Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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40. Bestandsaufnahme

"Susan, wir sind da. Kannst du laufen oder soll ich dich tragen?" fragt Steve kurz nachdem wir auf dem Hubschrauberlandeplatz des Krankenhaus gelandet sind.                                                            "Es geht schon." entgegne ich, nehme aber seinen angebotenen Arm dankend entgegen.                      
So gestützt gehen wir zu dem Fahrstuhl der das Dach des Krankenhauses mit den einzelnen Etagen verbindet.                    
Unten in der Notaufnahme ruft Steve einer Frau im rosa Kittel zu "Hallo Schwester, wir brauchen Hilfe!"
Die Frau schaut erst ihn abschätzend an ( da könnte ja jeder kommen und sich vordrengeln), als sie dann jedoch meinen ramponierten Zustandt sieht, läuft sie sofort los um einen Rollstuhl für mich zu organisieren.
"Miss, was haben Sie denn gemacht?" fragt sie als sie mir hilft mich hinzusetzen.                                                                                   Statt eine Antwort abzuwarten fragt sie weiter "Wie heißen Sie?" "Susan Walters." gebe ich zurück.
"Okay. Miss Walters, ich bringe Sie jetzt erst einmal in das Behandlungszimmer. Der Doktor wird sich gleich um Sie kümmern. Ihr Freund oder Mann kann gerne mitkommen."                              "Er ist nicht mein Freund... Also ja, ist er, aber nicht so." stammle ich. "Aber ich möchte trotzdem das er mitkommt!"
"Wie auch immer. Kommen Sie!" entgegnet sie und läuft voraus. Steve schiebt den Rollstuhl folgt ihr.
"Hier rein!" sagt die Krankenschwester "Sie können sich dort hinsetzen!" sagt sie zu Steve und deutet auf den Stuhl an der Wand. Zu mir sagt sie "Und Sie Schätzchen legen sich hier drauf."           Wir gehorchen und warten so darauf das der Arzt uns beehrt.
Keine Viertelstunde später geht die Tür auf und ein jüngerer Mann mit blonden Haaren und weißem Kittel betritt den Raum.
"Was haben wir hier? Ich habe gehört, ein Notfall." begrüßt er uns. "Hallo, ich bin Doktor Moore hiesiger Internist. Ich werde Sie gleich anschauen, aber bitte erzählen Sie mir zuerst was Ihnen passiert ist!"
"Hallo Mister Moore!" sage ich und reiche ihm die Hand.
In diesem Moment klopft es an der Tür.
"Herein." ruft Doktor Moore und Tonys Kopf erscheint im Türspalt. "Hallo. Ich bin ihr Mann." er deutet auf mich "Darf ich bei der Untersuchung dabei sein?"
"Wenn die Patientin nichts dagegen hat, meinetwegen!" entgegnet der Mediziner.                                    
Alle sehen mich an, ich schüttle den Kopf. Tony kommt herein, schließt leise die Tür und stellt sich dann neben die Liege auf der ich platz genommen habe.                             
Er greift nach meiner Hand, führt sie sich an den Mund und haucht mir einen Kuss darauf. Während ich nun endlich erzähle was in den letzten Tagen geschehen ist, lässt er sie nicht mehr los.                  
Ich beschreibe wie die maskierten Männer mich in den schwarzen Kastenwagen gezerrt und dann über Umwege zu dem Versteck in Michigan verschleppt haben und wie ich in dem Fensterlosen Kellerraum mehrere Tage verbracht habe. 
Als ich zu den Stellen komme wo ich von dem kräftigen Mann verprügelt wurde und später fast vergewaltigt krampft sich Tonys Hand zusammen. Ich kann spüren wie er mit der Wut kämpft. Anschließend berichte ich von meiner Flucht und der Übernachtung auf dem Baum. Steve und Tony sehen mich anerkennend an.       "Du bist geflohen? Das war wirklich mutig, wenn du wusstest das sie bewaffnet sind." sagt Steve.
"Das wusste ich ja nicht. Das erfuhr ich erst als ich im Baum saß und Schüsse hörte." erkläre ich.      
Der Arzt hatte sich alles schweigend mit angehört, stand jetzt von seinem Stuhl auf und meinte       
"Da haben Sie wirklich eine Menge durch gemacht. Wissen Sie wie lange genau Sie gekidnappt waren?"    
Ich schüttle den Kopf "Nein. In diesem Fensterlosen Raum und die Ohnmachtsanfälle zwischendurch habe ich jegliches Zeitgefühl verloren."
