Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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41. Bin ich etwa ... ?

Der köstliche Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee lies mich die Augen öffnen. Ich blicke direkt in die braunen Augen von Tony.
Er liegt neben mir und raunt "Guten Morgen Darling! Hast du Hunger? Ich habe dir Frühstück gemacht."      
Ich rappel mich hoch so das ich zum sitzen komme und sehe mich um.  Auf meinem Nachttischchen steht ein Tablett mit einem Kännchen Kaffee, Orangensaft im Glas und Croussants auf einem Teller. Dazu hatte er mit Marmelade und Butter hingestellt. Das silberne Messer eingewickelt in einer weißen Stoffserviette.       
"Ich hoffe du magst das alles! Und auch das hier..." Er dreht sich um und hebt etwas vom Boden auf. Tony hält eine rote langstielige Rose in der Hand.                                                          "Du bist so süß!" sage ich erfreut und nehme die Blume entgegen.           
Ich mag zwar keine Rosen aber dafür mag ich Croussants mit Erdbeermarmelade und Butter.   
Er kommt näher, unsere Lippen treffen sich, ich lege meine Arme um seinen Hals, will ihn am liebsten gar nicht mehr los lassen.           
Doch Tony löst sich kurz danach von mir und sagt "Der Kaffee wird kalt. Ich werde mal duschen gehen. Dann müssen wir kurz ins Büro und später hast du den ersten Termin bei deiner Ärztin."
Meine Augen weiten sich immer mehr während er unseren heutigen Terminplan runterleiert.
"Ich soll mitkommen in dein Büro?" frage ich verwundert.
"Ja. Ich sagte doch, ich lasse dich nicht mehr aus den Augen. Danach können wir essen gehen und anschließend hast du einen Termin.
Von dem wusste ich auch noch nichts. "Wer hat den denn ausgemacht? Was für eine Ärztin?" frage ich.        
"Jarvis und es ist eine Psychologin." gibt er knapp zurück.                   
"Ich möchte da nicht hin!" erwidere ich während ich mir eine Tasse Kaffee einschenke und vorsichtig einen Schluck zu mir nehme.       
"Du musst aber!"
"Nö! Tony..." ich sehe ihn direkt in die Augen "... ich denke nicht das ich einen Therapeuten brauche! Ich komm schon klar." sage ich mit Nachdruck.                                                "Du hast es dem Arzt im Krankenhaus versprochen." erinnert er mich.
"Und deshalb muss ich es auch tun? Ich habe auch Norma Green aus der High School versprochen zu ihrem Auftritt in der Weihnachtsrevue zu kommen und habe es nicht getan." "Das ist nicht das selbe."  grummelt er.                                                                "Tony, ich kenne mich selbst ganz gut, weißt du. Ich weiß, ich komme klar!"
Ich stelle die Tasse auf das Tablett zurück, stehe auf und gehe um das Bett herum. Dann setze ich mich auf seinen Schoß und lege meine Arme um seinen Hals.                       
"Schatz, das einzige was ich jetzt brauche, ist viel Zeit mit dir verbringen. Dich in meiner Nähe zu haben, heilt meine Psyche ernorm! Geh lieber mit mir spazieren in der Zeit wo der Termin wäre!"   
"Aber..." weiter kam er nicht. Ich schließe seinen Mund mit meinen Lippen.                                         
Ich will keine Widerworte hören. Er soll begreifen das ich es ernst meine mit dem was ich gesagt habe. Ich habe noch nicht einmal Alpträume von der Erlebten.                          
Ich bin innerlich stark. Habe bisher immer Probleme selbst gelöst.     
Nun muss ich das sogar nicht mehr - denn jetzt habe ich einen Mann an meiner Seite.                      
Ich gebe seine Lippen wieder frei, verharre aber noch direkt vor seinem Gesicht, sehe ihm tief in die Augen und flüstere "Ich weiß genau was ich tue, Tony. Unterstütze mich nur dabei!"                
Er nickt und drückt mich fest an sich. Ich schmiege meine Wange an seinen Hals und er streichelt mein Haar. "In Ordnung, Su. Ich bin für dich da!" raunt er.

