Regenbogental

Diese Geschichte spielt in meiner Fantasie Stadt Shangri La, in der alles möglich ist...

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Das Regenbogental

Das Regenbogental war ein Gemälde in der Galerie meiner Mutter und eines anderen Galeristen. Oft ging ich in dieses Bild hinein, watete durch die Farben und fuhr mit meinen Fingern die Pinselspuren nach. Ich konnte jedes Bild besuchen, denn was fast niemand wusste war, dass ich selbst gemalt war. Manchmal nahm ich den Radierer und änderte was an mir oder malte mich mit neuen Farben an. Nach Lust und Laune malte ich mich in verschiedenen Kunststilen, das schien mir eine wahre Entdeckungsreise zu sein. Ich malte dicke farbintensive Striche, wenn ich mich nach Expression meiner selbst fühlte. Wenn ich nicht weiterwusste, fügte ich surreale Elemente an mich an. Wenn ich mir alles einfacher wünschte, überpinselte ich mich im naiven Kunststil und wenn ich einen peinlichen Sonnenbrand hatte, malte ich mich schwarz-weiß um es zu verbergen. Ins Regenbogen ging ich immer als ich selbst, aber fragte mich dort was ich ändern könnte. Ich malte nicht nur an mir rum, sondern auch am Regenbogental. Der Gallerist mochte die Änderung nicht und wischte diese „Schmierereien“ mit dem Terpentin weg. Leider war ich noch im Bild und er wischte mich mit Weg. Jetzt ist im Regenbogental nur noch ein Fußabdruck von mir zusehen, wenn ich gehe, wollte ich was hinterlassen, das meinte ich zwar im Leben anders, aber das ist mehr als andere hinterlassen haben.

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