"Es waren 6 Tage." sagt Tony still. 
Ich sehe ihn erschrocken an. Das hätte ich nicht gedacht.                 
"Und in der ganzen Zeit haben Sie nur einmal etwas zu essen bekommen und hatten eine 1,5 L Flasche Wasser zur Verfügung?" fragt Doktor Moore erstaunt.                                          
"Ja genau. Das Wasser habe ich mir allerdings am Wasserhahn aufgefüllt."
"Okay. Sie brauchen dringend Energie." sagt er an mich gewandt zur Schwester sagt er "Isotonische Dehydration , Kochsalz und da wir den Impfstatus der jungen Dame nicht kennen, auch Teternus auffrischen."          
"Natürlich Doktor." entgegnet die angesprochene und kramt schon in einem Schrank.
Der Doktor zieht sich Gummihandschuhe über und bittet mich währenddessen mein Shirt auszuziehen. Ich sehe mich etwas schüchtern um, aber schließlich habe ich es so gewollt das die Jungs beide anwesend sind. Ich kann es einfach nicht ertragen ohne einen meiner Beschützer zu sein.                   
"Man hat Ihre Wunden ja bereits Erstversorgt." sagt er als er sich meinen Oberkörper ansieht.                                                             Ich nicke und sage "Ja, das war Clint, ein Freund."                       
Plötzlich bemerke ich wie blöd sich das anhören muss. Ich sage über Steve, er ist mein Freund, Tony ist mein Mann und Clint ist nun auch noch ein Freund. Was denkt dieser Arzt jetzt von uns?                    
Er lässt sich nichts anmerken und sagt "Er hat auf jeden Fall alles richtig gemacht. Aber die Platzwunde möchte ich mir ansehen!" Und damit beginnt er den Verband abzuwickeln. Als er fertig ist wirft er den blutigen Verband in den Abfallkorb.
"Oh je, da muss ich leider ein paar Haare abrasieren um die Wund ordentlich nähen zu können. Aber keine Angst nicht viele." tröstend sieht er mich an und klopft auf meine Schulter.                                Ich nicke tapfer. Mist! Meine schönen Haare. Und in eineinhalb Monaten will ich heiraten, aber natürlich stimme ich zu.
Die Schwester rasiert mir eine winzig kleine Stelle am Kopf kahl und der Doktor näht meine Platzwunde mit drei Stichen wieder zu. Steve und Tony sehen mit besorgten Mienen zu, doch ich spüre nichts da man mir vorher ein lokales Anästhetikum verabreicht hat.           "Man sieht fast nichts, Schatz." raunt Tony mir danach zu. "Du bist genauso schön wie immer.
"So, jetzt muss ich Sie noch vaginal untersuchen." sagt Moore "Wegen der Vergewaltigung. Wir müssen Ihren Zustand für den Polizeibericht aufnehmen." fügt er erklärend hinzu.                      "Also bitte meine Herren!" sagt der Doktor und sieht abwechselnd Tony und Steve an, doch die begreifen nicht und bleiben.
"Darf ich sie bitten den Raum zu verlassen! Gynokologische Untersuchungen führen wir stets ohne anwesende männliche Personen durch. Ich rufe Sie wieder rein wenn ich fertig bin."    Sofort breitet sich in mir die Angst vor dem Alleinsein aus, ich greife nach dem Arm des Arztes und sehe ihn flehend an "Wenn ich einverstanden bin, dann darf doch mein Mann bei mir bleiben oder? Bitte Herr Doktor!"
Er sieht mir tief in die Augen und meint schließlich "Also gut. Aber wenn sie nicht auch noch ihr Lebensgefährte oder so etwas sind, dann warten Sie bitte draußen!" fordert er Steve auf.                       Dieser erhebt sich nur zu gern. "Nein, nein. Ich gehe schon. Susan, Tony ist jetzt bei dir, ich werde dann mal..." Er wendet sich zum gehen und sagt "...gehen."                    
"Steve!" rufe ich, schwinge die Beine über den Rand der Liege, stehe auf und gehe auf ihn zu.                 
"Steve, ich danke dir. Ich bin froh das ihr alle da wart!" Ich gebe ihm einen Kuss auf die Wange.            
Er fasst sich geistesabwesend an die Stelle und flüstert "Das ist doch selbstverständlich Su, du gehörst schließlich zu uns!"
Dann nimmt er mich fest in den Arm. "Machs gut. Die werden dich hier schon wieder hinbekommen. Wir sehen uns die Tage."  
Dann geht er.
