für eine Show! Geht es öfter so ab wenn Tony arbeitet, Jarvis?" keuche ich.
"Des Öfteren, Miss Susan."
"Klasse! Bitte speichere die Aufnahmen!
Wenn ich mal schlechte Laune haben sollte, dann musst du die mir zeigen!" Ich kriege mich vor lachen kaum wieder ein.
"Sollten wir ihm nicht zu Hilfe eilen?" fragt nun Pepper.
"Nicht nötig, Miss Potts, er steht schon wieder.
Mister Stark hält einiges aus, wie Sie mit Sicherheit wissen." erklärt Jarvis.
"Natürlich!"
"Pepper, wollen wir nicht du zueinander sagen?" platzt es mir mit einem Mal raus.
Sie sieht mich an, lächelt und antwortet "Gern. Ich bin Virginia." Und sie hält mir die rechte Hand hin. Ich ergreife sie und sage "Und ich bin Susan."
"Weißt du, jetzt wo du hier eingezogen bist, habe ich auch endlich einmal ein Privatleben." erklärt Virginia mir als wir gemeinsam wenig später nach unten in den Wohnbereich gehen.
"Wie das? Hattest du vorher keines?" frage ich verwundert.
"Na ja, ich hatte nie Freizeit. Die Firma, in der Tony sich ja auch völlig auf mich verlässt und dann musste ich ihm hier immer helfen. Partys organisieren, Frauen freundlich abservieren, seine Hemden in die Reinigung bringen und so weiter." plaudert sie.
"Jetzt muss ich nicht mehr jedes Mal herkommen wenn ihm langweilig ist. Du bist ja da. Er hat nun jemanden mit dem er sich unterhalten, dem er seine Erfindungen zeigen kann."
"Und die Party Organisation übernehme ich ab sofort natürlich auch. Und ich kümmere mich selbst um unsere schmutzige Wäsche." lache ich.
"Er kann sich wirklich glücklich schätzen das er dich gefunden hat!" sagt sie und strahlt mich an. Ich lächle zurück.
Noch jemand der der Meinung ist das ich das Beste bin was Tony passieren konnte.

"Hast du alle erreichen können? Wer kommt nun alles zur Party heute Abend?" frage ich am nächsten Morgen beim Frühstück.
"Na klar. Sie kommen alle. Die die schon verabredet waren, bringen ihre Verabredung einfach mit. Das lässt sich keiner entgehen. Schließlich ist der Stark Tower New Yorks höchstes Gebäude, die Aussicht von hier oben ist umwerfend." erklärt Tony selbstsicher.
Das stimmte! Der Tower war wirklich das höchste Gebäude der Stadt, ob die Aussicht von hier oben an Silvester gut war oder nicht werde ich heute Nacht erfahren.
"Und wer kommt denn nun alles?" frage ich noch einmal.
"Pepper, Natasha, der grüne Große, Hawkeye, Thor, Rhodey, der Falcon, Wanda, die Ameise, und dein persönlicher Liebling Rogers." zählt er auf. Bei Steve zwinkert er mir anzüglich zu.
"Hör auf mit dem Quatsch! Wir verstehen uns gut und ich mag ihn, aber wessen Frau werde ich demnächst?" stelle ich klar.
"Na die des besten Helden natürlich!" stellt er klar.
"Du bist unverbesserlich." ziehe ich ihn auf. "Aber ich mag dich genau so! Können wir eigentlich noch zwei Gäste mehr vertragen?"
"Aber sicher doch. Platz ist hier ja genug. Wen willst du einladen, Belle?" fragt er.
"Ja genau. Gut, dann rufe ich sie mal an. Sie soll ihren Brain mitbringen. Ich will den unbedingt mal kennenlernen!" plaudere ich.
"Okay, dann mach das! Ich werde noch ein wenig in den Fitnessraum gehen bevor sie alle kommen.
Wenn du noch etwas besorgen musst, nimm bitte deinen Bodyguard mit! Ich will nicht das du an dem heutigen Tag ohne Schutz unterwegs bist."
"Okay. Aber ich muss gar nicht mehr raus. Der Caterer liefert doch alles. Und Kleider habe ich bereits genug. Dank deiner Kreditkarte."
"Das bringt mich auf den Gedanken das du dringend deine eigene Karte brauchst." überlegt er.                            "Gleich am 2.1. werde ich dir eine machen lassen, Süße."
"Ist gut." entgegne ich und verlasse den Raum.

