Schicksalsfäden

Wieder mal Neues aus meiner Fantasie Stadt Shangri La, in der alles möglich ist...

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Das Schicksal ist eine Falle

Ich hätte mich lieber nicht mit den Moiren anlegen sollen, denn diese spannen die Fäden des Lebens und webten das Schicksal.

Kaum hatte ich gesagt:“ Ich hasse mein Schicksal!“ ist man aber total im Eimer! Na gut, hätte nicht sagen sollen, dass ich mein Schicksal selbst bestimmen will. Zack, passierte das Gegenteil, die Moiren wollten mir zeigen wer meine Schicksalsfäden in der Hand hatte. Also banden sie mir Fäden um Fuß und Handgelenke, verbanden es über meinem Kopf mit einem Holzkreuz und lenkten mich wie eine Marionette.

Eine der Moiren geht immer mit und bewegt mich nach Belieben. Ich habe sie gefragt, ob sie das nicht dezenter machen könnte, weil ich wie ein Idiot aussah und die Leute schon guckten. Da war endgültig Ärger angesagt!

Die Moiren erklärte mir, dass sie keine unauffällige Fernbedienung benutzen könnte, denn das würde Gott schon machen und er legte seine Fernbedienung nie aus der Hand. Als Strafe rüttelte sie an den Fäden die an mir angebracht waren und ich legte ein Tanz hin. Da kam der Referent des großen Balletts unserer Stadt auf mich zu und warb mich an. Dadurch wurde ich reich und berühmt und ich dankte den Moiren die dieses zu meinem Schicksal gemacht hatten. Nie wieder würde ich über mein Schicksal schimpfen. Das einzige was mich immer noch stört, ist dass ich mich immer in den Falschen verliebe. Das finde ich doof von Amor. Ist das überhaupt im Arbeitergesetz verankert? Oh nein, da kommt Amor. Sieht wütend aus…… muss aufhören zu schreiben.

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