"Wenn wir jetzt fortfahren können?" bittet der Arzt.                                      Ich muss mich auf einen Gynstuhl setzen, Tony steht hinter mir und legt seine Hände auf meine Schultern. Doktor Moore nimmt zwischen meinen Beinen platz. Er richtet eine große ziemlich helle Lampe auf meine Mitte. "Gut dann sehen wir mal nach." raunt er.
"Also Schürfwunden am äußeren Vaginalbereich und an den Schamlippen. Sonst keine weiteren Verletzungen." ruft er der Schwester zu die alles gleich in den PC eingibt.                              "Er hat es ja auch nicht geschafft in mich..." Ich stocke bei dem Gedanken an diesen Abend. "...einzudringen." vollende ich meinen Satz.
Toys Finger graben sich in mein Fleisch. Es muss schrecklich für ihn sein das mit anzuhören.
Der Doktor nickt. "Da haben Sie Glück im Unglück gehabt.
So, Sie können sich jetzt wieder anziehen und die Schwester wird Ihnen den Tropf anlegen. Und dann schlafen Sie sich erst einmal gründlich aus!"
"Darf ich bitte nach Hause! Ich möchte auf keinen Fall mehr von meinem Mann getrennt sein!" erkläre  ich sehnsüchtig.                  
"Meinen Sie wirklich? Hier haben Sie Ruhe und Rund um die Uhr medizinische Betreuung." gibt er zu bedenken.                          "Unser Butler zu Hause ist auch medizinisch versiert. Er wird sich neben meinem Mann um mich kümmern." werfe ich als Argument in den Raum.
Tony sieht zunächst überrascht aus, grinst dann aber und nickt zustimmend.                                                                                    "Na gut. Aber Sie müssen uns ein Schriftstück unterzeichnen das Sie sich auf eigene Gefahr entlassen haben." erklärt er und fügt hinzu. "Aber ohne das Versprechen, dass Sie zu einer Therapie gehen werden lasse ich Sie hier nicht gehen." sagt er lächelnd. "Okay. Ich werde mir einen Therapeuten raus suchen.             
"In Ordnung. Dann machen wir das so, Miss Walters. Ich wünschen Ihnen alles Gute!" sagt er, schüttelt mir die Hand und verabschiedet sich.    
"So, Schätzchen, es piekst noch einmal kurz, dann haben Sie es aber geschafft." warnt mich Schwester Maria vor, als sie mir den Zugang für den Tropf legt. Es tut fast gar nicht weh. Ich habe die letzten Tage überstanden, da überstehe ich auch das noch!         Und nach zwei Stunden Aufenthalt on der Klinik verlasse ich gemeinsam mit Tony die Notaufnahme. Happy wartet schon mit der Limousine auf dem Patientenparkplatz. Der riesige schwarze Wagen mit den schwarzen Scheiben erregt reges Aufsehen unter den übrigen Autobesitzern.          
"Auf geht's Happy. Bring uns nach Hause!" begrüßt ihn Tony und klopft ihm auf dei Schulter.               
Tony wirft seine Zeitung beiseite und ruft erfreut "Susan, ich bin so froh das wir dich gefunden haben und das es dir gut geht!"         Dann aber sieht er meine ganzen Schrammen und schaut düster zu Tony "Ich hoffe doch sehr, dass deine Anwälte sich dafür an den Drecksschweinen rächen werden!" 
"Ja ja, das werden sie. Die verlassen den Knast erst im Leichensack wieder, dafür werde ich sorgen!" erklärt Tony und steigt ein. Happy und ich tun es ihm gleich.             

Im Penthouse angekommen wird sie erst einmal von Jarvis begrüßt "Herzlich Willkommen zu Hause Miss Susan! Ich freue mich Sie so wohlauf zu sehen!"                                 
"Danke schön Jarvis! Das ist lieb von dir!" entgegnet Susan.        "So, ich lasse dir jetzt erst einmal ein Bad ein und danach legst du dich schlafen." sage ich zu ihr und an Jarvis gewandt rufe ich "Und du bewachst wenn sie schläft ihre Vitalfunktionen!"                       "Natürlich, Sir!"
"Ist das denn nötig, Schatz? Mir geht's doch gut." erwidert sie kraftlos.   
"Du hast doch dem Arzt versprochen das unser medizinisch versierter Butler sich um dich kümmern wird." lache ich.
"Okay, du hast gewonnen." gibt sie nach und geht ins Badezimmer.

