Tagebuch der Lily Potter

Die Ruinen des Potter Hauses, ein neugieriger Zauberer, Ein altes Buch, ein Geheimnis, eine Geschichte...

5Likes
4Kommentare
187Views
AA

5. eine unruhige Nacht

Lange nachdem Harry zurück nach Hogwarts geeilt war saß Hagrid auf seinem Bett, die massigen Hände um das Tagebuch geschlungen. Mit einem schlackser seines Zauberstabes entzündete er eine Kerze und stellte sie auf sein Nachttischchen. Etwas verängstigt schlug er die Seite auf wo er sein Taschentuch hinen gelegt hatte und las weiter.

Ich bin von Angst geplagt und komme nicht mehr aus dem Bett. Hary habe ich immer in meiner Nähe sowie meinen Zauberstab. Ich kann kaum noch schlafen, immer Angst etwas könnte passieren. Draßen hängen riesige Wolken (kann leider nur mit Maske raus gucken). Wird es für immer so weiter gehen? Du bist das einzige was mich beschäftigt, James ist sehr frustriert...

Hagrid blätterte weiter.

Ich weiß kaum noch was ich tun soll und vorallem wie ich mich und vorallem Harry, schützen kann. Heute bin ich aufgestanden und habe unsere kleine Bibliothek durch sucht. Alles nur Flüche die gegen den wohl mächtigsten Zauberer nicht helfen werden.

Eifrig blätterte Hagrid weiter.

Heute war Albus da!!! Habe ihn zwar nicht gesehen, hat nur einen Brief unter die Tür geschoben. Wäre zu gefährlich per Eule. Er meint alles womit ich Harry schützen kann ist Liebe. James meint das ist gesülze. "Es hilft im Notfall nicht Harry zu lieben! Wir lieben ihn zwar aber denkst du das beschützt ihn vor Lord Voldemort?!" Ich habe da auch meine Zweifel. Natürlich probiere ich Albus´ Rat zu befolgen und fokusiere mich auf die Liebe zu Harry....

"Liebe..." flüsterte Hagrid. "Ob das Du-weißt-schon-wer hilft?" Er markierte die Seite mit einem heftigen Knick. Er legte das Buch unter sein Kissen. Plötzlich heulte ein schrecklicher Wind auf und der Himmel verdunkelte sich. Es quietschte und knarkste vor seiner Tür. Automatisch pustete Hagrid, mit viel Spucke, die Kerze aus und hechtete zu seiner Armbrust. Er richtete sie auf die Tür. Fang knurrte leise.

Hagrid stand noch eine viertel Stunde vor der Tür und lauschte. Nichts... Er zog sich seine Drachenhautweste über und stieg in die riesigen Stiefel. Er packte das Buch weg und eilte durch den tiefen Schnee auf das ruhige Schloss zu.

Melde dich bei Movellas anFinde heraus worüber alle reden. Registriere dich jetzt bei Movellas und teile deine Kreativität und deine Passion
Lade ...