Su kommt aus der Dusche, nackt und so wunderschön wie eine Göttin. Ich würde sie am liebsten gleich hier auf dem Fußboden ficken, doch in der jetzigen Situaton halte ich mich lieber etwas zurück. Ich warte bis sie von sich aus ankommt und Sex möchte. Sie hat so viel durchgemacht in der letzen Zeit.                              
Und wegen wem - mir!        
Ich habe sie durch mein rücksichtsloses Verhalten in Gefahr gebracht. Zu meiner Ehrenrettung, das war vor Susans Zeit.           
Ich muss und habe mich schon geändert - für sie.                      
Ich kann den Hochzeitstag kaum erwarten! Da kann ich ihr ganz offiziell das Versprechen geben immer für sie da zu sein, sie zu beschützen. Bisher kommt es mir immer nur gestellt und hohl vor, wenn ich ihr sagte das sie mir das Wichtigste im Leben ist.

In seinem Büro war ich am heutigen Tag zum ersten mal. Ich dachte ja es ist im Stark Tower, deswegen war ich sehr überrascht als wir mit dem Wagen nach Manhatten fuhren.    
In einem großen futuristischen Gebäude neben einer riesigen weißen Halle auf deren Seite das Firmenlogo "Stark - Industries" bangt hat Tony sein Büro.
Ein großer leerer Raum mit bodentiefen Fenstern. Das Möbiliar besteht ausschließlich aus seinem Schreibtisch, eine Sitzecke und einigen Regalen. An der Wand hängen ein Flatscreen und ein riesiges Gemälde. Es zeigt den kleinen Tony mit seinen Eltern.                    

Ich weiß  nicht viel von ihnen. Tony spricht nicht gern von seinen Eltern . Ich weiß nur das sie 1991 bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren und Tony, nun ganz allein auf der Welt war. 
An seinem 21. Geburtstag übernahm er dann das Unternehmen.
Ich setze mich auf den Stuhl vor seinen Schreibtisch und sehe ihm zu wie er den PC startet und tut was auch immer er da tut.
Kurz danach kommt eine Sekräterin herein und legt ihm eine Mappe mit Unterlagen zum unterzeichnen auf den Tisch. Mit einem strahlenden Lächeln verschwindet sie wieder.
"Die war ganz schön hübsch." denke ich. "Ob er oft enger mit ihr zusammen arbeitet?"                 
Tony kann scheinbar Gedanken lesen und sagt "Nein, mit ihr hatte ich nichts. Ich kenne sie auch kaum. Die hat Pepper eingestellt. Meine persönliche Assistentin. Pepper meinte ich bräuchte eine.
Er steht auf und kommt um den Tisch herum, bleibt vor mir stehen und reicht mir seine Hände. Ich ergreife sie und er zieht mich vom Stuhl hoch. "Dabei habe ich doch jetzt dich! Du hast alles im Griff, denkst an alles. Am besten denkst du für mich mit!" 
"Ich? Ich habe doch gar keine Ahnung von dem was du hier tust." entgegne ich entsetzt.             
"Ach das." Er macht eine abfällige Handbewegung. "Ich habe selbst kaum eine Ahnung was ich hier mache. Deswegen ist Pepper ja jetzt auch die Geschäftsführerin."       
Sein Lachen erreicht auch seine Augen und der Anblick eines glücklichen Tony macht mich widerrum glücklich.
"Na dann, mach du mal weiter. Ich denke du musst da einige Sachen unterzeichnen. Ich werde mich jetzt mal hier in die Besucherecke setzen und etwas lesen. Wenn ich für dich noch etwas überdenken soll, sag mir einfach bescheid!" lache ich, hauche ihm einen Kuss auf die Wange und gehe mit meiner Handtasche zu der Sitzgruppe hinüber.                     
Dort mache ich es mir bequem und beginne in "Stolz und Vorurteil" zu lesen.                               
Tony setzt sich wieder hinter seinen Schreibtisch.                     
Und so verbringen wir den Vormittag. Ab und an werfen wir uns verstohlene Blicke durch den Raum zu.

Nach dem Mittagessen in einem italienischen Restaurant spazieren wir Hand in Hand durch die Straße von New York. Unser Ziel - der Central Park, wo schon ein Kapitel unserer romantischen Liebesgeschichte stattgefunden hat.
