Stark - nur für mich

Ich arbeite und genieße das Leben in einer der tollsten Städte der Welt - New York. Alles ist toll, bis zu dem Moment als ich in einen Terroristischen Anschlag gerate und vom narzisstischsten Superhelden der Welt gerettet werde. Von nun an ist nichts mehr wie es mal war.

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25. Alle sollen es erfahren

Ich kann gar nicht sagen wie lange wir dort im Tempel auf dem Boden lagen, das ist auch nebensächlich. Tatsache ist, dass wir so spät zurück kehrten, so dass das Schloss in völliger Dunkelheit lag.
Zum Glück war der Butler so umsichtig uns die Küchentür offen zu lassen, so das wir nicht auch noch die restliche Nacht im Freien verbringen mussten. Wir schlichen uns hinein, die Tür knarzte etwas beim öffnen und schließen, das Geräusch ging mir durch Mark und Bein. Hand in Hand durchquerten wir die Küche.
Su nahm sich blind eine Flasche Wein aus dem kleinen Weinregal an der Wand.
"Wir müssen doch noch anstoßen." erklärte sie, griff wieder nach meiner Hand und zog mich mit sich. Sie kannte sich definitiv besser aus in diesem riesigen Haus.
Sicher führte sie mich durch die finsteren Gänge bis zur rosa Hölle. Wo sie sich erst einmal auf das Bett fallen ließ.
Ich knipse das Licht an. "Miss Walters, Sie sollten Ihre nasse Kleidung ausziehen, sie holen sich sonst noch den Tod! Außerdem sind sie total dreckig." ziehe ich sie auf.
"Dreckig sind höchstens meine Gedanken, Mister Stark." sie lächelt anzüglich. "Aber mit der Kleidung haben Sie recht. Wir sollten unbedingt unsere Kleider ausziehen!"                                                                                               "Du Luder!" murmel ich lächelnd.
Ich gehe zum Bett vor dem sie nun steht und sich lasziv die Bluse öffnet. "Darf ich dir helfen?"
Ich ziehe meine Unterlippe zwischen die Zähne, so heiß ist ihr Anblick. Sie hat es inzwischen geschafft die Bluse komplett aufzuknöpfen, ihr rosa BH blitzt hervor. Dann schiebt sie die Bluse über die rechte Schulter und schaut mich auffordernd an.
Ich lege meine linke Hand an ihre Wange und sie schmiegt sich daran, dann beuge ich ihren Kopf zur Seite und bedecke ihren Nacken mit zarten Küssen. Mit der rechten Hand umfasse ich ihre Hüfte und ziehe sie näher an mich heran.
Su stöhnt leise auf. Ein süßer kleiner sexy Laut der mir fast den Verstand raubt. Sie stößt mich sanft von sich weg und beginnt meinen Gürtel zu öffnen und mir meine Hose etwas runter zu ziehen. Ihre kleine Hand gleitet in meine Boxershorts, umfasst meinen Schwanz und mit der perfektem Druck schiebt sie ihre Hand über meine Eichel.
Ein Grollen aus meiner Kehle durchdringt die Stille des Raumes.
Sie zieht mir die Hose ganz herunter und geht vor mir auf die Knie. "Ich liebe dich!" flüstert sie.
Ich sehe auf sie herunter. "Und ich dich erst!" raune ich zurück, lege meine Hand auf ihren Kopf und drücke ihr Gesicht sanft gegen meinen Bauch.
Ich gleite mit einem einzigen Stoß tief in sie hinein, genieße es, wie ihr Mund sich um mich schließt, wie ihr überraschter Seufzer um mich herum vibriert, wie ihre Zunge sich auf mir anfühlt. Ihre Augen weiten sich, nur für den Bruchteil einer Sekunde, kurz überrumpelt von meinem abrupten Eindringen. Dann entspannt sie sich, leckt und lutscht und wimmert so süß während sie mir unverwandt in die Augen sieht.
Ich bewege mich in ihrem Mund, ziehe mich zurück, dringe wieder ein, zurück, rein, mein Atem wird immer schneller, abgehackter. Ihre Augen funkeln nicht mehr hell und auffordernd, sondern haben, unter halb geschlossenen Lidern, einen entzückend unterwürfigen Ausdruck angenommen.
"Oh Süße, saug!" stöhne ich "Ich werde diese Nacht nie wieder vergessen. Ich - liebe - dich!" presse ich zwischen den Zähnen hervor.
Sie bearbeitet mich weiter, immer weiter bis ich die Wärme meine Beine und mein Rückrad herauf kriechen spüre und mich heiß in ihrem Mund ergieße. Sie schluckt gierig, doch einige Tropfen laufen an ihrem Mundwinkel herab. Sie wischt sie mit dem Handrücken weg.
Ich nehme ihre Hände in meine und ziehe sie auf die Beine. Ich küsse ihre vollen, nassen Lippen. Immer und immer wieder. Ich kann gar nicht genug von ihr bekommen!
Sie umschlingt meinen Körper mit ihren warmen Armen und genau so lassen wir uns anschließend auf das Bett fallen.