Susan liegt jetzt schon seit fast einer Stunde in der Wanne, ich gehe lieber mal nach ihr sehen. Aber alles ist gut. Sie liegt mit geschlossenen Augen in den Schaumbergen und summt einen Song mit den sie über Kopfhörer hört. Ich stehe im Türrahmen und beobachte sie. Ich bin so froh sie wieder zu haben. Ich kann mein Glück kaum in Worte fassen. Und das alles haben nicht etwa die Avenger geschafft, sondern ein normaler, wenn auch sehr gut ausgebildeter Bodyguard.                                                                Ein bisschen peinlich ist das ja schon!Ich sollte Ron zu mir kommen lassen und mich persönlich bei ihm bedanken. Ich verlasse wieder das Badezimmer um ungestört telefonieren zu können.            "Jarvis verbinde mich mit Ron!"                                                  "Sofort, Sir!"
Ron geht ran und fragt "Ja, Mister Stark, was gibt es?"
"Mister Howard haben Sie kurz Zeit her zu kommen?" frage ich etwas verlegen. Er hat sich den Tag Frei heute redlich verdient und jetzt ruft sein Chef ihn an.           
"Ich bin im Tower, soll ich gleich hoch kommen?"                          "Sie sind hier? Ich hätte gedacht Sie wären bei Ihrer Familie? Jetzt nach dem allen." plaudere ich.   
"Ich habe keine Familie mehr, Sir. Ich komme sofort nach oben." und damit legt er einfach auf.           
Ich warte im Wohnbereich auf ihn, lange kann es ja nicht dauern bis er hier ist. Und was sage ich, gerade als ich mir etwas zu Trinken nehmen will, öffnen sich die Fahrstuhltüren.
"Mister Stark." grüßt er mit einem Kopfnicken und bleibt breitbeinig mit nach hinten verschränkten Armen vor mir stehen.
"Möchten Sie etwas trinken, Ron?" frage ich freundlich.                 "Ich bin im Dienst, Sir."
"Machen Sie mal ne Pause! Ist genehmigt." ich grinse ihn an. "Scotch?"                                                                                      "Lieber nur ne Cola, Sir." antwortet er schon gelassener.          
"Okay. Stets einsatzbereit oder?"
"Ich will nur immer voll da sein, Sir. Mich durch nichts ablenken lassen. Jetzt erst recht." schließt er und schaut zu Boden.
Ich reiche ihm ein großes Glas Cola und deute ihm sich zu setzen. Er tut es. Ich setze mich ihm gegenüber auf den Sessel.        "Darüber will ich mit Ihnen reden." beginne ich.                              
Ron wird mobil, schnell sagt er "Sir, bitte! Es tut mir leid! Sie hatte mir wirklich frei gegeben. Ich hatte keine Ahnung das sie den Tower noch einmal verlassen wollte. Sonst wäre ich nie..."                        Ich unterbreche ihn indem ich die Hand hebe. "Stopp! Ron, ich wollte nicht darüber mit Ihnen reden."
Ron sieht mich forschend an.        
"Sie haben nichts falsch gemacht und durch Ihren Taten haben Sie alles wieder wett gemacht. Was die Avengers zusammen nicht geschafft haben, haben Sie im Alleingang geschafft. Das war ... wow!" sage ich und strahle ihn an.                         
Ron sieht mich weiterhin stumm an.
"Ron, ich möchte mich bei Ihnen in aller Form bedanken! Ihr selbstloser Einsatz hat mir das zurück gebracht was mir das Wichtigste im Leben ist. Wer weiß was Susan zugestoßen wäre wenn Sie nicht gekommen wären?" Ich reiche ihm die Hand, er ergreift sie strahlend und schüttelt sie.                      
"Ron, Sie erhalten eine Gehaltserhöhung. Ich mache Sie zu unserem Chefbodyguard, zusammen mit Happy. Sie koordinieren ab jetzt die Einsätze. Ich möchte Sie von nun an stets an Susans Seite haben! Nennen Sie mir Ihren Preis, sie bekommen ihn.
Ron scheint überwältigt, er sieht mich kurz stumm an, schließlich sagt er "Sir, das ist wirklich freundlich von Ihnen. Und ja, ich nehme das Angebot gerne an. Sie bezahlen mir aber schon genug. Ich arbeite hier sehr gern und werde es in Zukunft auch weiterhin sehr gern tun!"       