Ich sitze im Schlafzimmer und telefoniere als Tony herein kommt um sich umzuziehen.
"Ich gehe jetzt runter in den Fitnessraum." ruft er aus dem Kleiderschrank.
Er verlässt ihn in einer grauen Sporthose, und einem eng anliegenden weißen Shirt.
"Hey, komm her! So gehst du mir nicht da runter." zische ich ihm entgegen und winke ihn zu mir.
Er schaut mich verwirrt an, kommt aber näher. "Was hast du an den Sachen auszusetzen?"
"Gar nichts. Ich will nur nicht das du ungeküsst nach unten gehst." grinse ich, ziehe ihn am Ausschnitt seines Shirts zu mir nach unten und küsse sanft seine Unterlippe.
Er, sofort in ein wildes Tier verwandelt, stürzt sich auf mich, küsst mich stürmisch während wir uns nach hinten auf das Bett fallen lassen.
"Du könntest auch hier oben mit mir gemeinsam Sport machen." versuche ich ihn zu verführen.
"Das ist Ausdauersport, ich brauche aber Kraftsport um in Form zu bleiben." klärt er mich auf.
"Na wenn das so ist, würde ich sagen, solltest du dich beim Sport mit mir mehr anstrengen!"
"Autsch! Das tat weh! Na gut, das kannst du haben." raunt er,
hebt meine Arme hoch über meinen Kopf und hält sie dort beide mit einer Hand fest.
Die andere Hand fährt unter mein T-Shirt, schiebt es hoch bis über meine Brüste. Ich habe keinen BH an, das macht es ihm leicht.
Er umschließt mit seinem Mund meine Brustwarze.
Wie gebannt sehe ich zu, wie seine Lippen sie umkreisen und er sie zwischen die Zähne zieht. Meine Brüste scheinen unter der Liebkosung anzuschwellen, sie fühlen sich voll und schwer an, als er sie abwechselnd bearbeitet.
Erregung durchströmt meinen ganzen Körper.
Dann lässt er seine Lippen in Richtung meines Bauchnabels wandern. Er packt meine Hüften und knetet sie mit seinen kräftigen Händen.
"Dein Körper ist so unglaublich scharf, Su! Ich kann gar nicht genug von dir bekommen!" raunt er. "Ich will dich einatmen, will dich schmecken."
Ich weiß genau was er will uns spreize die Schenkel. Sein Kopf wandert dazwischen.
Tony lässt seine Zunge über den Schritt meines Höschens gleiten und entlockt mir ein hungriges Stöhnen. Dann zieht er mir mit den Zähnen das Höschen runter.
Seine Zunge gleitet über meine feuchte Spalte, bis sie meine Klitoris findet. Er drückt meine Beine auseinander, dann dringt seine Zunge in mich ein. Mit kräftigen Bewegungen leckt er über meine Knospe, presst seine Lippen darauf und zieht sie gierig in seinen Mund.
Seine Hände umschließen meine Schenkel noch kräftiger, als er merkt das ich kurz vorm kommen bin.
Meine Muskeln ziehen sich zusammen, meine Erregung wächst mit jeder Sekunde, mit jedem Vorschnellen seiner Zunge.

Mit glasigem Blick sehe ich ihm zu und spüre, wie sich mein Brustkorb immer schneller hebt und senkt und sich ein Schweißfilm auf meiner Haut bildet der mich frösteln lässt.
Tony bemerkt es, lässt kurz von mir ab, was mir ein wimmerndes Geräusch entlockt, und wirft uns die Decke über. Er zieht sie sich über den Kopf, geht so zu sagen auf Tauchstation während er mich weiter befriedigt.
Seine Zunge findet erneut ihren Weg zu meiner Mitte.

Er fickt mich so intensiv mit der Zunge wie er es vorher noch nie getan hatte. Er verwöhnte meine Knospe mit leidenschaftlich süßen Küssen, die mich elektrisierten und mir einen wohligen Schauen nach dem nächsten durch den Körper jagen. Er dringt mit einem Finger in mich ein und ich komme ihm begierig entgegen. Dann lässt er einen weiteren Finger in mich gleiten und vögelt mich mit langen, tiefen Stößen, während seine Zunge mit meiner Klitoris spielt.
Und dann kann ich mich nicht mehr länger zurück halten - während ich komme, habe ich für einen Moment das Gefühl vor Lust den Verstand zu verlieren.
"Du schmeckst unglaublich gut!" presst er hervor und fährt abermals mit der Zunge über meine empfindliche geschwollene Knospe.