Lachend liegen wir nebeneinander und sehen uns in die Augen.
"Danke!" flüstere ich. "Oh bitte, du musst dich doch nicht für sexuelle Handlungen bedanken!" murmelt sie und küsst mich erneut.
"Das habe ich auch gar nicht gemeint, Su!" sage ich.
"Was dann?" Ihr Blick zeigt Verwirrung. "Das du ja zu mir gesagt hast, das meine ich."
Susan blickt mir tief in die Augen und einen Augenblick später sagt sie "Gern geschehen!" Ihr nun folgendes Lachen ist so entzückend das ich noch nie etwas vergleichbares gehört habe.
"Vielen Dank das du mich gefragt hast!" fügt sie hinzu.
"Ebenfalls gern geschehen." lache ich.

 

Am Morgen werde ich vom Schrei einer Krähe draußen geweckt.
"Blöder Vogel musst du hier so rum kreischen?" murmle ich, drehe mich auf die Seite und will mir die Bettdecke über den Kopf ziehen. Bei dem trüben Wetter habe ich gar keine Lust aufzustehen.
Mein Blick fällt auf den schlafenden Tony. Er liegt ebenfalls auf der Seite. Ich schmiege mich an seinen breiten Rücken. So verbleibe ich bis zu dem Moment wo mir einfällt was für ein Tag heute ist. Weihnachten. Ich hauche ihm schnell einen Kuss auf die Schulter, stehe auf und werfe mir den Morgenmantel über. Noch schnell die Pantoffeln angezogen und schon laufe ich runter zum Weihnachtsbaum.
Obwohl ich mittlerweile ja erwachsen bin, lassen es sich Mum und Dad nicht nehmen ihrer einzigen Tochter immer noch die Weihnachtsgeschenke am Weihnachtsmorgen unter den Baum zu legen.
Was soll ich sagen - wir lieben eben Weihnachten! Und in diesem Jahr habe ich bis auf die kleinen Präsente auch eine große Überraschung für sie. Als ich am oberen Ende der breiten Treppe anlange, ist die Luft im Raum erfüllt von Tannen- und Plätzchenduft. Mum und Dad, beide ebenfalls noch im Morgenmantel (!), stehen vor dem Baum. Arm in arm, eng aneinander geschmiegt stehen sie da und betrachten ihn. Ich bleibe stehen und lasse die Situation auf mich wirken.
Meine Eltern wirken noch genau so verliebt wie sie es schon früher waren. "Frohe Weihnachten, Charlotte!" sagt gerade Dad und küsst Mum's Stirn.
"Ein gesegnetes Weihnachtsfest auch dir, Artur! Ich liebe dich!" gibt sie leise zurück und sie küssen sich leidenschaftlich auf den Mund.
Ich warte, gut verdeckt durch die riesige Tanne ab um ihnen diesen Moment nicht zu zerstören. Sie waren ja so süß zusammen! Hoffentlich werden wir auch so sein - später! "Ich werde jetzt mal zum Flügel gehen und Weihnachtslieder spielen." verkündet Dad. "Vielleicht lockt das ja unsere Tochter aus ihrem Versteck hervor." sagt er mit einem lachenden Unterton in der Stimme.
Ich wurde entdeckt, also verlasse ich mein Versteck und gehe die Treppe zu den beiden herunter.
"Woher wusstest du das ich hier bin?" frage ich während des Abstiegs.                                                        "Schätzchen, wir wissen doch das du an Weihnachten immer so früh aufstehst, wir hatten dich schon erwartet. Außerdem hat man deine Schritte gehört." klärt er mich auf.                                                                                  "Frohe Weihnachten Susi." raunt er und nimmt mich väterlich in den Arm.
Ich schlinge meine Arme um ihn und drücke ihn ganz fest. "Frohe Weihnachten, Daddy! Ich habe dich lieb!" flüstere ich.
Dann wiederhole ich es bei Mum.
Ihr fällt sofort der Ring an meiner Hand auf. "Schätzchen, was ist das?" fragt sie verwundert.
"Ein Ring." antworte ich frech grinsend.
Sie sieht mich verwirrt an. Und Dad sagt "Hat er den richtigen Zeitpunkt also gefunden?"
Ich sehe ihn an und frage "Ja hat er, aber woher weißt du?"
"Dein Tony kam vor ein paar Tagen zu mir und hat bei mir um deine Hand angehalten."                                  "Wirklich? So wie früher?" Ich bin verwirrt. "Das sieht Tony gar nicht ähnlich."
"Er scheint noch so einige Seiten an sich zu haben die man eigentlich nicht von ihm erwartet." meint Dad.
Ich nicke "Ja, vielleicht."
Mum zieht mich zur Couch im Wohnzimmer. "Setzt dich und erzähle mir jede Kleinigkeit! Und du, Artur, setz dich an den Flügel und untermale die Szenerie mit weihnachtlichen Klängen!" befielt sie.                                                         Wir gehorchen.
Dad setzt sich auf den Hocker vor dem Flügel und hebt den glänzenden Deckel an.
Wie immer wenn er das tut, beginnen seine Augen zu leuchten. Das Klavierspiel ist seine große Sache, das ist es was ihn den Alltag vergessen lässt. Seine Finger schweben einen Moment über den Tasten bis sich sein rechter Daumen als erster auf einer schwarzen Taste niederlässt. Er beginnt zu spielen - "Leise rieselt der Schnee".
Ich sehe ihm fasziniert zu bis Mom bemerkt das ich ihr gar nicht zuhöre und sie mich am Arm berührt. "Susan! Erzähl doch bitte endlich!"
"Was? Ja, ich mache ja schon. Wo beginne ich am besten?" frage ich eher mich als sie. "Ach, am besten am Anfang."

