Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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2. Der Tag danach

Als ich aufwachte fand ich mich in einem der Rettungswagen wieder. Ich muss ohnmächtig geworden sein.                                             "Da sind Sie ja wieder, Miss." Eine junge Ärztin oder Rettungsassistentin sprach mich freundlich an während sie ihre Hand mit vertrauenswürdig auf meine Schulter legte.                   "Wie fühlen Sie sich?"                                                               "Schlapp. Müde. Zerschunden." gab ich knapp zurück.                 "Das glaube ich gern. Aber Sie haben noch Glück gehabt, Miss."
"Ich weiß, ich weiß. Ich habe es gesehen." flüsterte ich und musste wieder würgen bei dem Gedanken an die Leichen.                      "Was. Was ist denn eigentlich geschehen?" stammele ich.           "Ein Terroristischer Anschlag im Haus neben Ihrem Hochhaus." "Wie geht es der Frau die bei mir war? Er hat uns beide gerettet." frage ich.                                                                                 
"Oh ja. Iron Man hat sie beide zu uns gebracht. Die junge Frau ist im Wagen vor uns. Sie ist aber nur leicht verletzt. Danken Sie dem Helden der Stunde. Ohne Iron Man würden Sie jetzt ebenso begraben sein wie Ihre Kollegen."                                                "Wieso begraben?" frage ich und ahne Schlimmes.                      "Das Gebäude ist zusammen gestürzt. Kurz nachdem er sie heraus geflogen hat. Etliche sind dabei ums Leben gekommen. Wie viele kann man natürlich noch nicht sagen." erklärt sie. Ich höre kaum noch zu, musste immerzu an all die Leute denken die meine Kollegen und Freunde waren die nun Tod waren.   Die Ärzte im Krankenhaus bestanden darauf mich über Nacht zur Beobachtung da zu behalten. Ich gab mich geschlagen. Das Angebot der Krankenschwester mir mit Medikamenten etwas Linderung zu verschaffen nahm ich gerne an und so dämmerte ich in meinem Krankenhausbett im Halbschlaf vor mich hin. Ich wollte nur vergessen. Ich brauchte Ablenkung. Man hatte meine beste Freundin angerufen, sie von meiner Situation unterrichtet und sie angewiesen mir einige Sachen ins Krankenhaus zu bringen. Belle stürzte in mein Zimmer herein ohne anzuklopfen und stürmte auf mich zu. Sie umarmte mich und drückte mich an sich.                   "Oh man, Susan, ich bin ja so froh dich noch zu haben!" schlurchzte sie. "Ich habe es im Fernsehen gesehen. Furchtbar! Das Haus ist völlig weg. Einfach weg. Das daneben auch." plappert sie.
Ich nickte, ich wusste es bereits.                                                       Kurz hatte ich mich getraut den Fernseher anzuschalten. Doch die Bilder wirkten so erdrückend auf mich, dass ich gleich wieder abgeschaltet habe.
"Wie bist du da bloß raus gekommen?" fragte sie, setzte sich auf die Bettkante und schaute mich abwartend an.                                    Also erzählte ich ihr alles. Auch von ihm - Iron Man.                       "Das ist ja fantastisch! Und, wie ist er so? Stark? Aber sicher ist er stark. " Belle kicherte wie ein kleines Mädchen  "Schließlich ist sein Name Programm."                                                                          "Ach Belle. Aber ja, er ist stark. Und seine Stimme...."                 Meine Gedanken flogen wieder zu dem Moment als er zu mir sprach.                                                                                           Belle schnipste mit dem Finger vor meinem Gesicht "Erde an Susan. Hallo."                                                                                   Ich schüttelte den Kopf um ihn wieder frei zu bekommen.           "Dich hat es wohl sehr erwischt, was?" schlussfolgerte sie.             "Ach quatsch. Ich bin nur dankbar." wiegle ich ab "Aber sexy ist er schon, das gebe ich gerne zu."                                                        "Mega sexy. Und er ist Single." klärte sie mich auf.                          Ich muss lachen "Das ist ja schön und gut. Da können sich die super schlanken, super gut aussehenden Promifrauen ja noch Hoffnung machen. Eine Normalsterbliche wie ich kommt nie an einen Promi ran." Jetzt bin ich traurig.                                                                "Ach komm. Nur nicht die Hoffnung aufgeben, Süße! Immerhin hast du schon einmal in seinen Armen gelegen." Belle versuchte mich aufzumuntern.                                                                                   Wir unterhielten uns noch einige Zeit bis die Schwester das Abendessen brachte. Belle verabschiedete sich und ich aß brav mein Essen. Ich hatte einen Mordshunger.   Am nächsten Tag, nach der Arztvisite wurde ich entlassen. Belle holte mich ab und wir fuhren mit einem Taxi nach Hause.