Tatsächlich ist es möglich das wir unbemerkt von Fans und kreischenden Frauen durch die Stadt gehen können. Das ist doch mal sehr erfrischend!                                              Ron folgt uns in einigem Abstand. Er für mich wie ein Schatten geworden. Ich weiß, er ist da, aber ich sehe ihn nicht.                           
Der Park ist ziemlich voll, was bei diesem herrlichen Wetter heute nicht verwunderlich ist. "Komm, lass uns zum See gehen!" bitte ich.             
In der Ferne sehe ich eine weiße Pferdekutsche, sogleich denke ich an unsere Nacht im Park zurück. Tony scheint ähnliche Gedanken zu haben, denn er strahlt mich an.            
"Das war schön, damals!" raunt er und küsst mich auf die Stirn.       
"Oh ja, das war es!" gebe ich glücklich zurück.                                                       "Lust auf ein Eis, Schätzchen?" fragt Tony, deutet auf einen mobilen Eisstand und sagt "Da hinten ist ein Eisverkäufer."                                           "Hm. Na gut. Wenn es sein muss." tue ich gespielt zögernd und lachend  schlendern wir hinüber zu dem Eiswagen.                                                  Der braungebrannte Mann mit der weißen Schürze und dem weißen Hütchen auf dem Kopf strahlt uns entgegen "Hallo die Herrschaften! Ein Eis gefällig?"                                    
"Ja, zweimal Schoko Vanillie bitte." gebe ich zurück.                            
"Sehr gerne!" entgegnet er Verkäufer.                                                                      "Da ist der See. Du willst wirklich eine ganze Runde drum herum laufen?" mault Tony kurze Zeit später und macht eine ausholende Geste.     
"Na klar! So lange braucht man dafür nicht." gebe ich lachend zurück und ziehe ihn hinter mir her. "Oder hat der alte Mann angst mittendrin zusammen zu brechen?" scherze ich und fange mir dafür gleich einen Klapps auf den Po ein. Ich laufe lachend davon, Tony folgt mir. Er bekommt meinen Arm zu fassen, zieht mich zu sich und nimmt mich in die Arme.
"Hey. Ich werde dir nachher zeigen zu was dieser alte Mann noch alles fähig ist!"                              
"Oh. Da bin ich aber gespannt." flüstere ich und werfe ihn einen anzüglichen Blick zu.                     
"Das darfst du auch sein." flüstert er.
Auf einer Bank direkt am See nehmen wir platz und sehen den Wasservögeln zu. Im Hintergrund sieht man das Emire State Building im Sonnenlicht glänzen. Ein Schwanenpärchen zieht mit stolz erhobenen Köpfen nebeneinander im Wasser seine Bahnen. Frösche quaken. Ein Pärchen im Ruderboot fährt einsam über den See. Er rudert während seine Liebste ihm verliebt dabei zusieht.                                  "Möchtest du auch?" fragt Tony als er in die selbe Richtung sieht wie ich es tue.                                  
"Nein nein. Ich würde jetzt lieber nach Hause gehen. Es gilt heute noch eine Wette zu gewinnen." Zwinkere ich ihm zu.                                
"Okay, dann lass uns gehen."
Unterwegs ruft er Happy an und bestellt ihn mit der Limousine zum Parkausgang. Auf einen Heimweg zu Fuß haben wir beide keine Lust und auch keine Zeit. In uns beiden steigert sich die Lust aufeinander, so das es kaum noch auszuhalten ist. Am liebsten würde ich es gleich hier mit ihm tun. Hier an einen Baum gelehnt. Doch das hätte uns sicherlich direkt in den Knast gebracht, wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. 

"Du brachst gar nicht erst mit hoch zu kommen. Mach Feierabend!" erkläre ich Happy als wir in der Tiefgarage aus dem Wagen aussteigen.
"Okay Boss." gibt dieser zurück. "Cool! Wenn du heute also keinen Babysitter mehr brauchst, kann ich ja doch noch meine Süße ins Kino ausführen."
