Simply Love - the unbelievable conversion of a Slytherin

Draco Malfoy hat endlich das Richtige getan. Er hat sich gegen Voldemort entschieden und kämpft im Krieg auf der Richtigen Seite.
Doch, als er sich gegen Voldemort entscheidet, entscheidet er sich auch gegen seinen Vater und seine gesamte Familie.
Draco steht nun alleine da. Seine Familie und sein Zuhause hat er verloren.
Verzweifelt und verletzt reist er schließlich zu dem einzigen Ort, der ihm in den Sinn kommt. Hogwarts.

Draco hat sich schon darauf eingestellt Weihnachten dieses Jahr alleine zu verbringen, als es gerade die Gryffindorschülerin Hermine Granger ist, die sich seiner annimmt.

Draco ist restlos überfordert. Sein Leben ist gerade vor ihm eingestürzt und nun kommen in ihm Gefühle auf, die er so nie erwartet hätte. Gefühle bei denen auch Hermine eine große Rolle spielt.

Auch Hermine ist überfordert; sie weiß, dass in der nächsten Zeit große Veränderungen anstehen.

Wie werden Lucius und Narcissa mit der Situation umgeben?

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5. 4. Was habe ich nur getan?

4. Was habe ich nur getan?

Lucius wurde immer schneller, bis er schließlich rannte. An Dracos Zimmer angekommen, stoß er die Tür auf und trat ein. Vorsichtig legte er Draco auf seinem Bett ab. Es besorgte den Reinblüter sehr, dass er noch immer nicht zu sich gekommen war. Was hatte er nur getan? Er hatte ihn wie einen Gefangenen behandelt. Dabei war er doch noch immer sein Sohn. Er hielt es nicht mehr länger in dem grün-silbernen Zimmer aus. Fluchtartig verließ er den Raum und rannte dabei fast seine Frau um, die gerade die Treppe erklommen hatte. Die sah ihm noch lange hinter her, selbst als er um die Ecke verschwunden und somit nicht mehr zu sehen war.

Lange stand sie noch im Türrahmen, des Kinderzimmers, bis sie sich traute und es betrat. Von den Plakaten lachten ihr Quiddichspieler aus Dracos Lieblingsmannschaften entgegen. Sie hatte mit diesem Sport nie etwas anfangen können, doch sowohl Draco, als auch sein Vater waren begeisterte Spieler und Fans. Lucius war zu seiner Zeit auch ein Sucher gewesen, wie Draco es nun war. Sie wusste wie glücklich es ihm gemacht hatte, als Draco im zweiten Jahr in die Quiddichmannschaft aufgenommen worden war. Auch wenn er dafür der ganzen Mannschaft neue Besen hatte kaufen müssen. Für Draco hatte er das gerne getan. Narcissa seufzte und setzte sich schließlich auf das für Draco typische in slytherinfarben bezogene Bett. Vorsichtig entledigte sie ihn seiner Kleidung, die er nun 2 Wochen hatte tragen müssen. Sie griff wie von selbst in die Schublade des Nachttisches und zog einen grün-silbernen Schlafanzug heraus. Vorsichtig zog sie ihm das Oberteil an. Nachdem sie ihm auch die Schlafanzughose mit Mühe angezogen hatte, sprach sie noch schnell einen kleinen Reinigungszauber, deckte ihn noch einmal zu und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. Nun war es fast so, als würde er einfach nur schlafen.

Narzissa rief nach einer Hauselfe und befahl ihr, für sie beide Tee aufzusetzen. Sie nahm sich einen Stuhl und setzte sich. Gedankenverloren griff sie nach der Hand ihres geschwächten Sohnes und strich zärtlich über dessen Handrücken. Das Grauen hatte endlich ein Ende. Hoffentlich hatte er auch sonst keine schlimmen Folgen davon getragen. Er war so ein fragiler und zerbrechlicher Junge. Auch, wenn er es nicht gerne zugab und stets zu verbergen versuchte, entging der Mutter doch nicht, dass ihr Sohn sehr sensibel war. Er übernahm sich meinst. Versuchte immer zu zeigen wie stark er war. Oder wie stark er gerne wäre.

Plötzlich spüre die Blondine eine Bewegung an ihrer Hand. Sie blickte auf und sah erleichtert, dass Draco die Augen geöffnet hatte. Irritiert schaute er sich um, glaubte vermutlich er träumte oder wäre verrückt geworden. Hecktisch schaute er umher, sah erstaunt auf seine Kleidung. Narzissa strich ihm sachte über den Kopf. „Es ist alles gut. Ich habe deinen Vater überzeugen können mit seiner unmöglichen Tortur aufzuhören. Ich glaube er hat sich vor sich selbst erschrocken. Er hat dich hergetragen und ich habe dich dann umgezogen. Also keine Sorge.“, erkläre sie ihm ruhig und strich dabei beruhigend über seine zitternde Hand. „Hier.“, sie drückte ihm eine Tasse Tee in die Hand und lächelte matt. „Trink das und dann schlaf noch ein wenig.“, sagte sie und wollte schon aufstehen, doch er hielt sie zurück. Draco musste nichts sagen. Seine Mutter verstand auch so. Sie sollte warten bis er eingeschlafen war. Sie nickte nur und setzte sich wieder. Unsicher setze sich Draco auf, wobei ihm wieder etwas schwindlig wurde. Er nippte zunächst nur an seinem Tee, um zu testen, ob er noch heiß war und um in einer Weise auch zu testen, ob er wirklich nicht träumte. Was hatte nur den Sinneswandel bei dem Todesser ausgelöst? Als er erkannte, dass der Tee nicht mehr heiß und auch wirklich echt war, trank er ihn schnell aus und reichte seiner Mutter die Tasse. Die nahm sie ohne ein Wort entgegen und stellte sie auf ein Tablett, neben ihre eigene.

Draco konnte vor lauter Müdigkeit kaum noch die Augen offen halten. Darauf achtend, wie er sich am wenigsten Schmerzen zufügte, legte er sich in sein weiches Bett und atmete den vertrauten Geruch ein. „Danke.“, flüsterte er noch bevor er in einen tiefen, traumlosen Schlaf fiel.

Narcissa saß noch eine Weile am Bett ihres Sohnes, um sich zu vergewissern, dass er auch wirklich eingeschlafen war. Dann machte sie sich auf die Suche nach ihrem Mann. In ihrem gemeinsamen Schlafzimmer fand sie ihn schließlich. Den Kopf in die Hände gestützt, verzweifelt auf den Boden starrend, saß er am Rande des großen Ehebettes. Zögernd kam sie näher und legte ihm sachte eine Hand auf die Schulter. Er ließ es zu. „Wie geht es ihm?“, fragte er leise und fuhr sich mit den Händen durch das Gesicht. „Ich denke den Umständen entsprechend, soweit ganz gut.“, antwortete ihm die geborene Black und setzte sich neben ihn. Lucius nickte nur und schaute weiter auf den Boden. „So geht man mit einem Kind nicht um. Ich hoffe das ist dir nun klar.“, sagte Narcissa kühl und wollte schon wieder gehen, doch er hielt sie am Handgelenk zurück. „Es tut mir leid.“, sagte er leise, doch Narcissa schüttelte nur den Kopf. „Ich bin nicht diejenige bei der du dich entschuldigen solltest.“, sie befreite sich aus seinem Griff und verließ den Raum. Zurück ließ sie einen verzweifelten und vollends mit der Situation überforderten Lucius Malfoy, der nicht wusste wie er das jemals wieder gut machen sollte.   

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