Anata o ashite, Haru-san!

Da ich nicht so viel verraten will, schreibe ich nur kurz über den Verlauf der Geschichte.
Man sollte sie ja lesen, um zu wissen was darin passiert ^-^

Es handelt von 2 Mittelschülern, Akira Izaya und Haru Izumi.
Nach einer süßen, kleinen Freundschaft im Kleinkind Alter, besteht später jedoch eine leidenschaftliche Beziehung. 7 Jahre später, landet Akira bei seinem besten Freund, bei dem er in nächster Zeit deutliche Unterstützung benötigt..
- Zwar kurz und bündig, aber ausreichend ^^

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Kapitel 5

~ Aus Haru's Sicht: ~
Ich wusste, dass Akira wohl kaum zu seiner Wohnung wollte, wenn sein Vater vor der Tür auf ihn wartete.
Ich wohnte Gott sei Dank nicht sehr weit entfernt.
Ich packte seine Hand ein wenig fester und rannte die Straße wieder hinunter.
Sein Blick richtete sich dabei nach hinten.
Er dachte wohl, dass sein Vater uns verfolgen würde, was ich allerdings nicht hoffte...
Am Ende der Straße gingen wir einen kleinen Sandpfad entlang, der zu einem Weg führte, der hinter den ganzen Zäunen der Gärten lag.
Direkt daneben war der Wald.
Das Tageslicht erlosch.
Der Himmel wurde dunkel und schwarze Wolken zogen auf.
Kleine Andeutungen wiesen daraufhin, dass es ein Gewitter geben sollte.
Wir bekamen den ersten, kleineren Donner zu hören.
Kleine Tropfen verteilten sich auf uns.
Ich hielt an, zog meine Jacke aus und gab sie Akira.
"Aber...dann..dann wirst du doch ganz nass..", sagte er und hielt mir die Jacke wieder hin.
"Nein Nein, du warst doch schon krank, nicht, dass du jetzt wieder krank wirst.", ich griff wieder nach seiner Hand und rannte weiter.
Der Regen samt Gewitter wurde schlimmer.
Blitze verteilten sich am Himmel.
Der Regen wurde noch schlimmer.
Der Sandpfad wurde allmählich zu einem Matschpfad.
Das Gemisch aus Regen und Sand befleckte unsere Hosenbeine.
Als es ein weiteres mal Donnerte, hörte ich, wie Akira aufkeuchte.
"Akira-Kun? Was ist denn?", sagte ich, rannte aber trotzdem weiter.
Plötzlich bemerkte ich dass seine Hand nichtmehr in meinem Griff war.
Ich blieb kurzer Hand stehen und drehte mich um.
Akira kniete auf dem Boden.
Schnell rannte ich auf ihn zu.
"Ist alles in Ordung mit dir?!
Komm, du musst durchhalten, sonst wirst du noch ernsthaft Krank!", Akira hustete schwer, nickte aber und stand wieder auf.
In der Ferne konnte ich unser Gartentor schon erkennen.
"Siehst du das letzte Tor dahinten?! 
Dort müssen wir hin!"
Keuchend kamen wir einige Minuten später dort an.
Meine Mutter öffnete entsetzt die Terassentür.
"Haru! Wo bleibst du denn? Ich hatte mir schon Sorgen gemacht! Na Los, komm rein!", rief sie.
Immernoch umfasste Akira meine Hand.
Auf der Terasse zogen wir unsere Schuhe aus und liesen uns von meiner Mutter jeweils ein Handtuch geben.
"Wer ist das denn, Haru?", fragte meine Mutter neugierig.
"Erinnerst du dich nichtmehr?", ich schaute sie an.
"Ähm..erinnern? An wen denn.."
"Akira-Kun", sagte ich kurz und bündig.
"Akira..?! Dich haben wir ja schon lange nichtmehr gesehn! Na, wie geht es dir denn?", Akira schaute auf den Boden und wollte diese Frage verständlicherweise nicht beantworten.
"Wir gehen nach oben..", meinte ich um vom Thema abzulenken.
Ich nahm Akiras Hand und ging mit ihm nach oben.
Ich spührte die verwirrten Blicke meiner Eltern.
"Zieh deine Nassen Sachen aus und leg sie in den Korb", sagte ich zu Akira, als wir im Badezimmer standen und ich einen Wäschekorb nahm.
Als ich mein nasses Hemd öffnete bemerkte ich die Blicke von Akira.
Ich grinste.
Danach warf ich das Hemd in den Wäschekorb.
Dasselbe tat ich mit meiner Hose, sowie allem anderen was ich an hatte, bis auf meine Boxershort, diese lies ich an.