Und ich erzähle von Tonys misslungenen Antrag vor dem Club, von unserem Spaziergang am gestrigen Abend und unserem Besuch im Tempel und was dort geschehen ist.
Genau in dem Moment wo ich von Tonys Antrag erzähle, betritt er das Wohnzimmer.
In dem weißen Hemd und der schwarzen Hose sieht er, zusammen mit den verstrubbelten Haaren, einfach umwerfend aus!
"Was wird hier über mich erzählt?" fragt er belustigt. "Erzähl ihnen doch bitte nicht jede Einzelheit, Schatz!"
"Doch, doch, Tony, gönnen Sie Ihrer Schwiegermutter in Spe dieses Vergnügen!" flötet meine Mutter.
"Es war so wundervoll! Jeder soll es erfahren." sage ich, stehe auf und falle ihm um den Hals. "Guten Morgen, Darling!"
Er küsst mich auf den Mund und flüstert mit lachendem Blick "Guten Morgen, Ms. Stark."                                        "Tony, kommen Sie her und lassen sich umarmen!" ruft Mum und winkt ihn zu sich.
Er tut es, kommt näher und sie umarmt ihn ebenfalls. Dad hat sein Klavierspiel unterbrochen, kommt rüber und klopft Tony auf die Schulter. "Willkommen in der Familie, Tony!"                                                                                         Tony sieht sehr glücklich aus als er anschließend neben Mum auf der Couch sitzt. "Gestatten sie mir eine Frage?" bittet er.
"Aber sicher doch." antwortet mein Vater und beide sehen ihn erwartungsvoll an.
"Wollen wir nicht von nun an du zueinander sagen?" fragt Tony.
Dad's Miene hellt sich auf und er sagt "Aber natürlich Junge!" Er steht auf und nimmt Tony in den freundschaftlich Arm. Dann spielt Dad weiter und widme mich endlich den Geschenken.
Ich fühle mich in meine Kindheit zurück versetzt als ich unter den Baum krieche und die Päckchen nach vorn ziehe.
Tony bekommt von meinen Eltern ein silbernes Etui mit einem silbernen Füller und einem silbernen Kugelschreiber darin und ich bekomme eine neue Aktentasche aus feinstem Leder. "Hoffentlich kann ich die bald mal gebrauchen! Noch habe ich ja keinen neuen Job." murmle ich traurig.                                                                                           Tony drückt meine Hand und meine Mutter sagt "Na, ich glaube du brauchst dir darum keine Sorgen mehr zu machen! Du musst nicht arbeiten gehen."                                                                                                                       "Ich möchte es aber, Mutter! Ich sehe keine Erfüllung darin, Partys zu organisieren, Wohltätigkeitsbälle zu besuchen oder Kaffeekränzchen abzuhalten." schimpfe ich. Doch als ich ihren entsetzten Gesichtsausdruck sehe, lenke ich ein, ich möchte ja nicht die Weihnachtsstimmung zerstören. "Ich respektiere deine Arbeit, Mum. Aber für mich ist das eben nichts."                                                                                                                                                                 "Ich werde Su in allem unterstützen was sie macht!" verkündet Tony.
"So, können wir jetzt weiter Geschenke auspacken?" fragt er mit kindlicher Freude.                                            "Natürlich!" murmelt Mum noch recht angeschlagen.
Tony steht auf, läuft zum Baum, greift dahinter und holt ein kleines Päckchen hervor.
"Das ist für euch, Charlotte und Artur." verkündet er fröhlich und reicht es meinem Dad am Flügel. Er nimmt es verwundert an sich und zieht die riesige rote Schleife auf. Dann wickelt er das grüne Papier ab und zum Vorschein kommen zwei Tickets für eine Luxus Karibik Kreuzfahrt.
Dad starrt sprachlos auf die beiden Tickets in seiner Hand. "Junge, das können wir doch nicht annehmen." murmelt er und Mum sagt trocken "Na toll, und wir schenken dir Stifte."
"Silberne Stifte." gibt Tony lachend zu bedenken. "Es kommt von Herzen. Nehmt es bitte an!"
Dad steht auf, legt die Tickets auf dem Flügel ab und nimmt Tony fest in den Arm. "Wir danken dir Tony!" Dann fügt er noch strahlend zu "Schwiegersohn."
Alle lachen.
Da kommt James in den Raum und fragt ob man nun bereit wäre das Frühstück einzunehmen.
"Einen Moment bitte noch James." bittet Tony. "Hier hat noch eine Person ihr Geschenk noch nicht erhalten."
Er blickt mich an.
"Aber ich... ich dachte... der Ring... das wäre das Geschenk." stottere ich verwirrt.
"Ich bitte dich, Su. Natürlich nicht." erwidert er. "Setz dich bitte wieder!"
Tony geht erneut vor dem Baum in die Hocke und holt ein kleines rot-goldenes Päckchen hervor.