Er richtet sich weiter auf, dabei rutscht die Decke von ihm herunter, raunt mir zu "Leg deine Beine über meine Schultern!" und als ich es getan habe dringt er sofort mit seinem unglaublichen Schwanz in mich ein. Sein Daumen drückt auf meine Klitoris.
Virturos verwandelt er meine Empfindsamkeit in pure Lust. Ich öffne meine Beine noch weiter für ihn. Seine Hände umschließen meinen Po, heben ihn an, so kann er noch tiefer in mich eindringen, während er mich aufreizend langsam vögelt.
Schon wieder stehe ich kurz davor, doch ich reiße mich zusammen, ich möchte es so lange wie möglich auskosten.
"Was willst du?" presst er zwischen den Zähnen hindurch.
"Ich will dich!" stöhne ich. "Und zwar kräftig!"
"Das wollte ich hören." erwidert er böse lächelnd. Mit ungezügelter Kraft stößt er zu, bewegt sich in wildem Tempo. Jeder Stoß brachte mich der Ekstase näher. Halt suchend taste ich umher und vergrabe meine Finger in seinem Rücken. Meine Fingernägel graben sich in sein Fleisch. Er stöhnt lustvoll auf.
Ich spüre meinen nächsten Orgasmus näher kommen - mit lauter kleinen Hitzewellen die durch meinen Körper züngeln.
Ich schreie seinen Namen, im selben Moment höre ich meinen aus seinem Mund und spüre, wie er in mir zum Höhepunkt kommt.
Erschöpft und verschwitzt bleibt er auf mir liegen. Sein Herz schlägt so heftig das ich es spüren kann, sein Atem geht stoßweise.
Eine Weile bleiben wir einfach so liegen und genießen die Ruhe vor dem Party-Sturm.

"Mister Stark, die Gäste sind soeben eingetroffen." meldet sich Jarvis zu Wort. Fuck! Wir müssen eingeschlafen sein.
Su sieht mich an, ihre Pupillen sind vor Schreck geweitet.
"Scheiße!" entfährt es ihrem süßen kleinen Mund.
"Na na, so ein böses Wort aus deinem Mund?" ziehe ich sie auf.
Sie verdreht nur die Augen, springt hastig aus dem Bett und rennt, wie ein aufgescheuchtes Huhn im Zimmer umher. "Scheiße, scheiße, scheiße! Wie sieht das jetzt aus?" flucht sie laut.
"Na es sieht aus, als wären wir ein verliebtes Pärchen, dass andauernd Sex hat." Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen.
Sie weiß ja nicht das meine Freunde es von mir gewohnt sind das ich zu spät zu meinen eigenen Partys komme, eben weil ich noch Sex hatte.
"Du hast noch 5 Minuten schätze ich bevor sie oben sind." rufe ich ihr zu als sie gerade im Badezimmer verschwinden will.
"Na toll! Wie beruhigend!" zischt sie zurück.
In aller Ruhe stehe ich auf, gehe zu meinem Kleiderschrank um meine Sachen raus zu suchen. Anschließend gehe ich ebenfalls ins Bad wo Su gerade aus der Dusche steigt. Sie hat ein Handtuch um ihr Haar gewickelt damit es nicht nass wird. Sie sieht mich strafend an und huscht zur Tür hinaus. Ich steige in die Dusche und drehe das Wasser auf.

"Jarvis, kannst du bitte den Gästen sagen das wir gleich kommen!" rufe ich Jarvis zu.
"Selbstverständlich Miss!"
In Windeseile ziehe ich mir ein goldenes kurzes Partykleid und goldene High Heels an. Plötzlich steht Tony hinter mir - nackt.
"Interessantes Party Outfit!" necke ich ihn. "Du musst immer einen drauf setzen oder?"
"Ha ha." gibt er kurz angebunden zurück. "Los, mach mal Platz im Kleiderschrank. Es ist sonst so beengt hier drin." macht er seine Scherze.
Ich gebe ihm einen Klaps auf den nackten Po das es nur so klatscht, verlasse aber dennoch den Schrank. "Ich warte auf dich hier draußen. Beeil dich bitte!"
Und das tut er.
Als er heraus tritt hat er einen roten Anzug und ein fliederfarbenes Hemd an.
"O lala. Du siehst ja scharf aus!" kichere ich.
"Hey, es ist schließlich Silvester. Das ist mein Partyoutfit." sagt er.
"Okay, du bunter Hund. Bereit?" sage ich, stehe auf und reiche ihm die Hand. Er ergreift sie und wir verlassen gemeinsam das Schlafzimmer.

