Tagebuch der Lily Potter

Die Ruinen des Potter Hauses, ein neugieriger Zauberer, Ein altes Buch, ein Geheimnis, eine Geschichte...

5Likes
4Kommentare
188Views
AA

3. Weitere Einträge

Hagrid stieß die Tür auf. Er warf seine Lederweste auf einen Sessel und setzte sich auf sein gigantisches Bett. Er zog das Buch hervor.

Liebes Tagebuch,

Ich bin heute mitten in der Nacht aufgewacht und habe Stimmen vor unserer Tür gehört, ganz sicher. Ich habe James geweckt doch dann waren die Stimmen weg. Er meinte ich habe mir dass nur eingebildet. Ich habe mich nicht getraut aus dem Fenster zu schauen. Ich habe so dolle Angst. Ich will eigentlich Dumbledore eine Eule schicken doch wenn ein Todesser sieht wo die Eule herkommt und sie dann abfängt... Zu riskant. Und von selbst wird Albus nicht kommen da das auch gefährlich ist.

Das war mein Eintrag...

Lily

 

Hagrid schluckte. Von Grauen erfüllt blätterte er die nächste Seite um.

Jemand hat uns verraten. Wieso glaubt James mir nicht? Wieso denkt er ich habe alles nur geträumt. Man sagt doch dass Träume war werden, oder? Ich habe geträumt wie jemand ins Haus geschlichen ist doch ich wurde zum Glück von Harrys Geschrei geweckt. Mir geht es heute nicht gut.

Lily

"Komisch" murmelte Hagrid. Er strich die Seite glatt.

Ich spüre wir leben nicht mehr lange. Das war es! Er weiß wo wir sind!

Lily

Die Seite war leicht geschrumpelt. "Tränen." flüsterte Hagrid. Er nahm seine Massige Hand und fuhr über die Stelle wo Lilys Tränen hingetropft waren. "Zu früh... viel zu jung." Hagrid stand auf, lief zu seinem kleinen Tisch und schob eine Schublade auf. Er holte braunes Einpackpapier heraus und lief zurück zum Bett. "Nun geht mich das nichts mehr an!" sagte er entschlossen und wickelte das Buch ein. Er wickelte einen Strick herum. Für Harry Potter, Haus Gryffindor, Hogwarts. Schrieb er drauf. Er lief zu seiner Eule, dann stoppte er. Wollte Harry wissen wie es seiner Mutter ging kurz bevor sie ermordet wurde? Nein! Dachte sich Hagrid prompt. Er riss das Papier wieder ab, öffnete das Buch auf die Nächste Seite und steckte sein kariertes Taschentuch als Lesezeichen hinein. Vorsichtig legte er es unter sein Bett, zog Hose, Schuhe und Hemd aus, legte sein Gürtel auf das Nachttischchen und legte sich schlafen. Er lag noch lange wach und dachte über das Buch nach. Er grunzte und legte sich auf die Seite...

 

 

Melde dich bei Movellas anFinde heraus worüber alle reden. Registriere dich jetzt bei Movellas und teile deine Kreativität und deine Passion
Lade ...