Scheiß Leben

Kira muss mit ihrer Mutter nach Großbritannien fahren, obwohl sie das nicht möchte. Dort wird sie von dem neuen Lebensgefährten von ihrer Mutter misshandelt. Sie gehen zwar wieder zurück in ihre Heimatstadt, aber er findet sie und es werden schlimme Dinge passieren.

Schaut selbst hinein, wenn ihr wissen wollt was noch mit Kira und ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren Freundinnen passiert.

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13. Das Leben ist nicht leicht, wenn der Mann der deine Mutter liebt dich hasst, schlägt und dich bedroht

Wie an jedem Tag stehe ich auf um das Essen vorzubereiten, wenn meine Mutter nicht im Haus ist muss ich ja die Arbeit übernehmen. Meine Mutter liebt sie aber er hasst mich. Das weiß sie zum Glück nicht. Ich hoffe, dass sie es nie erfahren wird. Sie fragt mich zwar immer woher die blauen Flecke kommen aber ich sage ihr das ich hingefallen bin und nicht das ich von ihrem zukünftigen geschlagen werde. Das würde ich nie im leben machen. Sonst würde er mich doch eh schlagen und das will ich nicht. Von nun an hat sich mein ganzes Leben verändert. Keiner weiß wie es mir geht, außer meine Freunde sonst weiß es niemand. Nicht mal mein Vater. Wieso hat sie sich überhaupt von ihm getrennt? Ich weiß es nicht. Ich will keinen Stiefvater der mich die ganze Zeit über schlägt, keinen Vater der mich hasst, keinen Vater der mich bedroht, keinen Vater der mich die ganze Zeit herumschubst und meiner Mutter sagt, dass alles in Ordnung sei. Ich möchte einen Vater der mich aufbaut, wenn es mir scheiße geht. Aber das Leben ist kein Ponyhof, wie meine Großoma das immer gesagt hat, wenn ich ihr gesagt habe, dass ich unzufrieden mit meinem Leben bin und das ich mir eine neue Mutter wünsche die nicht so viel trinkt und viele Männer auf einmal hat. Jetzt ist sie leider gestorben. Ich vermisse sie so. Ich hoffe, dass es ihr im Himmel gut geht. Ich hoffe sie hat keine Schmerzen mehr. Sie hat richtig gelitten. Die ganze Zeit war sie im Krankenhaus. Nur manchmal wurde sie entlassen, weil sie dachten das es ihr gut ginge und danach haben sie, sie wieder ins Krankenhaus gebracht, weil sie keine Luft mehr bekommen hatte und zu ersticken drohte.

Flashback:

Ich stand auf und zog mich um. Ich ging in die Küche und setzte mich an den Esstisch. Meine Eltern hatten sich mal wieder gestritten. Wieso eigentlich? Ich wusste es nie. Ich hatte nie erfahren wieso sie sich stritten. Als ich fertig war ging ich in mein Zimmer und setzte mich an meinen Schreibtisch. Diesmal fuhren wir auch wieder zum Krankenhaus um meine todkranke Oma zu besuchen. Als wir endlich da waren riss ich die Tür des Wagens auf und stürmte ins Krankenhaus. Ich rannte ins Zimmer meiner Oma. Sie lag da. Rührte sich nicht. Sie lag einfach nur so da.

"Oma. Ich bin's. Deine Enkelin. Kira.", sagte ich.

Sie öffnete ihre Augen und sagte: "Komm her mein Enkelkind. Ich will dich umarmen. Du wirst mir fehlen."

Ich ging zu ihr und umarmte sie. Sie war sehr dünn und sehr schwach.

"Oma du wirst nicht sterben hörst du? Du wirst weiter leben. Bitte halte durch. Oma ich glaube an dich. Du wirst es schaffen.", sagte ich die ganze Zeit bis sie mich unterbrach.

"Ach Schätzchen. Ich bin alt. Ich bin sehr, sehr krank. Versteh mich. Du wirst immer in meinem Herzen sein liebes. Ich werde sterben. Weißt du was?"

"Was denn?", fragte ich meine wunderbare Oma.

"Man kann sich das Leben nicht aussuchen. Das Leben ist weder ein Ponyhof und weder ein Wunschkonzert. Lebe dein Leben. Du wirst vielleicht einen Mann bekommen der dich liebt und glücklich macht. Ich hatte das alles schon. Ich bin bereit für das Ende. Ich will sterben. Aber versprich mir eins Kira.", sagte sie.

"Ich verspreche dir alles Oma.", sagte ich mit fast gebrochener Stimme.

"Du wirst meine Grabrede halten, du bekommst das Geld, du bekommst mein Haus und du bekommst die Kette die in dem kleinen Kästchen auf dem Nachttischen liegt. Komm nimm sie dir. Sie gehört jetzt dir. Ich will das du immer weißt, dass ich für dich da bin, wenn du Probleme hast. Bitte hör auf zu weinen. Ich ... ... ... lebe wohl. Ich liebe dich. Kira bitte pass auf deinen Vater und auf deine Mutter auf. Versprich mir das. Bitte bitte. Kira ich... es tut mir leid. Ich lie...liebe dich.", sagte sie und dann starb sie.

Flashback Ende:

Sie hat geschlafen als sie gestorben ist. Ich vermisse sie so. Ich liebe sie auch. Ich gehe in mein Zimmer und hole die Kette aus dem kleinen Kästchen und lege sie mir um den Hals. Dann gehe ich ins Wohnzimmer und stelle das Tablet mit Essen auf den Tisch.

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