Gemeinsam gehen wir die Treppe zum Wohnbereich hinunter. Ich betrachte Susan von der Seite.
Sie sieht heute umwerfend aus! In ihrem goldenen Fummel strahlt sie regelrecht. Cap bemerkt uns als erstes als wir den Raum betreten.
"Hi ihr zwei. Susan, du siehst toll aus!" begrüßt er uns.
"Das habe ich auch gerade gedacht." werfe ich dazwischen. Unbeachtet.
Susan haucht ihm einen Kuss auf die Wange und flötet "Hallo Steve."

Dann begrüße ich eben die anderen.
"Hallo Leute, schön das ihr alle da seit!" rufe ich mit lauter Stimme in den Raum.
Natasha kommt zu uns herüber und begrüßt Su mit einer Umarmung. Für mich hat sie nur ein "Hi Stark. Danke für die Einladung!" übrigens.
"Aber gerne doch." gebe ich zurück und grinse sie schräg an. Sie rollt mit den Augen und geht zurück zur Couch.
Ich führe Susan hinüber zur Terrasse wo Thor und Hawkeye und Rhody sich unterhalten.
"Hey Jungs. Wie geht's?" rufe ich ihnen zu.

"Hey ihr zwei. Danke für die Einladung! Und herzlichen Glückwunsch euch beiden!"
Rhody kommt auf uns zu und begrüßt Su mit einer freundschaftlichen Umarmung.
"Hallo James." sagt sie freundlich.
"Willst du was trinken?" frage ich Susan.
Sie möchte, also gehe ich los um ihr ein Glas Sekt zu holen.
Susan hatte sich inzwischen mit Natasha und Wanda auf die Couch gesetzt und unterhielt sich. Wenn man ihnen so zuhört, könnte man denken sie kennen sich schon Ewigkeiten. Dabei sehen sie sich heute erst zum dritten Mal. Sie scheinen sich zu mögen.

Es ist etwa 22 Uhr als Jarvis sich meldet.
"Sir, Sie haben noch mehr Besuch. Miss Susan's Freundin und deren Begleitung sind eingetroffen."
"Okay, hoch mit ihnen!" rufe ich.
Kurz danach öffnet sich bei uns im Penthouse die Fahrstuhltür.
"Belle!" kreischt Susan als sie die beiden entdeckt. Sie läuft auf ihre beste Freundin zu und umarmt sie herzlich.
"Susan Schatz. Ich freue mich so dich wieder zu sehen!" erwidert diese.
Ich schlendere zu den beiden hinüber. Susan krallt sich in meinen Arm und zieht mich zu sich ran. "Liebling schau mal, Belle ist da! Und das ist ..."
Sie deutet auf den Typen neben ihrer Freundin.
Belle springt ein und sagt "Das ist mein Freund, Brain Westwood."
"Hi Belle, hi Brain." begrüße ich brav die beiden.
Als das erledigt war zieht Susan ihre Freundin zu den anderen Frauen auf die Couch und Brain bleibt unschlüssig da stehen wo er steht.
Ich bin ja kein Unmensch, also nehme ich ihn mit zu den Jungs.
Brain kommt zwar mit steht dann jedoch nur rum und beteiligt sich kaum am Gespräch. Man, was für ein Langweiler!

