Du bist meine Definition von Glück.

Elena's bester Freund Justin verliebt sich unsterblich in Georgia, diese jedoch meint es nicht ganz so ernst. Kann sie ihn davon abhalten in sein Unglück zu rennen?

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1. Der Anfang

Man sagt man liebt einen Menschen dann, wenn man will dass er glücklich ist. Selbst dann, wenn man nicht Teil dieses Glückes ist. 

 

Das Licht kitzelte meine Nase und ich öffnete meine Augen. Müde blickte ich auf meinen Wecker: 08:37 Uhr. Ich schloss meine Augen wieder. Mein Flug ging erst in 4 Stunden und gepackt hatte ich auch schon fast alles. Ich wollte mich gerade wieder auf die Seite rollen um weiter zu schlafen als es an meiner Tür klopfte. "Schatz willst du mit uns Frühstücken?" fragte meine Mutter und öffnete meine Zimmertür einen kleinen Spalt breit. Leicht nickte ich. "Ja, Mama. Ich komm gleich runter:"; lächelte ich Sie an, als sie ihren Kopf hereinstreckte. Ich werde die nächsten 9 Monate in L.A. verbringen, da kann man auch mal mit seiner Familie frühstücken. Langsam kroch ich aus dem Bett und schleppte mich ins Bad. Ich band mir meine Haare irgendwie zusammen, wischte ein wenig unter meinen Augen herum. Perfekt, besser muss man für seine Familie auch nicht aussehen. Nachdem ich mir eine lange Jogginghose angezogen hatte, machte ich mich auf den Weg in die Küche. "Heute ist es endlich soweit!"; begrüßte mich mein kleiner Bruder Ben freudestrahlend. "Ja. Endlich 9 Monate ohne dich!"; grinste ich und streckte ihm die Zunge raus. Er lachte: "Nein! Noch viel besser! 9 Monate ohne dich!" Er zeigte mit seinem Löffel auf mich und tropfte den kompletten Tisch voll. Ich grinste weiter und setzte mich an den Tisch. 

Nach dem Frühstück, ging ich duschen und richtete alles für meinen Abflug. Die letzten 2 Stunden gingen relativ schnell vorbei und schon stand ich am Flughafen in Toronto. Der Flug nach L.A. wurde ein letztes mal ausgerufen und ich verabschiedete mich. "Mom. Du wirst mir fehlen!" ich lächelte sie an und wir umarmten uns. "Du mir auch! Und sag ihm einen Gruß von mir! Und falls irgendetwas ist kannst du jederzeit zurück kommen!" Ich lachte. "Ja Mama!" Dann sah ich Ben an. "So kleiner! Dann bis in 9 Monaten!" Er hielt mir die Hand für ein High Five hoch und ich umarmte ihn einfach. "Hör auf und geh endlich!" nörgelte er gespielt genervt. Ich lies ihn los und lief zu meinem Gate. Nachdem ich alle Kontrollen passiert hatte saß ich endlich im Flugzeug. Mein Handy piepste. Eine SMS von Justin:

"Hey El! Sitzt du schon im Flieger? Ich erwarte dich dann in ca 6 Stunden am Flughafen ;) Guten Flug! Jus:"

Ich grinste und schaltete dann mein Handy ab. Fast den gesamten Flug über schlief ich und hörte Musik. Nach 5 1/2 Stunden landete mein Flieger endlich in L.A.. Voller Vorfreude stieg ich aus dem Flieger, holte mein Gepäck ab und lief Richtung Eingangshalle. Ich sah ihn sofort. Schwarzer Hoodie, blaues Shirt, dunkelgraue Hose und seine blauen Lieblingssupras. Er hatte eine Sonnenbrille auf und stand relativ weit in einer Nische. Er wollte nicht erkannt werden. Ich grinste und wollte gerade auf ihn zulaufen als ein blondes, großes hübsches Mädchen neben ihn trat und ihre Hand um seine Hüfte legte. Als er sie sah grinst er breit und sie küssten sich. Perplex blieb ich stehen und sah die beiden an. Er hatte eine Freundin? Warum wusste ich davon nichts? Langsam fing ich wieder an zu ihnen zu laufen. Er blickte in meine Richtung, schob sich an der blonden Schönheit vorbei und rannte zu mir. "EL!", schrie er so laut dass ich befürchtete gleich jede Menge Fans um mich herum zu haben. Er umarmte mich so stürmisch dass mir meine Tasche auf den Boden fiel. "Wie sehr du mir gefehlt hast!", flüsterte er an meine Schulter. Wir waren ungefähr gleich groß. Das blonde Mädchen stand direkt hinter ihm, als er mich los lies und ich meine Augen öffnete. Sie sah mich an und lächelte. "Hi ich bin Georgia!" Ich nickte. "Elena!" Justin hob meine Tasche vom Boden auf. "Komm. Fredo wartet draußen im Auto!" Ich folgte ihm nach draußen und sah sofort den riesigen Schwarzen Range Rover. Es war schön wieder hier zu sein. Wir fuhren zu Justins Haus und er zeigte mir sofort mein Zimmer. "Du kennst dich ja hier schon aus.", sagte er und blieb im Türrahmen stehen. Ich setzte mich aufs Bett. "Wieso hast du mir nicht erzählt dass du eine Freundin hast?", fragte ich ihn. Georgia war gerade in der Küche. Er sah auf den Boden. "Ich wusste nicht wie du reagierst." - "Wie sollte ich denn reagieren? Es ist dein Leben, Justin! Außerdem kommt sie mir sympatisch rüber!" Er sah mir in die Augen und grinste. "Wirklich? Weil deine Meinung ist mir am Wichtigsten!" 

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