Zu Hause - das war eine gemütliche 2 Zimmer Wohnung in Manhattan. Nur mit der Unterstützung unserer Eltern konnten wir uns diese Wohnung in New York leisten. Die Mieten waren purer Wucher. Unsere Gehälter als Sekretärin und als Journalistin reichten da nicht weit.                                                                                      Ich ging zu aller erst mal duschen. Belle rief durch die geschlossene Tür "Ich besorge uns was zu essen. Wir haben nichts da. Ich bin gleich zurück, Süße."                                                                            Ich höre die Haustür ins Schloss fallen. Das warme Wasser prasselte auf meine Haut, wärmt mich. Ich konnte spüren wie sich meine Muskeln entspannten. Meine Haare seifte ich mit meinem herllich nach Honig duftenden Schampoo ein. Ich gab mir selbst eine Kopfmassage.                                                                              Plötzlich klingelte das Telefon. "Na toll! Ausgerechnet jetzt. Ach, ich lasse es klingeln." dachte ich und duschte in aller Ruhe weiter. Doch das Telefon gab keine Ruhe und klingelte immer weiter. Schließlich hielt ich es vor Neugier nicht mehr aus, steige aus der Dusche, renne aus dem Badezimmer zum Telefon und gehe ran.               "Walters. Hallo?" rief ich ins Telefon.                                             "Potts hier. Ich bin die persönliche Assistentin von Mister Stark."
Mir sank das Herz in die nicht vorhandene Hose. Was wollte sie von mir?                                                                                                  "Und?" brachte ich nur hervor.                                                       "Mister Stark würde sich sehr freuen wenn Sie seine Einladung zum Abendessen annehmen würden." erklärte Miss Potts.                    "Mister Stark möchte mich zum Essen einladen? Na klar. Was ist das hier? Eine Fernsehshow?" fragte ich ungläubig.                            "Was seine genauen Beweggründe sind müssten Sie ihn schon selbst fragen, Miss Walters. Ich führe nur Befehle aus."                 "Na gut, angenommen ich willige ein, Wann und wo?"                    "Sie werden abgeholt. Um 18 Uhr 30. Sie werden im Stark Tower essen. Auf Wiedersehen Miss Walters." sagte Miss Potts und legte auf.                                                                                                    Da stehe ich nun, patschnass, der Schaum läuft mir in die Augen mitten im Flur. Ich konnte nicht glauben was gerade geschehen war.
In diesem Moment kam Belle nach Hause und starrte mich an.      "Was ist los?" fragte sie und ihr Blick lies ahnen das sie mit dem schlimmsten rechnete.
"Du glaubst nicht was gerade passiert ist?" stieß ich hervor.            Ich setze mich auf den Stuhl der neben dem Tischchen stand auf dem das Telefon lag. Belle kniete sich vor mich, die Hände auf meinen Knien und sah mir ins Gesicht.                                         "Gerade rief hier Miss Potts an."                                                  Belles Blick war fragend.                                                                "Miss Potts ist Mister Starks persönliche Assistentin." klärte ich sie auf.    
"Ist Mister Starks persönliche Assistentin." flüsterte sie wie ein Mantra mir nach. "Was?" kreischte sie so plötzlich das ich zusammen fuhr.                                        
"Himmel noch eins, Belle." herrsche ich sie an.
"Erzähl! Was wollte sie von dir?" drängt sie in mich.
"Sie überbrachte mir Mister Starks Bitte mich zum Abendessen einzuladen."                                                                  
Belle nickte und man konnte in ihrem Gesicht perfekt ablesen wie es in ihr arbeitete und als der Groschen fiel. "WAS??? Mister Stark will mit dir essen gehen?" kreischte sie als die Info gänzlich von ihr verarbeitet worden war.                                                                    Ich nicke zur Bestätigung.
"Und da sitzt du hier noch rum? Los mach dich fertig!"