"Erzähl nochmal alles ganz genau! Ich will jede Einzelheit wissen!" bettelt Belle.
"Na gut." Gerne doch! Ich erzähle sie nur all zu gern!
"Also, wir waren über Weihnachten bei meinen Eltern in London. Sie leben da in einem Schloss mit einem wundervollen Park. In diesem Park gibt es einen abgeteilten Rosengarten und darin steht ein kleiner kreisrunder Tempel. Dies war mein Lieblingsplatz als ich Kind war, weil ich mich dort immer zurück ziehen konnte. Und jetzt ist es erneut mein Lieblingsplatz, weil ich dort diesen unglaublich romantischen Heiratsantrag bekommen habe. Ich meine, hättet ihr Tony das zugetraut? Das er so romantisch ist. Und schaut euch den Ring an! Den hat er wohl allein ausgesucht." plaudere ich ohne Punkt und Komma.
"Bestimmt hat ihm Pepper geholfen! So über Telefon." mutmaßt Natasha. "Er bringt doch sonst auch nichts allein zustande."
"Nein, wirklich. Er hat sich vollkommen verändert." sage ich und schaue mich nach Tony um.
Dieser steht bei Hawkeye und Thor und macht gerade eine eindeutige Pose mit seiner Hüfte.
"Der wird doch wohl nicht gerade vor seinen Freunden damit prahlen wie er es mir besorgt?" denke ich wütend.
Natasha bemerkt meinen Blick zu Tony und sagt trocken:
"Verändert? So so. Also für mich sieht das stark nach dem alten Stark aus."
"Hm." murmel ich.
Dann schüttel ich die blöden Gedanken beiseite und erzähle weiter vom Antrag und von unserem England Aufenthalt.
Natasha schaut skeptisch.
"Also ich kann es kaum glauben." sagt sie und verschränkt die Arme vor der Brust.
In diesem Moment kommt Bruce zu uns herüber, beugt sich über die Rückenlehne der Couch über Natashas Schulter und küsst sie auf die Wange. Sie strahlt ihn an.
Da sagt er: "Du kannst es glauben, Schatz! Tony steht da drüben und erzählt allen in jeder einzelnen Kleinigkeit wie er Susan einen Heiratsantrag gemacht hat."
"Aber der Ring. Den hat er nicht allein ausgesucht. Das traue ich ihm wirklich nicht zu. Der ist zu perfekt." meint Natasha.
"Doch, er hat ihn wohl ganz allein gekauft." meint Bruce.
"Das wäre auf jeden Fall eine Wandlung um 180 Grad wenn es stimmt." meint sie.
"Glaub es ruhig Natasha! In Tony steckt mehr als er die Öffentlichkeit teilhaben lässt." meint in diesem Moment Virginia die eben erst angekommen sein muss. Auch sie hat eine Begleitung.
Der Mann sieht aus wie aus als wäre er einer Werbeanzeige für Polohemden entsprungen. Blond, braun gebrannt, muskulös, steht er da und hält Peppers Hand.
"Hallo Mädels, das ist Max." verkündet sie glücklich. "Max ist Anwalt für Strafrecht. Wir haben uns kennengelernt als ich mal wieder etwas gerade biegen musste was er als Iron Man verbockt hat." erklärt sie.
Wir begrüßen ihn und dann gehen die beiden weiter um auch die anderen auf der Terrasse zu begrüßen.
Wir unterhalten uns noch eine ganze Weile so weiter bis Tony herüber kommt und mir ins Ohr raunt "Auf ein Wort, Süße!"
Überrascht ziehe ich meine Augenbraue hoch, was hatte das jetzt zu bedeuten? Aber ich stehe auf und folge ihm in die Küche.
"Was gibt's?" frage ich leise.
"Ich muss dir was sagen." beginnt er.
Ich schlucke. Scheiße! Habe ich etwas falsch gemacht? Was hat er plötzlich?
Er grinst böse
"Und zwar, wie sehr ich dich vermisse! Dich nur aus der Ferne zu sehen, dich nicht spüren zu dürfen, das macht mich wahnsinnig. " erklärt er.
Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich lege meine Arme um seinen Hals und küsse ihn.
"Wir können uns zwar nicht vor allen anderen die Klamotten vom Leib reißen, aber ab und zu küssen ist erlaubt wenn man Gäste hat. Schließlich sind wir frisch verlobt." erkläre ich lächelnd.
"Das befriedigt mich kein bisschen. Warum müssen Silvesternächte nur so lang sein?" fragt er schmollend.
Er sieht so süß aus, das ich ihn gleich noch einmal abknutsche.
"Wir sollte wieder rein gehen. Wir können die Gäste nicht so lange warten lassen." sage ich streng, nehme seinen Arm und ziehe ihn hinter mir her in den Wohnbereich.

Als ich später mal vom Klo zurück komme bemerke ich das die Tür zu unserem Gästezimmer nur angelehnt ist. Leise stelle ich mich neben den Türspalt und spähe hindurch.
Auf dem Bett sitzt Belle und unterhält sich mit einem Mann. Sie lächelt scheu und schaut diesen jemand verliebt an. Jetzt küssen sie sich.
Wer er ist kann ich so nicht erkennen, dazu müsste ich die Tür weiter öffnen.
Doch das erscheint mir ein zu großer Eingriff in ihre Privatsphäre zu sein. Ich lasse es und gehe zurück zu den anderen.

