Scheiß Leben

Kira muss mit ihrer Mutter nach Großbritannien fahren, obwohl sie das nicht möchte. Dort wird sie von dem neuen Lebensgefährten von ihrer Mutter misshandelt. Sie gehen zwar wieder zurück in ihre Heimatstadt, aber er findet sie und es werden schlimme Dinge passieren.

Schaut selbst hinein, wenn ihr wissen wollt was noch mit Kira und ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren Freundinnen passiert.

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18. Die Festnahme des Ex-Freundes meiner Mutter

Als meine Mutter nach Hause kam, bemerkte ich, dass irgendetwas anders war als sonst. Neugierig schaute ich sie an.

Sie sagte: "Du bist mir ja eine neugierige Maus geworden"

"War ich das nicht immer?"

"Nein."

"Was ist passiert? Mom?"

"Er ist jetzt weg. Wir sind in Sicherheit. Mein Schatz."

"Der ist jetzt im Knast?"

"Ja. Aber ..."

"Was aber?"

Sie schaute mich an und sagte nichts.

"Was ist denn los Mom?", fragte ich.

"Es ist alles in Ordnung", antwortete sie mir und machte sich auf den Weg in die Küche.

"Kann ich heute zu Megan gehen?"

"Ja kannst du, aber bitte komm nicht zu spät nach Hause", rief sie mir von der Küche aus hinterher.

Ich rannte in mein Zimmer und zog mir was anderes an. Schnell rief ich Megan an. Sie ging auch an ihr Handy

"Hallo?"

"Hi."

"Was ist?"

"Ich komme jetzt zu dir."

"Nein! Bleib da wo du bist. Es ist grade unpassend."

"Was ist denn los süße?"

"Es ist alles in Ordnung, Kira."

"Warum soll ich denn nicht ko ..."

Weiter kam ich nicht denn Megan hatte aufgelegt. Ich beschloss trotzdem zu ihr zu gehen. Aber was ich da sah schockte mich so sehr das ich kopfüber das Haus verließ.

Megan's Sicht:

Mein Handy klingelte. Ich ging ran.

"Hallo?"

Hi."

"Was ist?"

"Kann ich zu dir kommen Megan?"

"Nein!"

"Was ist denn los süße?"

"Es ist alles in Ordnung."

"Warum kann ich denn nicht zu dir ko ..."

Ich legte einfach auf. Ich wollte nicht das sie mich so sah. Mein Vater hatte mich mal wieder geschlagen und ich hatte echt keine Lust das irgendjemand das Jugendamt rief und mich von meinem Vater entfernte. Ich konnte zwar nicht mehr, aber ich hielt das alles aus was mein Vater mir antat. Ich tat es für meine kleine Schwester. Ich wollte wissen was mit ihr war.

Sofort stand ich auf und rannte in ihr Zimmer, weil ich einen Schrei gehört hatte.

"Lass sie los!", schrie ich meinen Vater an.

"Und wieso?", fragte er lallend.

"Weil du ihr nicht wehtun sollst. Tu mir weh, aber nicht meiner Schwester", sagte ich und kam ihm immer näher und näher.

Meine Schwester schrie und schrie. Sie hatte Tränen in den Augen. Genau in diesem Moment klingelte es.

Mein Vater ließ von uns ab und ich brachte meine Schwester irgendwie zum lächeln, obwohl man in dieser Stimmung nicht lächeln sollte.

"Komm mit", sagte ich zu ihr.

Sie nahm meine Hand in ihre kleine zierliche Hand. Zusammen gingen wir zur Tür. Wen ich da sah schockte mich. Es war Kira. Was wollte die denn hier? Ich hatte ihr doch gesagt, dass sie nicht kommen sollte und sie hatte nicht auf mich gehört.

Sie sah mich und meine Schwester an.

"Wer hat euch das angetan?", fragte sie geschockt.

Ich konnte nichts sagen.

"Das war Daddy", sagte Lin.

Fuck! Fuck! Fuck! Ich hielt meiner Schwester den Mund zu, damit sie nicht mehr reden konnte. Kira kam auf mich zu. Sie legte mir einen Arm um die Schulter.

"Verpiss dich!", schrie ich sie an, "du sollst dich aus meinem Leben verpissen! Ich hasse dich! Du bist so eine kleine Schlampe! Und eine kleine Hure! Hau ab!"

Sie sah mich geschockt und traurig zugleich an. Sofort bereute ich was ich vorhin gesagt hatte, aber es war zu spät. Sie wandte sich von mir ab, sah meiner kleinen Schwester in ihre grüngrauen Augen, versuchte vergeblich die Tränen zu verbergen, aber konnte es nicht und nun schaute sie mich an.

Ohne ein Wort zu sagen drehte sie sich auf ihrem Absatz um und verschwand aus meinem Blickfeld. Ich zog mir eine Jacke an und meiner Schwester ebenfalls. Dann ging ich in unsere Zimmer, packte ein paar Sachen in die Koffer und rannte mit Lin auf dem Arm hinter Kira her.

Nach einer geschlagenen Stunde kamen wir an ihrem Haus an. Ich klingelte an der Tür. Ich musste es jemandem sagen. Es war egal, ob mich das Jugendamt mitnahm oder nicht. Ich wollte nicht mehr das unser Vater uns schlug. Schon gar nicht meine Schwester.

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