"Die Farben assoziiren nicht ganz zufällig nur mit meinem Anzug." flüstert er mir zu.
Was kann da drin sein?
Ich ziehe langsam die goldene Schleife ab und lege das Band auf mein Knie. Tony steht vor mir und sieht mich erwartungsvoll an.
Ich hebe den Deckel an und zum Vorschein kommt ein etwa 20 cm langes und 5 cm dickes längliches rot-goldenes Gerät, sowie zwei unscheinbare Armbänder. Das dritte Utensil kenne ich. Es ist eine Headset wie sie alle eines haben. Jetzt habe ich mein eigenes. Ich klemme mir an jedes Handgelenk ein Armband und nehme das Gerät in die Hand.
Ich betrachte es recht ratlos. "Was ist das, Tony?"
"Sieh her!" er nimmt es mir aus der Hand "Das, mein Schatz, habe ich zu deiner Sicherheit beziehungsweise zur Selbstverteidigung entwickelt. Wenn du hier drückst..."
Und er drückt auf einen Knopf am länglichen Ende. "Dann kannst du eine Mini Rakete mit maximaler Durchschlagkraft abfeuern."
Meine Augen weiten sich. Warum um Himmels Willen sollte ich so etwas brauchen?
"Wenn du diese Armbänder trägst und ein Anzug im Umkreis von 650 Meilen in der Nähe ist, dann kannst du ihn damit rufen. Er schützt dich. Du musst nur die Arme in die Luft strecken."
Er nimmt meine Handgelenke in die Hände und sieht mich zärtlich an. Dann wendet er sich ab, nimmt das Headset aus der Schachtel.
Sanft streicht Tony mir die Haare hinter mein linkes Ohr, er sieht mir dabei unentwegt in die Augen, und klemmt es mir hinter die Ohrmuschel. "Wenn du es antipps schaltet es sich an." erklärt er. "Es reagiert auf Berührung. Also nun antippen."
Ich nicke stumm und sehe ihm weiter zu. Dann nimmt er mir das Gerät aus der Hand und erklärt weiter deren Funktion.
"Wenn du hier an der Seite diesen kleinen Schalter herunter schiebst löst du einen Notruf aus. Dieser geht zuerst in den Stark Tower und wird dann wenn es nötig ist an die Cops weiter geleitet."
Ich sehe mir den Schalter an.
"Dann kannst du noch hier drücken..." Er deutet auf den Knopf am anderen länglichen Ende. "Darin versteckt sich ein Elektroschocker. 300.000 Volt." Er sieht mich mit hoch gezogener Augenbraue an, als würde er einen erstaunten Ausruf von mir erwarten. Doch das sagt mir alles kaum etwas. Physik ist einfach zu lange her bei mir.
"Na ja, lassen wir das. Du musst nur wissen, es tut deinem Gegner sehr weh." sagt er als er merkt das ich nicht wie gewünscht reagiere. Ich grinse.
"Und eine letzte hilfreiche Funktion dieses kleines Biestes, wenn du ihn in die Luft wirfst, verwandelt es sich praktischerweise in ein Stahlseil mit kleinem Anker. Du kannst es werfen um dich irgendwo abzuseilen oder hinauf zu klettern." erklärt er abschließend.                                                                                                                               "Aha. Das ist ja alles voll cool! Aber wann brauche ich das denn mal?" frage ich ihn.