Zirka eine Stunde später, wenige Minuten vor Mitternacht, kommt Belle plötzlich zu uns auf die Terrasse.
Su bemerkt sie "Wo warst du denn? Und was hast du mit deinen Haaren gemacht?" fragt sie Belle als sie ihr ein Glas Champagner reicht.
Wir alle haben bereits ein Glas in der Hand und warten auf den Moment des Jahreswechsels.
Nur einer fehlt. Keiner sonst scheint es zu bemerken, außer mir. Ich zähle eins und eins zusammen und komme zu dem Entschluss das Cap der geheimnisvolle Mann war der vorhin mit Belle rumgeknutscht hat.
Mir soll es recht sein. Mir doch egal ob sie diesen Langweiler Brain betrügt.
Und Cap kann ruhig noch ein paar Stunden Nachhilfe in Sachen Sex gebrauchen! In den 70 Jahren hat er eine Menge verpasst.
Ich gehe rüber zu Susan, lege meinen Arm um ihre Taille.
Sie sieht mich an "Gleich ist es soweit. Ein neues gemeinsames Jahr beginnt!" flüstert sie.
Ich hauche ihr einen Kuss auf die Wange. Mehr gibt's nachher - im Bett.
"9, 8, 7, ..." beginnt wer zu zählen. Wir alle stimmen mit ein.
"4, 3, 2, 1, Null."
Und sofort explodieren einige Raketen.
Für mich ist der Anblick ja nicht neu, doch Susan staunt. Wir sind so weit oben, dass wir die Raketen von oben betrachten können. Das gibt dem ganzen Spektalkel mal was neues.
"Happy new Year, Kumpel." sagt in diesem Moment Cap und haut mir auf die Schulter. Wie immer oder will er seine Kraft bei mir nicht zügeln und haut mit voller Wucht zu.
Ich sehe ihn für einen Moment böse an doch dann sage ich
"Ja, dir auch." Und ich füge hinzu "Kumpel."
Denn eigentlich sind wir das ja auch. Auch wenn wir uns öfters gegenseitig beharken als uns freundschaftlich in den Armen zu liegen.
Er sieht nicht verändert aus, wenn man mal von seinem falsch zugeknöpften Hemd absieht. Ich kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. Doch er bemerkt es gar nicht.
Alle sind jetzt so beschäftigt sich gegenseitig ein gesundes neues Jahr zu wünschen. Susan verteilt hier und da Küssen und Umarmungen.
Ich hasse dieses Getue! Ja, es ist Silvester, schön und gut. Muss ich deshalb jeden gleich abknutschen?
Meine Freunde wissen und akzeptieren meine Einstellung und lassen mich in Ruhe.
Ich schlendere rüber zum gläsernen Geländer, stütze mich darauf ab und sehe hinunter zu den Straßen. Autos kämpfen sich, klein wie Ameisen, durch die auf den Straßen feiernden Menschen. Die Leute selbst sind so winzig das man sie nur als bunte Punkte wahrnehmen kann. Raketen explodieren vor und unter mir. Mich stört das nicht. Ich sehe durch sie hindurch. Ich denke nach. Über Susan und mich und was das kommende Jahr für uns bereit hält. Wie unsere Zukunft aussieht.
Susans warme Arme schlingen sich von hinten um mich und sie schmiegt ihre Wange an meinen Rücken. "Frohes neues Jahr, Darling!" sagt sie in ihrer sexy Stimme.
Ich drehe mich um um sie ansehen zu können. "Das wünsche ich dir auch. Und uns. Ich wünsche uns ein fröhliches, glückliches neues Jahr."
Sie küsst mich.
"Wirklich gelungene Party! Alle scheinen sich zu amüsieren." sagt sie danach.
"Oh ja, einige mehr als andere." entgegne ich.
Su schaut ich fragend an: "Wie meinst du das?"
"Ach, nur ganz allgemein." weiche ich aus. Ich will keinen Streit auslösen. Sie scheint sich damit zufrieden zu geben und wendet sich um und sieht durch die Fensterfront hinein in den Wohnbereich.
"Belle hat ganz recht. Brain ist wirklich ein totaler Langweiler! An ihrer Stelle würde ich mich trennen. Sie kann nicht glücklich werden mit ihm." meint sie.
Ich räusper mich und meine "Vielleicht geht dein Wunsch schon sehr bald in Erfüllung?"
"Was?" sie sieht mich wieder skeptisch an. "Was verschweigst du mir, Tony?"
"Sie hat sich schon anderweitig umgesehen."
"Mit wem?" fragt sie nur. "Es ist hoffentlich nicht Bruce oder Hawkeye. Beide sind vergeben. Und ich glaube Natasha würde Belle in der Luft zerreißen wenn sie..."
Da unterbreche ich sie. "Es ist weder der grüne Riese noch Legolas."
"Fällt es dir so schwer sie beim richtigen Namen zu nennen?" fragt sie mich genervt.
"Klingt doch so viel lustiger." entgegne ich munter.
"Nein, es ist Cap. Belle hat mit ihm rumgeknutscht und so wie sie danach aussah haben sie gemeinsam auch Sport gemacht."
"Oh." enfährt es Susan.
"Was, Oh? Bist du etwa eifersüchtig?" stichel ich.
Ihre Reaktion hat mich verwirrt.
"Nein natürlich nicht, ich hab ja dich, aber das sie jetzt auch mit einem Helden anbändelt, das finde ich befremdlich." erklärt sie leise.
"Warum denn? Darfst nur du als Normalsterbliche einen Superhelden zum Freund haben?"
"Nein natürlich nicht!" erklärt sie bestimmt. "Aber bisher war das meine Kiste. Und jetzt wäre sie mit dabei. Daran müsste ich ich erst einmal gewöhnen."
"Apropo Kiste. Da will ich dich heute noch haben!"
"Na dann, können wir ja noch fertig feiern, einen Runde schlafen gehen und was essen. Und dann können wir heute Abend Sex haben."
Sie lacht - entweder über ihren Spruch oder weil ich so ein total dämliches Gesicht mache.
"Du vergisst das wir es jetzt gerade kurz nach 0 Uhr haben am 1.1. " erklärt sie. Stimmt ja.