"Hey, ich geb dir gleich Babysitter." sage ich ärgerlich. Happy klopft mir freundschaftlich auf die Schulter und verschwindet hinter eine grauen Stahltür.                                                     Ich ziehe meine Süße hinter mir her zum Fahrstuhl. Sobald sich die Türen geschlossen haben, nehme ich ihr Gesicht zwischen meine Hände, dränge sie an die Wand und küsse sie stürmisch. Susan scheint ebenso erregt zu sein, ihre Finger beginnen hastig mein Hemd aufzuknöpfen.         In der Eile gelingt es ihr nicht so richtig, da gehe ich ihr zu Hilfe indem ich es einfach aufreiße. Susans Augen weiten sich vor Erstaunen. "War das teuer?" fragt sie leise.                 
"Wen interessierts?" gebe ich zwischen zwei Küssen zurück. 
Susans kleine Hände beginnen meine Brust zu streicheln. Ihre Fingespitzen umrunden meine Brustwarzen, kneifen leicht hinein. Sie bedeckt meinen Oberkörper mit heißen Küssen, jeden Zentimeter. Ich lege genüsslich meinen Kopf in den Nacken und ein dumpfes Grollen dringt aus meiner Kehle.
Su geht in die Knie, öffnet mit flinken Fingern mein Hose und zieht sie herunter. Ich benetze mit der Zunge meine Lippen, ich weiß was jetzt kommt und freue mich darauf.     
Ein weiteres Stöhnen entfleucht mir als sich ihre Lippen um meinen Schwanz schließen. Begierig gleitet ihre Zungenspitze an ihm auf und ab. Sie saugt und leckt immer gieriger, immer schneller.                     
Nicht mehr lange und ich komme, aber - no way, doch nicht hier im Aufzug! Sind wir Teenys oder was?     Ich ziehe sie hoch zum stehen und küsse sie fordernd.                                 In diesem Moment öffnen sich die Fahrstuhltüren und ich nehme meine Süße auf die Arme, trage sie hinauf in unser Schlafzimmer und werfe sie auf das riesige Bett. Sogleich bin ich über ihr, küsse ihren Hals ihren Brustansatz. Meine linke Hand rafft ihr Kleid hoch bis zum Hals.          
Ihre wundevollen Brüste strecken sich mir entgegen. Ihre süßen brauen Knospen stellen sich sofort auf als ich sie mit den Fingerspitzen bearbeite. Ich hauche ihr federleichte Küsse auf den Körper die sie erschauern lassen.
Ihr Körper ist jetzt bereit für mich.
Ich erhebe mich kurz, streife mir das zerrissene Hemd ab und ziehe ihr das Kleid über den Kopf. Nun liegt sie in ihrer sexy Unterwäsche vor mir - schlank und sexy wie immer, jedoch mit kleinen Makeln.                
Die blauen Flecke verschwinden langsam, die Schürfwunden sind noch leicht zu sehen. Sofort überkommt mich wieder die Wut auf diese Kerle die ihr das angetan haben. Am liebsten würde ich sie in Stücke reißen!                                                       "Komm!" raunt Su mir zu. Sie hatte wohl bemerkt wie ich sie angesehen und ins Grübeln geraten bin. "Komm! Küss mich!" fordert sie mich erneut auf.                                                              Dem komme ich nur all zu gerne nach. Ich küsse und streichle ihren ganzen Körper.                    
"Und du bist dir sicher? Du willst es wirklich? Jetzt schon." frage ich kurze Zeit später.                 
Sie nickt mit geschlossenen Lidern und leckt sich über die Lippen.     
Ich lege mich auf sie, mein Schwanz pulsiert groß und schwer zwischen ihren heißen Schenkeln. Er findet von ganz allein seinen Weg in ihre Mitte.
Als ich eindringe stöhnt sie wolllüstig auf. Ihre Fingernägel graben sich in meinen Rücken, ihre Beine umschlingen meine Hüfte.          
Ich möchte es langsam angehen und bewege mich zaghaft in ihr.
"Schneller!" fordert sie mich auf. "Ich brauche mehr!"                          
Okay, kann sie haben. Kraftvoll stoße ich in sie hinein.
Su stöhnt laut auf, klammert sich noch fester an mich. Nur wenige Stöße brauche ich bis sich die Hitze von meinen Beinen kommend ausbreitet und ich mich heiß in ihr ergieße.            
Schwer atmend bleiben wir auf einander liegen und warten darauf das sich unsere Herzen wieder beruhigen.                                                 "Das war schön!" lobt sie flüsternd.    Ich küsse ihre Stirn und raune leise "Das stimmt!"