Sie springt auf, hielt dann doch noch einmal inne "Moment. Wann triffst du dich mit ihm?"                                                                       "18 Uhr 30. Ich werde abgeholt."                                                     "Oh gut. Dann haben wir ja noch ein wenig Zeit. Komm schon. Ab ins Bad!"                                                                                              Ich tat wie mir geheißen und ging ins Badezimmer.                        Später aßen wir erst einmal das von Belle mitgebrachte Essen. Leckeres, scharfes Indisches Tandori Chicken hat sie eingekauft. Es schmeckte herrlich.                                                                   Nachdem wir satt waren gingen wir in mein Zimmer und begutachteten meinen Kleiderschrank. Er war voll, das schon ja, aber wie immer hatte ich trotzdem nichts passendes anzuziehen. "Moment. Ich schaue bei mir mal nach." sagte Belle und war schon verschwunden.                                                                                 Kurz darauf betrat sie mit zwei langen Kleidern auf Bügeln wieder mein Zimmer. Ich stellte mich vor meinen Spiegel und sie hielt mir zuerst ein bodenlanges smaragdgrünes Kleid mit tiefen Rückenausschnitt vor. Es passte hervorragend zu meinem roten Haar.                                                                                        "Perfekt. Wir brauchen gar nicht mehr zu suchen. Zieh es an!" befahl sie.
Ich ließ den flauschigen Bademantel den ich bisher an hatte einfach zu Boden fallen und Belle half mir das grüne Kleid über meinen Kopf zu ziehen. Es fiel in sanften Wellen zu Boden, schmiegte sich weich um meine Rundungen. Ich war nicht so schlank wie Belle aber wohl proportioniert fand ich. Belle hatte früher einige Pfunde mehr auf der Hüfte, doch mit Sport und einer Ernährungsumstellung hat sie einiges abgenommen. Dieses Kleid musste aus der Zeit davor stammen. 
Belle schminkte mich noch und kämmte mir mein Haar. Sie musterte mich anschließend und sagte bewundernd "Du siehst super aus!"
Und sie hat Recht! Die grüne Farbe harmonierte so gut mit meinem Haar. Dieses fiel in sanften Wellen über meine Schultern. In diesem Moment mochte ich meine Welligen Haare. Sonst wünschte ich sie mir eher glatt.
Belle hatte mich dezent geschminkt. Ich bin an dir interessiert, aber nicht zu sehr, deshalb habe ich mich nicht zu viel in Schale geschmissen, signalisierte mein Aussehen. Ich war zufrieden.       Mir blieb noch Zeit einen Kaffee zu trinken bis es pünktlich halb sieben an der Tür klingelte.
Ich ging an den Türöffner "Hallo." flötete ich.
"Miss Walters. Ich bin hier um Sie abzuholen." erklärte mir eine tiefe männliche Stimme.
"Ich komme sofort." rief ich und drehte mich zu Belle um. Jetzt bekam ich doch weiche Knie. "Belle. Ich hab Angst." gab ich zu.
"Ach quatsch. Miss Walters, Sie reißen sich jetzt gefälligst zusammen und wickeln diesen Mann um den Finger. Hier nimm!" sagte sie und reichte mir ein Kaugummi. "Aber vergiss nicht ihn wieder raus zunehmen bevor ihr rumknutscht."                             Belle zwinkerte mir zu. Ich boxte sie freundschaftlich in die Seite nahm den Kaugummi aber dennoch. Sie drückte mir noch eine Clutch in die Hand, schob mich zur Tür heraus und warf diese hinter mir ins Schloss . Da stand ich nun.
"Los geht`s Susan!" machte ich mir selbst Mut. Ich straffte die Schultern und lief los Richtung Fahrstuhl. Unten angekommen empfing mich ein breitschultiger Mann im dunkel grauen Anzug. "Miss Walters?"                                                                                 Ich nickte zur Bestätigung. "Folgen Sie mir bitte!" fügte er nun hinzu.  Das tat ich. Er hielt mir die Tür auf und ließ mich zuerst durch treten. Draußen stand geparkt am Gehsteigrand eine schwarze Limousine. Der Mann öffnete schwungvoll die hintere Wagentür und deutete mir einzusteigen.
Ich warf noch einen letzten Blick hoch zu unserem Fenster. Da stand Belle und winkte mir zu. Sie drückte mir die Daumen. Ich winkte zu ihr hoch und stieg nun endlich ein. Der Mann warf die Tür zu, ging um den Wagen herum und stieg vorn in das Auto ein. Sogleich fuhr der Wagen los.
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