Später sitzen wir alle im Wohnzimmer und sehen auf die Fensterfront.
Jarvis hat die Fenster zum Bildschirm umfunktioniert. Das ist bei allen Fenstern im Penthouse möglich. So lassen sich verschiedene Wettersituationen simmulieren, Fernsehen oder sie dient einfach nur als Sonnenblende. Praktisch eben, wie alles hier im Stark Tower.
Wir sehen uns die Jahreswechsel in den anderen Hauptstädten der Welt an. Danach schauen wir noch einen Film. Auf Wunsch der Mädels eine Frauenschnulze.
Ich sehe nur halb zu, da ich mit Thor und Hawkeye und Rhody Billard spiele. Aus dem Augenwinkel sehe ich wie Belle Richtung Badezimmer läuft. Steve folgt ihr in einigem Abstand. Ich beobachte die Szene.
Als sie nach 15 Minuten noch immer nicht zurück sind, siegt doch meine Neugier und ich gehe ebenfalls Richtung Bad.
Ich öffne leise die Tür und siehe da, da steht Belle breitbeinig, über den Badewannenrand gebeugt sich darauf abstützend und Steve mit herunter gelassener Hose hinter ihr.
Und was soll ich sagen, er hilft ihr ganz bestimmt nicht dabei das Bad zu putzen.
"Man o man, er nimmt aber oft Nachhilfe." murmle ich und schließe wieder leise die Tür.
Als ich mich umdrehe sehe ich Brain vor mir stehen. "Weißt du wo Anabelle ist, Tony? Ich will langsam nach Hause und ich kann sie nirgends finden." sagt er mit seiner nervtötenden Quietschestimme.
"Hast du es schon auf der Terrasse versucht? Ich habe Belle vorhin gehört wie sie von der Aussicht geschwärmt hat."
"Nein, noch nicht. Danke Tony. Falls wir uns nicht och einmal sehen, vielen Dank für die Einladung und eine schöne Nacht euch noch!"
Sprach er und verschwand.
Ich klopfte an die Badezimmertür. "Falls ihr da drin es noch nicht mitbekommen habt, Belle wird gesucht. Ihr Freund möchte gern nach Hause gehen." rufe ich gerade laut genug durch die geschlossene Tür so das es die beiden hören können - aber auch nur die beiden.
Langsam öffnet sich die Tür und Cap erscheint. Gerade schließt er seinen Gürtel.
"Na, bist du wenigstens zum Zug gekommen?" frage ich.
"Halt dein Maul Blechkopf! Sag jetzt nichts!" droht er sauer. Aber man merkt das er peinlich berührt ist.
Mir machen seine Drohungen nichts aus. Ich lache ihm frech ins Gesicht und schlürfe an meinem Strohhalm während ich zurück zu den anderen gehe.
Kurze Zeit später entdecke ich Belle wie sie nach Su ruft. Aus der Nähe bekomme ich Belle heute nicht mehr zu Gesicht, sie winkt und ruft zum Abschied uns allen nur zu. Su umarmt sie noch ein letztes mal und dann verschwindet die treulose Tomate mit ihrem Quietschentchen im Fahrstuhl.
"Sie war jetzt irgendwie seltsam drauf." stellt Su fest als sie wieder neben mir sitzt.
"Das dürfte daran liegen das sie erwischt worden sind." raune ich an ihrem Ohr.
"Wer?" formt sie lautlos mir ihren Lippen.
