Mickykismus - Was das Leben alles mit sich bringt

Das Leben ist schon eine abenteuerliches Reise, denn Tag für Tag geschehen verschiedene Ereignisse und verschaffen Erfahrung. Es geht bergauf und bergab, über Brücken und durch Flüsse, über Wiesen und durch Höhlen und noch durch viele andere Landschaften, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Überall stößt man auf Hindernisse und Freifahrscheine durch die man vor gewissen Aufgaben steht, wo man Entscheidungen treffen muss, seine Fähigkeiten benötigt und dazulernt. Der Weg der bereits hinter uns liegt hat uns gezeichnet, eingefärbt, mit Eigenschaften versehen und unseren Charakter geformt. Welche Erfahrungen und welches Wissen jeder auf seinem Weg einsammelt, bleibt jedem selbst überlassen, ich bin jedoch bestrebt so viel wie möglich einzusammeln und von bestimmten Abschnitten auch das Wissenswerte, was hinter Steinen und im hohen Gras versteckt ist.

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1. Glückseligkeit vs. Seelenschmerz

 

Glückseligkeit vs. Seelenschmerz

 

 

Jeder der schon gravierendes Leid durchlebt hat, kennt die Bedeutung eines glücklichen Daseins. Es gibt viele die glücklich sind und es nicht einmal zu schätzen wissen, denn sie wissen anscheint nicht, wie es ohne grundlegende Freude ist. Andererseits gibt es sicherlich genau so viele, die unglücklich sind, weil etwas geschehen ist, dass Zerstörung mit sich brachte und nun suchen sie nach einer Option, wie es möglich ist mit dieser Ruine wieder glücklich zu werden, ob es nun ein Wiederaufbau gibt, sie als Denkmal in diesem Zustand bleibt oder was auch immer. Allerdings gibt es auch diejenigen, die gar nicht wissen, dass Glückseligkeit ein grundlegender Baustein für ein ausgeglichenes Gemüt ist und drehen sich somit nur noch im Kreis. Einst war auch ich einer dieser niedergeschlagenen Menschen und wusste einfach nicht woran es liegt, dass mein Leben nur von regnerischen Tagen heimgesucht wurde. Nie bin ich auf die Idee gekommen, dass das was mir fehlt etwas ist, dass doch eigentlich selbstverständlich ist. Irgendwie kam ich mir so verloren vor, war nicht motiviert meine Träume zu packen, um sie zu erfüllen und lebte einfach dahin ohne weitere Maßnahmen zu ergreifen, die dem Seelenschmerz ein Ende setzen könnten. Schlechthin war ich eine Ruine, die in sich zusammenfällt und niemand kam, um sie wieder aufzubauen, denn bisher waren es doch sogenannte Freunde, Bezugspersonen oder Verwandte, die das Schloss zu einer Ruine machten indem sie ihre Katapulte aufstellten und davon Gebrauch machten. Einen Schutzwall hatte ich damals nicht, sonst wäre es seinerzeit nicht zu einem kolossal Schaden gekommen.

An einem Tag, der wie jeder andere schien, sagte jemand zu mir, dass es wichtig ist immer zu lächeln. Im ersten Moment habe ich es lediglich aufgenommen und machte weiter. Ein paar Tage darauf sah ich ein Interview im Netz und war völlig lahmgelegt, als ich das hörte: "[...] I wasn´t like, I have always been a very optimistic upbeat person. When I first came to colleg it was a time I treid to figure out who am I, what makes me special [...] I broke down crying, because I realized for the first time I had a problem and this isn´t normal, peolpe don´t think like this I finally realized I wasn´t happy. Every time there´s a chance to be made, you have to realize that there´s someone elseyou wanna be and I wanted basically to be happy, that was far more important [...] Once I realized that there was a problem, that´s when I could change. I knew that I could be happy again and it was a long road and took a lot of looking in inward and retraining my brain to think positivly [...]". Es hat einen Augenblick gedauert, bis mir klar wurde, dass ich endlich, nach all diesen langen und unerträglichen Jahren eine Erklärung für mein Leiden  bekam. In diesem Augenblick schien die Zeit still zu stehen und ich konnte es einfach nicht fassen, dass der elendig langanhaltende Regen ausklang, die graue Wolkendecke sich auflöst und die gesamte Schlechtwetterperiode vorbei geht. Mir blieb der Atem weg und ich dachte nur daran, dass es zu schön ist um wahr zu sein. Im Gegensatz zu vorher, konnte ich aber dieses Mal daran glauben, dass es tatsächlich wahr ist, denn in der Vergangenheit hatte das Leben mich gelehrt, dass es nicht authentisch ist, wenn es zu unglaubwürdig ist und diese Lehre hat sich auch stets bewährt, weil es sich zu gegebenen Situationen immer bestätigt hat. 

Ein Meilenstein wurde gelegt und es begann die Renaissance! Alles was mir fehlte ist die Glückseligkeit und als ich das endlich wusste, konnte ich mich auch darum kümmern. Ich begann damit die Ruine von Schutt und Asche zu befreien und beseitigte das Chaos. Stück für Stück habe ich es geschafft die Ruine wieder in ein Schloss zu verwandeln und es bleibt beständig. 

 

 

 

 

 

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