"Okay. Aber lassen Sie mich wenigstens irgendetwas tun, als Dankeschön."                                                                                  Ron überlegt und sagt "Ich möchte mit meiner Freundin gerne eine Reise in die Karibik machen. Vielleicht könnten Sie..."                   "Die bezahle ich Ihnen!" rufe ich erfreut etwas gefunden zu haben. "5 Sterne Luxushotel, Kreuzfahrt, alles was Sie wollen."                   "Okay, danke Sir!" sagt Ron erfreut und schüttelt abermals meine Hand.
Wir bleiben noch sitzen und trinken unsere Gläser aus.               Nach einiger Zeit fordere ich ihn auf "Jetzt müssen Sie mir aber erklären wie Sie Susan gefunden haben!"
Und er erzählt mir wie er auf den Kameraaufnahmen den Sprinter erkannt und eins und eins zusammen gezählt hat. Wie er zu seinem alten Ausbildungslager gefahren und dort tatsächlich auf seinen Bruder und dessen Kompagnon getroffen ist. Von seinem Kampf mit seinem Bruder, dem Schuss auf sich und wie er anschließend zu seinem Vater gefahren ist und abgerechnet hat.
Der Vater sieht das Ganze wohl genauso und hat verkündet den zweiten Sohn aus der Familie auszuschließen.                           
"Wow! Da haben Sie ja eine Menge durch gemacht." sage ich, stehe auf und reiche ihm die Hand "Auch wenn Sie so keine Familie mehr haben, seien Sie herzlich Willkommen in unserer!"                  

Susan liegt auf dem Bett und sieht mich an. Ich trete näher und lege mich zu ihr. Sie dreht sich auf die Seite und schaut mir forschend in die Augen.                                                                                   "Verrätst du mir warum du das gemacht hast?" frage ich Sie.
"Was?"
"Warum bist du allein zum Joggen gegangen?"
"Ich hatte Ron frei gegeben und Happy war mit dir unterwegs. Hätte ich Pepper bitten sollen in ihren High Heels neben mir her zu laufen?" witzelt sie.                    
Ich verziehe den Mund zu einem schiefen Grinsen.
"Ich hätte doch nie ahnen können das mir soetwas passiert." erklärt sie verlegen. "Tony, es tut mir wirklich leid! Ich werde nie wieder so unvorsichtig sein, das verspreche ich dir!"                                         In ihren Augen sehe ich das sie die Wahrheit spricht. Diese Erfahrung hat sie verändert. Nun sieht sie unser Leben durch andere Augen.         
"Wie geht es nun weiter?" fragt sie leise.                                      "Nun, ich werde dich nicht mehr aus den Augen lassen." erkläre ich.    
"Soll ich jetzt immer wie ein Schoßhündchen hinter dir her laufen. Du kannst doch nicht immer bei mir sein. Du hast ein Unternehmen zu leiten."                                                                                            "Ach das. Ich habe doch eh schon Pepper zu meiner Geschäftsführerin gemacht. Somit habe ich gar nicht mehr so viel zu tun. Susan, ich werde dich nie mehr ohne Bewachung lassen. Du bist das Wertvollste was ich besitze, für dich würde ich sterben!"    Ich sehe sie an und lege so viel Emotionen wie nur möglich in meinen Blick um dem gesagten Nachdruck zu verleihen. Sie sieht mich an direkt an und ich habe das Gefühl das sie direkt in mein Herz schaut.                          
"Ist gut." sagt sie schließlich. "Ja, wirklich Tony, ich hatte viel Zeit zum Nachdenken. Ich habe mich über mich selbst geärgert das ich deine Spielzeuge nicht mitgenommen habe. Ich hatte solche Angst, Tony."
"Spielzeuge?" frage ich mit erhobener Augenbraue.                       Sie grinst mich frech an.
"Ich habe nur dich, Schatz. Du bist meine Familie. Dich zu beschützen hat für mich oberste Priorität!" erkläre ich ernst.
Sie schlingt ihre Arme um mich und küsst mich sanft auf den Mund. "Ich liebe dich, Tony!" flüstert sie an meinem Mund.                       "Und ich liebe dich, Susan!"                                                              Ich drehe mich auf den Rücken, so das sie ihren Kopf auf meine Brust legen kann. Ihre kleine Hand fährt unter mein T-Shirt und beginnt meine Brust zu streicheln. Nur die Stelle wo der ArcReaktor sich befindet sparrt sie aus.                   
Irgendwann bleibt ihre Hand schwer und ruhig auf mir liegen und hebt und senkt sich mit jedem meiner Atemzüge. Sie ist eingeschlafen. Ich mache mein Versprechen wahr und lasse sie nicht allein.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       
 

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