Simply Love - the unbelievable conversion of a Slytherin

Draco Malfoy hat endlich das Richtige getan. Er hat sich gegen Voldemort entschieden und kämpft im Krieg auf der Richtigen Seite.
Doch, als er sich gegen Voldemort entscheidet, entscheidet er sich auch gegen seinen Vater und seine gesamte Familie.
Draco steht nun alleine da. Seine Familie und sein Zuhause hat er verloren.
Verzweifelt und verletzt reist er schließlich zu dem einzigen Ort, der ihm in den Sinn kommt. Hogwarts.

Draco hat sich schon darauf eingestellt Weihnachten dieses Jahr alleine zu verbringen, als es gerade die Gryffindorschülerin Hermine Granger ist, die sich seiner annimmt.

Draco ist restlos überfordert. Sein Leben ist gerade vor ihm eingestürzt und nun kommen in ihm Gefühle auf, die er so nie erwartet hätte. Gefühle bei denen auch Hermine eine große Rolle spielt.

Auch Hermine ist überfordert; sie weiß, dass in der nächsten Zeit große Veränderungen anstehen.

Wie werden Lucius und Narcissa mit der Situation umgeben?

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1. Prolog

 Prolog


Draußen fielen die Schneeflocken in Scharen vom Himmel. Jedes wie ein Unikat, unschuldig weiß. Ein stürmischer Wind fegte durch die leeren Straßen und lies die wenigen Blätter an den Bäumen erzittern. Dichte Dunstschwaden stiegen aus etlichen Schornsteinen, angetrieben von üppig mit Holz angereicherten Kaminen, die die Kälte aus den Häusern verbannten sollten. Ein besonders harter und kalter Winter war es, der über die Stadt hereingebrochen war und sie vollends in weiß hüllte. Eine winterliche Stimmung erzeugend, genau richtig zum bevorstehenden Fest. Doch nicht überall herrschte der gewünschte Frieden. Nicht jeder saß in eine warme Decke gehüllt, zusammen mit seinen Liebsten vor dem Kamin, sich dich aneinander schmiegend und die Liebe teilend, die man für einander empfand.

Unter einer, wegen des Winters, blattleeren Kastanie saß ein Junge mit weiß-blondem Haar. Den Kopf in die Hände gestützt, die Beine nah an den Körper gezogen. Sich mit zitternden Hände immer wieder durch die vom Wind zerzausten Haare fahrend, während sich heiße Tränen einen  Weg über seine geröteten Wangen bahnten. Ein kalter Windstoß durchdrang seine Kleidung und ließ ihn erzittern. Wie lange er wohl schon dort saß? Alleine, neben sich einen kleinen Koffer mit den nötigsten Dingen bepackt, die er in der Eile finden konnte. Ein Schluchzer entfuhr ihm und wieder wurde ihm bewusst wie aussichtslos es war. Vom eigenen Vater vor die Tür gesetzt, weil er das richtige getan hatte. Sich richtig entschieden hatte. Sich nicht länger unterdrücken und zu etwas drängen ließ, was er doch eigentlich nie gewollt hatte. Alles tat ihm weh, doch am meisten das Herz. Der unglaubliche Schmerz, verursacht von der Gewissheit alles zerstört zu haben. Er hatte sich nach Freiheit gesehnt. Doch wo war diese Freiheit? Er hatte alles ihm Mögliche getan. Doch was wenn es zu spät war? Wenn er früher hätte erkennen müssen, dass seine Eltern für die falsche Seite kämpften. Dass der dunkle Lord, dessen Namen nicht genannt werden darf, nicht dieselben Interessen vertrat wie er. Eine bittere Kälte schlich sich in sei Herz und lies ihn erneut spüren, wie alleine er war.  Er hatte keine Freunde an die er sich wenden konnte. Potter, Weasley und Granger, das waren Freunde. Nur leider nicht seine. Schon im ersten Jahr hatte es ihn hart getroffen, dass Potter seine Hand und somit seine Freundschaft ausgeschlagen hatte. Er wusste nicht was er falsch gemacht hatte. Er hatte nur das getan, was ihm beigebracht worden war. Du bist etwas Besonderes. Ein Malfoy. Ein Reinblut. Das hatte sein Vater ihm schon immer gesagt. Doch er war nichts besonders. Er war ein verletzlicher und feiger Junge, der sich nach nichts mehr sehnte, als nach Zuneigung. Der sich wünschte, dass es aufhörte. Dass er endlich in einer friedlichen Welt glücklich sein konnte.
Wieder raufte er sich die Haare und starrte in den Nachthimmel hinauf. Was hatte er getan? Was hatte er getan, dass er so gestraft wurde? Wieder und wieder spielten sich die Szenen, der letzten Stunden vor seinem inneren Augen ab.
Er schrie es in die Nacht hinaus. Den Schmerz. Die Einsamkeit. Die Hilflosigkeit, die er so noch nie zuvor gespürt hatte.

 

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