Akira war immernoch zittrig mit dem ersten Knopf seines Hemdes beschäftigt.
"Ist es dir zu peinlich dich vor mir auszuziehen oder kriegst du es nicht hin?", seine Wangen wurden rötlich.
"Ist gut, ich helfe dir."
Ich stellte mich an seinen Rücken,schaute über seine Schulter und lies meine Hände zu seinen Knöpfen wandern.
Akira kniff die Augen zusammen.
Jede Berührung von mir kostete ihn Energie.
Er hielt sich eine Hand vor den Mund.
"Soll ich aufhören? Es scheint dir unangenehm zu sein..",doch als ich meine Hände von ihm lösen wollte, hielt er sie fest und führte sie zurück an seinen Oberkörper.
Er..mochte meine Berührungen also?
Zart strich ich mit meiner Hand darüber und ging zum nächsten Knopf.
Akira hatte sich bewusst die Hand vor den Mund gehalten, da er ein leises, trotzdem unüberhörbares Stöhnen aus sich heraus lies.
Als er bemerkte was ihm da entwischen war, presste er beide Hände an seinen Mund, befreite sich aus meinen Armen, die weiterhin sein Hemd aufknöpften wollten, und drückte seinen Rücken an die Wand.
"Es..ich..ähm..Es..Es tut mir Leid!", rief er plötzlich und schaute nach unten.
"Es tut dir Leid? Was denn genau?", ich lachte leicht.
"Du musst dich dafür doch nicht entschuldigen, Akira-Kun."
Akira schaute mich an und nickte.
Langsam aber sicher bekam er auch den Rest der Knöpfe auf und zog sein Hemd aus.
Ich schluckte.
Sein Oberkörper allein sah schon verdammt gut aus.
Ich beobachtete ihn nicht weiter, da ich ihn nicht verunsichern wollte.
Als auch er nur in Boxershort vor mir stand, musste ich mich wirklich beherschen.
Am liebsten hätte ich ihn jetzt ganz und gar genommen.
Doch das könnte alles an ihm zerstören.
"Macht es dir was aus wenn meine kleine Schwester dich so sehen würde?", fragte ich ihn und öffnete die Badezimmertür.
Akira schüttelte den Kopf.
"Ähm..darf ich..darf ich mir..mein Gesicht waschen?", frage er dann.
"Klar doch", ich lächelte ihn an.
Als ich in den Flur ging, stand meine kleine Schwester plötzlich neben mir.
"Wen hast du grade angelächelt? Etwa deine Freundin?", sie kicherte.
"Nicht ganz..", gab ich zurück, als Akira aus dem Badezimmer kam und seine Finger verdammt heiß durch seine Haare gleiten lies.
Selbst meine kleine Schwester musste ihn mit offenem Mund anstarren.
"Hab ich..etwas falsch gemacht..", fragte Akira verwundert.
"Was? Nein, geh schonmal in mein Zimmer vor. Zweite Tür links..", sagte ich lächelnd, bis ich mich rumdrehte und mein Gesicht sich zum negativen wendete.
"Was sollte das denn gerade?! Du kannst ihn doch nicht so anstarren!", ich versuchte so leise wie möglich zu reden.
"Nur weil du ihn für dich allein haben willst, Hmpf!", sie drehte sich um und ging beleidigt.
Ich starrte auf den Boden des Flures und war aus der Fassung.
Doch schnell fing ich mich wieder und folgte Akira, der auf meinem Bett saß.
"Willst du irgendwas bestimmtes zum Anziehen haben..?", fragte ich als ich den Kleiderschrank öffnete.
"Oh..Nein..ist völlig egal..was du 
m-mir gibst.."
Ich hielt ihm einen schwarzen Pulli hin, den er dankbar annahm.
Als er ihn anhatte musste ich grinsen.
Der Pulli war ihm weitaus zu groß, was aber ziemlich süß aussah.
Er hob die Arme, wo man deutlich die langen Ärmel herunter hängen sehen konnte.
"Willst du noch irgend 'ne Ho-..", doch bevor ich ihm die Frage zu Ende stellen konnte, bemerkte ich, wie Akira bereits in die Traumwelt sank.
Sein Kopf versank in einem der Kissen, daneben lag eine seiner Hände.
Da ich auch ziemlich erschöpft war, machte ich das Licht aus, legte mich neben ihn und deckte uns zu.

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