"Belle und.." ich deute mit dem kopf auf Steve.
"Scheiße!" flüstert Su und ihr bleibt der Mund offen stehen.
"Reg dich ab. Ich hab sie ja gefunden. Keiner sonst hat es mitbekommen. Auch nicht Brain. Aber es war ganz schön peinlich für die beiden." erkläre ich leise.
Su kichert und sieht hinüber zu Cap. Der sitzt abwesend auf seinem Barhocker und starrt Löcher in die Luft.
"Geh zu ihm und rede mit ihm!" fordert sie mich auf.
"Und was soll ich ihm sagen?" frage ich verwundert.
"Na, dass er auf sein Herz hören soll. Das er das tun soll was er für richtig hält!" erklärt sie. Ich stehe auf und gehe hinüber zu ihm an die Bar.
Ich setze mich auf einen weiteren Hocker. "Steve die Sache bleibt unter uns. Das verspreche ich dir!"
Er sieht mich an und verzieht den Mund zu einem schiefen Lächeln. "Danke Kumpel."
"Wenn du es wirklich ernst meinst mit Belle, dann lass dich nicht davon abhalten das sie einen Freund hat! Sie hat Su erzählt das sie nicht gerade zufrieden ist in der Beziehung." erkläre ich.
Er sieht mich aufmerksam an. "Du meinst also, ich sollte zu ihr gehen und ihr sagen was ich für sie empfinde und sie ihrem Freund ausspannen?"
"Ja, genau!" rufe ich.
"Nein, das kann ich nicht."
"Und warum? Lieber seit ihr beide unglücklich oder wie?" frage ich.
"Stark, so etwas tut man nun einmal nicht."
"Ach Soldat. Wirf endlich mal deine Moral über Bord! Die Welt hat sich weiter gedreht als du Dornröschen gespielt hast. Man hat heutzutage kein Problem mehr damit sich einfach zu nehmen was man haben will."
"Du redst schon noch von einer Frau? Nur damit ich das richtig mitbekomme." fragt er.
"Ja na klar! Geh zu ihr, lass sie gar nicht zu Wort kommen, zieh sie an dich ran und küsse sie einfach. Danach, wenn du dich nicht gerade wie ein völliger Trottel aufführst, ist sie so hin und weg von dir das sie bei dir bleibt.
Allerdingt hast du sicher kein Training im küssen. Aber keine Sorge, dass machst du mit deinem Aussehen wieder wett. Frauen stehen auf Muskeln. Das gibt ihnen so ein Sicherheitsgefühl." plaudere ich.
Ich bin mir nicht sicher ob er wirklich verstanden hat was ich ihm vermitteln wollte, denn er schaut so abwesend.
"Hey, alles klar bei dir?" frage ich daher.
"Ja klar. Ich werd dann jetzt mal gehen, Tony. Ich gehe noch kurz Susan auf Wiedersehen sagen."
Und damit steht er auf, geht zu Susan, umarmt sie winkt den anderen und verlässt das Penthouse durch den Fahrstuhl.
"Hm. Weg ist er." sage ich zu mir selbst.
"Was hast du zu ihm gesagt, Tony. Er war ja völlig neben sich." fragt Susan die plötzlich neben mir steht.
"Nur das was du gesagt hast.
Hm, vielleicht hat er ja gerade seinen Plan im Kopf zurecht gelegt und war deshalb so seltsam?"

Sie nickt.

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