"Jarvis kannst du bitte meine Lieblingslieder spielen." bitte ich später im Badezimmer.           
"Sehr wohl, Miss Susan." sagt er und beginnt mit Redbone 's "Come and get your Love".         
Ich wiege meine Hüfte im Takt, wackle mit dem Po. Dann noch die Arme dazu.                                
So tanze ich ausgelassen durch unser riesiges Badezimmer. Endlich fühle ich wieder Glück. Ich bin gesund aus der Entführung hinaus gegangen, hatte endlich wieder Sex mit meinem Liebsten und dazu noch meine Lieblingsmusik.                                        Während ich in die Dusche steige und das warme Wasser auf meine Haut prasselt entspanne ich mich.        
Da trifft mich die Erkenntnis plötzlich wie Thor's Hammer - ich habe gerade gar nicht verhütet.
Scheiße! Ich merke wie ich rot werde.
Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen das ich wegen der Entführungsgeschichte gerade andere Dinge im Kopf hatte und nicht daran gedacht habe, mir täglich eine winzige Pille einzuschmeißen.
"Ja ja, komm rein und gib mir deine Liebe. Scheiß drauf!
Was jetzt?" denke ich hektisch. Tony darf nichts davon erfahren. Ich kann mich an ein Interview erinnern das er vor meiner Zeit mal gegeben hat, worin er deutlich klar gestellt hat das Kinder für ihn keine Option sind.
"Aber wie hoch stehen schon die Chancen das ich schwanger bin?" denke ich laut.                      
"Wenn heute einer der Tage zwischen dem 13 - 17 Tag nach ihrer Periode ist, dann stehen die Chancen sehr gut." antwortet Jarvis prompt.        
Ich ignoriere ihn und überlege fieberhaft wann ich das letzte Mal meine Periode hatte. Ein paar Tage vor meiner Entführung?      
"Moment, das ist jetzt..."                         "Ihre Entführung ist nun 3 Tage her, Sie waren 6 Tage gefangen genommen, das macht 9 Tage, Miss Susan." rechnet Jarvis.                    
Ich rolle mit den Augen "Ja, danke Jarvis. Das hätte ich auch noch selbst hinbekommen. Scheiße!                                                     Es ist so ungefähr 14 Tage her. Warum schreibe ich mir das nie auf?" jammere ich. Niedergeschlagen setze ich mich auf den Rand des Whirlpool und vergrabe mein Gesicht in den Händen.                                                     Als Jarvis mein Schlurchzen bemerkt sagt er mitfühlend "Miss, soll ich Mister Stark kommen lassen?"  
"Nein auf keinen Fall!" schreie ich histerisch. "Sorry Jarvis! Aber bitte nichts Tony sagen! Ich muss das erst einmal selbst verarbeiten." erkläre ich ruhiger.                                   
"Wie Sie wünschen, Miss Susan. Aber wenn ich etwas anmerken dürfte?"
"Natürlich. Bitte Jarvis!" entgegne ich.
"Mister Stark liebt Sie sehr und ist sehr glücklich mit Ihnen. Ich denke, wenn er erfährt das Sie schwanger sind, wird ihn das nur noch glücklicher machen!"
"Denkst du wirklich?" frage ich zweifelnd.                                                  "Ja."                                                             "Okay. Aber erst einmal heißt es sowieso abwarten. Vielleicht ist es ja gar nicht so." gebe ich zu bedenken. "Ich möchte mit Belle reden, kannst du sie bitte anrufen?"               
"Sofort Miss." Und schon höre ich den Durchwahlton.                                          "Susan, Süße! Wie gehts dir?" ruft Belle ins Telefon.                        
"Hey, beste Freundin. Es geht mir ganz gut. Ich hab dir einiges zu erzählen." beginne ich.               
"Oh, wenn du schon so anfängst gibt es einiges zu besprechen." sagt sie.
Und ich erzähle ihr alles. Als ich zu meinem Verdacht mit der Schwangerschaft komme, kreischt sie dermaßen laut ins Handy das ihre Stimme von den Wänden unseres Badezimmers widerhallt.       
