Wieso ich?

Ihr Leben ändert sich schlagartig. Wenn ihr wissen, wollt was noch in diesem Buch passiert dann lest selbst.

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2. Kapitel1: Teil1

Ich saß auf meinem Bett und machte nichts. Irgendwann war mir so langweilig das ich meine Kopfhörer heraus kramte und an mein Handy steckte. Ich drehte die Musik auf volle Lautstärke. Ich bemerkte nicht einmal wie jemand in mein Zimmer kam. Der oder die tippte mich an und ich erschrak.

"Man", sagte ich genervt.

"Komm. Essen", sagte meine Schwester zu mir.

Ach ich bin ja so doof. Ich hab mich vergessen vorzustellen. Ich heiße Liz und bin 16 Jahre alt. Ich bin seit Geburt an blind. Meine Haare sind lang und glatt. Sie haben die Farbe blond. Das wurde mir mal gesagt und meine Augen sind so blau wie das Meer. Das wurde mir auch gesagt. Meine Schwester Gillian ist auch so alt wie ich. Sie ist sehr schlank und ziemlich nett. Und nun zu mir. Ich bin auch ziemlich schlank. Egal. Ich hoffe es reicht euch. Unsere Eltern und wir leben in einer großen Villa in der ich einigermaßen zurecht komme. Wir sind nämlich sehr wohlhabend. Wir kommen aus New York aber sind nach München umgezogen, weil mein Vater und meine Mutter hier einen Job bekommen haben. Meine Schwester Gillian und ich können am besten Deutsch sprechen. Meine Eltern zwar auch aber mit einwenig Dialekt. Das ist ja nicht so schlimm. Morgen würde mein erster Schultag hier in einer neuen und fremden Stadt zugleich anfangen. Ich bin sehr aufgeregt. Gillian und ich sind zwar nicht in einer Klasse aber das ist auch gut so.

Ich stand auf und ging in die Küche. Ich setzte mich an den Esstisch zu meinen Eltern und zu meiner Schwester. Heute war es sehr unangenehm. Alle waren ziemlich ruhig. Was wohl passiert ist. Egal. Ich werde es schon erfahren. Diese Stille macht mich irgendwie nervös. Letztendlich brach ich die Stille. Es war ja nicht zum aushalten. So still waren sie noch nie. Außer, wenn was passiert ist oder wenn was passiert war.

"Was ist los? Wieso seid ihr alle so ruhig?", fragte ich, aber ich bekam keine Antwort, "Hallo? Könnt ihr mir mal sagen was hier los ist? Ich habe auch ein Recht zu erfahren was hier abgeht und was nicht. Also sagt es mir bitte. Jetzt. Ich warte."

Aber ich bekam immer noch keine Antwort. Das machte mich wütend. Ich stand auf und knallte meinen Teller auf den Tisch und ging in mein Zimmer. Das war so fies. Man. Ich regte mich richtig auf. Ich hatte einen Hass auf meine Familie, aber ich wusste nicht wieso. Dann klopfte es an meiner Zimmertür.

"Herein", sagte ich leise.

Der oder die trat ein und setzte sich neben mich aufs Bett.

"Du willst wissen was passiert ist", sagte meine Schwester.

"Ja", sagte ich nur.

"Es ist eine lange Geschichte", sagte sie und dann fing sie an zu erzählen.

Als sie fertig war wurde sie schlagartig ruhig. Sie antwortete nicht mehr auf meine Fragen, sie sagte nichts mehr. Sie war still. Was war nur los mit ihr? Ich wusste es nicht und ich glaubte, dass ich das nie erfahren würde und Tatsache. Es war so.

Mehrere Wochen waren vergangen und die Schule fing an. Ich hatte mich sehr in der Schule zurecht gefunden. Eine Sache plagte mich immer noch. Wieso antwortete mir meine Schwester nicht mehr? Hatte sie was? Hatte ich ihr was angetan? Ich wusste es nicht. Sogar meine Eltern redeten nicht mehr mit mir. Ich wurde zu Hause total vernachlässigt. Ich hatte keine Ahnung wieso. Ich wollte zwar wissen wieso ich so scheiße behandelt wurde aber mir gab keiner eine Antwort auf meine Fragen. Das machte mich wütend. Ich wusste nicht mehr was ich fühlen sollte. Trauer, Wut oder Hass? Ich hatte keine Ahnung. Ich gab alles auf. Ich sagte meinem Kopf, dass er mit dem zufrieden sein soll was er hat, aber er wollte mehr wissen. Nur doof das es ihm keiner sagte. Mich plagten höllische Kopfschmerzen, aber mir glaubte keiner mehr. Trotz allem ging ich heute in die Schule, obwohl ich Kopfschmerzen hatte und vieles mehr. Ich lief und lief bis ich in jemanden reinstieß.

"Sag mal geht's noch", sagte ein junger Mann so um die 20 zu mir. Er war etwas genervt, "Kannst du nicht aufpassen!"

"Entschuldigen Sie, aber ich bin blind", sagte ich und ging weiter.

Hinter mir hörte ich ein leises Lachen, aber ich ignorierte es einfach. Als ich endlich an der Schule ankam ging ich in meine Klasse. Es war noch ziemlich ruhig hier, aber es würde gleich noch lauter werden, wenn die anderen rein kommen würden. Und es stellte sich wirklich raus das alles viel lauter war als sonst. Ich hatte keine Ahnung wieso, aber das interessierte mich nen Scheiß was hier abging und was nicht. Dann kam jemand zu mir und setzte sich neben mich.