"Süße. Das ist nicht das Wesentliche ob du es irgendwann mal brauchst, sondern das du es hast. Das ist wichtig. Jedenfalls für mich.
Ich fühle mich besser wenn ich dich gut beschützt weiß!" gibt er mit einem Hauch arroganz zu.
Ich lache, stehe auf und umarme ihn, dabei flüstere ich ihm ins Ohr "Ich dache Iron Man beschützt mich?"
"Der Gute kann nicht überall sein." raunt er an meinem Hals und küsst meine Wange. "Ich liebe dich, Su!"
"Und ich bin total in dich verschossen, mein Held! Danke für die Geschenke!" schwärme ich."Küss mich!"
Er tut es mit einer solchen Leidenschaft das Mum und Dad uns etwas befremdlich zuschauen. Ich sehe zu den beiden hinüber. Mum schaut als hätte sie einen Geist gesehen.
"Das ist ja mal ein interessantes Weihnachtsgeschenk." sagt mein Vater trocken. "Ich bin gespannt was du ihr zur Hochzeit schenkst?"
Ich wende mich wieder meinem zukünftigen Mann zu und küsse ihn erneut. "Ja, das ist ein typisches Tony Stark Geschenk." lobe ich.
Dad steht auf und geht wieder zum Flügel.
"Nun möchte ich auch meiner Liebsten etwas Besonderes zukommen lassen! Charlotte, unser Lied!" fügt er hinzu und haut in die Tasten. Ich kenne diesen Song "As time goes by" aus Casablanca.
Ich wusste gar nicht das sie dieses Lied zu ihrem Lied gekürt haben. Aber es ist sehr süß wie Dad hier Klavier spielt und dazu ebenfalls den Text singt.
"Heute ist wohl der Tag der Überraschungen." bemerke ich.
Mum steht auf und geht für die letzte Strophe zu ihm hinüber. Sie schreitet am Flügel entlang und lässt einen Finger auf dem glänzenden Untergrund gleiten. Dann plötzlich singt sie mit.
Es klingt wunderschön! Mit offenem Mund starrte ich meine Eltern an. Was war plötzlich in sie gefahren?
"So kenne ich sie gar nicht."
"Ich sage es ja, Romantik liegt in der Luft." murmelt Tony in mein Haar.
"Wenn sie sich jetzt noch an die Brust greifen und die Marsellaise schmettern, weiß ich gar nicht mehr was los ist." Doch das geschieht nicht. Nachdem mein Dad die letzten Takte gespielt, meine Mum sich halb über den Flügel ihm entgegen gelehnt hat, raunt er leise "Schau mir in die Augen, Kleines!" Und was soll ich sagen? Sie tut es und sie küssen sich erneut. Für mich war es etwas befremdlich meine Eltern so intim zu sehen! Man weiß ja das die eigenen Eltern ein Sexualleben haben, aber sehen möchte man es nicht.
Vielleicht war ja unsere verliebte Stimmung ansteckend?