"WAS? WIE GEIL IST DAS DENN? OH SÜßE, ICH FREUE MICH SO FÜR EUCH!"                                 
"Beruhig dich mal! Hast du nicht zugehört. Ich bin nicht schwanger. Ich habe dir nur von meinem Verdacht erzählt."                          
"Oh Süße, du bist schwanger. 100%. Es muss einfach so sein. Ich habe das im Blut." erklärt sie und hat mit sicherheit gerade ein strahlendes Lächeln im Gesicht.
"Das habe ich Miss Susan auch schon verdeutlichen wollen." wirft Jarvis dazwischen.                                     
"Ich bin nicht schwanger." entgegne ich ruhig, merke aber wie ich langsam ungeduldig werde.
"Genau genommen liegen Ihre Chancen bei guten 90 % ." entgegnet er.                                            
"Jarvis, bitte." wigel ich ab.         
Belle hat es gehört und kreischt erneut "Siehst du! Sogar das schlaueste Dings-Bums der Welt ist der selben Meinung wie ich!"  
"Genau genommen bin ich ein von Mister Stark entwickeltes sehr intelligentes künstliches Betriebssystem." wirft er trocken dazwischen.                                              "Ja doch, Jarvis. Das wissen wir doch. Du bist toll!" ruft Belle und sagt weiter. "Süße so wie du es beschreibst hat es ganz sicher geklappt. Bei meiner Cousine Suzi war es genau so. Und jetzt hat sie einen gesunden 7 Monate alten Wonneproppen namens Luis."
"Meinst du echt? Das ist echt scheiße! Es wäre viel zu früh. Tony mag keine Kinder." stammele ich.         
"Süße, ich komme gleich rum und haue dir eine runter damit du mal wieder klar kommst!" droht sie lachend.                                                     "Wo bist du eigentlich? In unserer alten Wohnung?" frage ich.       
"Nein, da wohne ich schon einige Zeit nicht mehr."
Ich horche auf. "Was? Wann ist das denn passiert? Warum weiß ich nichts davon?" entgegne ich erstaunt.
Ich bin wirklich überrascht. Bin ich so mit meinem eigenen Leben beschäftigt das ich gar nicht mehr mitbekomme was mit meinen Freunden los ist?                         
"Ich bin eine lausige Freundin!" denke ich traurig.                      
"Ich wohne jetzt bei Steve." entgegnet Belle. "Und hier bin ich auch gerade. Thor ist auch hier. Und wenn ich mich in seine Arme werfe und er seinen Hammer schwingt, dann mein liebes Fräulein bin ich im Null komma nix bei dir!" lacht sie.
Da muss auch ich lachen. "Okay, okay. Ist nicht nötig! Du und Steve. Das ist also was Ernstes?"                   
"Ach wenn du wüsstest." gibt sie verträumt zurück. "Ja, Su, wir lieben uns."                                      
"Oh, Belle, das ist toll! Ich freue mich ehrlich für euch beide!" entgegne ich fröhlich.                       
"Und ihr werdet eine weitere Stufe eures Glücks finden, wenn du wirklich schwanger bist!" mutmaßt Belle. "Tony wird sich freuen, glaube mir!"                                                           "Na gut, dann vertraue ich mal darauf." sage ich. "Aber ich stehe dann vor eurer Tür wenn er mich raus geschmissen hat."               
"So weit würde es nie kommen. Tony Stark ist dermaßen in dich verschossen. Du könntest seine Anzüge in Schutt und Asche lagen, er wäre nicht mal sauer."                     
Da muss ich lachen. "Was wäre Tony Stark schon ohne seine Anzüge?" 
"Na, ein liebender Ehemann und Vater." gibt sie frech zurück.         
Wir machen noch weitere Scherze und telefonieren noch eine gute Stunde lang, danach komme ich nicht nur frisch geduscht, frisiert und geschminkt aus dem Bad, sondern auch glücklich und entspannt.

Tony liegt auf dem Bett und sieht mir entgegen.
"Was ist denn mit dir los du strahlst ja so?"
"Ach nichts weiter. Ich bin einfach nur glücklich!"                                
Ich lege mich mit aufgestütztem Kopf neben ihn, lasse meine Finger über seinen Oberkörper tanzen und sehe ihn an. "Lust aus zugehen heute Abend?"

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