"Hallo", sagte ein freundliches Mädchen zu mir, "wie heißt du denn?"

"Ich?", fragte ich, "Ich heiße Liz und du?"

"Ich heiße Elisa und bin 16 Jahre alt", sagte sie und ich hörte das Lächeln in ihrer Stimme, "ich wollte dich mal was fragen."

"Was denn", sagte ich.

"Seit wann bist du denn blind?", fragte Elisa mich und ich sagte ihr, dass ich seit meiner Geburt blind sei.

Sie legte mir einen Arm um die Schulter und ich sagte ihr, dass ich Mitleid nicht mochte, aber diesmal tat ich nichts. Es fühlte sich gut an mal einwenig bemitleidet zu werden. Ich fuhr meinen Laptop hoch und dann fingen plötzlich alle Mädels aus unserer Klasse an zu kreischen und zu quicken. Sie schrieen das ganze Schulhaus zusammen dachte ich mir, aber wahrscheinlich schrieen sie das ganze Land zusammen. Ich wusste nicht wieso alle schrieen und kreischten. Ich wollte es ehrlich gesagt auch gar nicht wissen. Trotzdem fragte ich Elisa wieso alle schrieen und sie sagte, dass wir einen Berühmten Filmstar zu Gast hätten. Ich nickte nur und widmete mich wieder meinem Laptop. Dieses Geschrei nervte mich allmählich. Ich entschuldigte mich und ging nach Draußen. Dort war es aber auch nicht besser. Auf den Fluren waren auch ein paar Leute die schrieen. Welcher Star war denn hier? Ich wusste es nicht und wollte es glaube ich auch nicht wissen, aber ich fragte trotzdem nach, obwohl ich es eigentlich nicht wissen wollte.

"Hallo", sagte ich.

"Hallo", sagte ein anderes Mädchen, "können wir dir irgendwie helfen?"

"Ja", sagte ich, "Wieso schreien alle hier herum?"

"Weil ein ganz berühmter Schauspieler an unsere Schule kommt", sagte sie lachend, "wer bist du? Bist du neu hier?"

"Ich bin Liz und ich bin neu hier", sagte ich, "und wer bist du?"

"Ich bin Laura. Das sind meine Freundinnen Lena, Lilliana, Larissa, Klara und Patrizia", sagte Laura.

"Ich möchte jetzt nich komisch klingen, aber bist du blind?", fragte mich ein anderes Mädchen. Ich nickte und fragte wer sie sei. Dann stellten sich alle noch einmal für mich vor und dann gingen wir alle naja wir blieben noch draußen. Dann war es still. Es war zu still.

"Wieso sind alle so ruhig?", fragte ich.

"Sie heben sich das Geschrei für später auf", sagte Patrizia. Inzwischen war auch Elisa draußen und wir verstanden uns alle sehr gut miteinander.

Elisa: "Er wird bald kommen und wenn er dann mal da ist dann werden sie so richtig schreien."

Patrizia: "Oh Gott. Wir müssen weg."

Laura: "Wohin denn?"

Klara: "Wir können hier nicht weggehen."

Ich: "Klara hat recht."

Larissa: "Oh doch. Wir können hier verschwinden."

Ich: "Wie wollen wir denn von hier verschwinden?"

Patrizia: "Gar nicht."

Lilliana: "Patrizia hat recht."

Lena: "Jap das hat sie."

Unbekannt: "Ich will ihn aber sehen."

Patrizia: "Wen willst du sehen Julia?"

Julia: "Na den Schauspieler der heute kommen wird."

Lena: "OK OK. Dann lasst uns auf Klo gehen."

Ich: "Was sollen wir denn auf dem Klo machen?"

Lilliana: "Warten bis er weg ist und dann können wir wieder in unsere Klasse gehen."

Ich: "Nie im leben."

Patrizia: "Liz hat recht. Wir können uns nicht die ganze Zeit auf dem Klo verstecken. Das wird nicht gut gehen. Die Lehrer werden es doch merken."

Lena: "Dann wollen wir etwa von einer Horde kreischender Teeny Fans angegriffen werden oder was!"

Larissa: "Boa Lena sei doch nicht so."

Ich: "Ich glaube da ist jemand."

Julia: "Oh mein Gott der ist da. Aber was suchen denn die ganzen Leibwächter bei ihm?"

Ich: "Soll ich es dir sagen?"

Julia: "Ja bitte."

Ich: "Dann hör mir gut zu. Sie sind bei ihm, weil er sonst naja wie soll ich es ausdrücken. Hmm. Weil er so richtig zerfetzt zurück kommt und das wollen sie doch nicht."

Julia: "Das stimmt."

Dann fing es an. Das ganze Geschrei. Alle stürmten aus ihren Klassen und eine kreischender Fans wurde gehört oder gesehen. Bestimmt ist es als Star nicht einfach. Ich will mir so ein Leben erst gar nicht vorstellen. Das ist ja bestimmt sehr grauenhaft. Naja egal.

"Was jetzt?", fragte Lilliana etwas besorgt.

"Keine Ahnung", sagten wir alle gleichzeitig.

Wir wussten wirklich nicht was jetzt zu tun war. Wir mussten uns was ausdenken. Aber was? Wir hatten keinen blassen Schimmer.

Hi. Leute hier ist das erste Kapitel. Ich werde das erste Kapitel in zwei Teile aufteilen. Nicht das ihr euch wundert. Ich hoffe es gefällt euch. Bitte votet und kommentiert. Freut mich das ihr die Story lest.

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