 

Nach dem Frühstück ziehe ich mich auf mein Zimmer zurück um ungestört telefonieren zu können. Ich musste Belle unbedingt von den neuesten Umständen berichten.
Sie geht nach dem dritten klingeln ran. "Hey Süße." kreischt sie ins Telefon. "Was treibt ihr so?"
"Erst einmal, frohe Weihnachten dir, beste Freundin!" erinnere ich sie daran was heute für ein Tag war.
"Stimmt ja, ich wünsche euch auch frohe Weihnachten!" sagt sie. "Aber jetzt, was viel wichtiger ist, was gibt's neues?"
"Wo soll ich da anfangen?" spanne ich sie auf die Folter.
"Na am Anfang natürlich!" nörgelt sie. "Los sag schon! Hat er sich endlich getraut?" Und ich erzähle ihr von dem umwerfend romantischen Heiratsantrag. Belle's Zwischenrufe und Kreischen nötigen mich dazu das ich ab und an meinen Kommunikator vom Ohr weg halten muss damit mein Gehör keinen Schaden nimmt.
"Oh Süße, das ist ja fantastisch! So romantisch, kalt und schmutzig - ja, aber so romantisch." wiederholt sie immer mal wieder. "Schicke mir sofort eine Foto vom Ring!" fordert sie. "Mache ich gleich. Und wie war Weihnachten bei dir bisher, Belle?" frage ich damit das Gespräch jetzt mal auf ein anderes Thema kommt.
"Na ja, Brain hat mich gestern seinen Eltern vorgestellt. Wir haben zusammen gegessen. Es war ganz nett. Also, sie waren nett. Aber eine Hochzeit darf man bei uns wirklich noch nicht erwarten." plaudert sie drauf los.
"Okay, aber das klingt doch gut." werfe ich ein.
"Ja, schon. Aber Brain könnte wirklich mal seinen Stock aus dem Po ziehen und lockerer werden!"
"Warte doch ab! So lange kennt ihr euch doch auch noch nicht. Vielleicht überrascht er dich ja auch noch?"
"Ja, ganz bestimmt." meint sie lahm. "Von ihm darf ich keine Shakespeare Vorstellung in aller Öffentlichkeit erwarten und er wird mir auch keine Liebeslieder singen. Aber um wieder auf dich zurück zu kommen: ich freue mich schon auf deinen Junggesellinnen Abschied! Den organisiere natürlich ich!" reißt sie voll motiviert das Zepter an sich.
"Aber natürlich!" sage ich. "Das besprechen wir aber mal wenn ich wieder in New York bin." Wir verbleiben so und verabschieden uns. Danach rufe ich noch eine Freundin in Heidelberg an. Bevor sie es aus dem Fernsehen erfährt, möchte ich es lieber persönlich sagen.

 

Ich rufe Pepper an um sie von meinen Heiratsplänen zu unterrichten. "Pepper, es geschehen noch Wunder! Ich habe mir jetzt lange genug die Hörner abgestoßen, jetzt ist es an der Zeit sesshaft zu werden!" begrüße ich sie.            "Was ist los? Wie meinst du das, Tony?" fragt sie verwirrt.
"Ich meine: ich werde heiraten, Pepper. Könntest du bitte eine Presseerklärung rausgeben?"                         Schweigen, dann folgt ein zögerliches "Oh, natürlich."
Sie wirkt überrascht.
"Das werde ich und herzlichen Glückwunsch, Tony! Auch an Susan natürlich!"                                                         "Sie ist die Richtige, Pepper! Hier liegt so viel Romantik in der Luft, da wurde es ein Selbstläufer und ich habe sie im richtigen Moment gefragt." berichte ich.
Keine Ahnung ob sie es überhaupt hören wollte, aber das ist sie ja gewöhnt meinem Geplapper zuzuhören.
"Und weißt du was, ich bin richtig glücklich!" sage ich verträumt.
Wir schweigen.
"Ich heirate, Pepper." stelle ich fest.
"Das ist der normale Werdegang wenn man jemanden bittet einen zu heiraten." erklärt sie trocken. "Hast du Angst, Tony?"
"Hey, du sprichst mit Iron Man." sage ich deutlich, doch etwas leiser gebe ich zu "Aber ja, ich habe Angst!"
"Ach, Schatz, du hast eine gute Wahl getroffen! Susan ist ein liebes Mädchen. Sie ist dein Ruhepol. Du hast dich so sehr in die bessere Richtung verändert seit dem du mit ihr zusammen bist. Es war das Richtige sie zu fragen ob sie deine Frau werden möchte, Tony!"
Sie hat Recht und das weiß ich auch. Aber etwas Angst ist wohl normal vor einer Hochzeit. Auch wenn man ein Superheld ist.

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