Anata o ashite, Haru-san!

Da ich nicht so viel verraten will, schreibe ich nur kurz über den Verlauf der Geschichte.
Man sollte sie ja lesen, um zu wissen was darin passiert ^-^

Es handelt von 2 Mittelschülern, Akira Izaya und Haru Izumi.
Nach einer süßen, kleinen Freundschaft im Kleinkind Alter, besteht später jedoch eine leidenschaftliche Beziehung. 7 Jahre später, landet Akira bei seinem besten Freund, bei dem er in nächster Zeit deutliche Unterstützung benötigt..
- Zwar kurz und bündig, aber ausreichend ^^

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Kapitel 3

~ Aus Haru's Sicht: ~
Ich verstand nicht was mit Akira-Kun los war..
Ich weiß, dass er auf Männer steht..
Doch ob er weiß, dass ich das auch tue?
Ich grinste.
Morgen werd' ich mir ihn in der Bibliothek vornehmen.
Es hat mich damals schon ziemlich verletzt, dass ich nicht erfahren hatte das Akira umgezogen ist..
Und dann meint er, ich könnte ihn vergessen? - Dummkopf.
Als ich zu Hause war, wurde ich von meiner Mutter gezwungen den Haushalt zu machen.
Nach circa 4 Stunden harter Arbeit war es bereits 23 Uhr, weswegen ich mir den Rest, den ich heute noch erledigen wollte, auf morgen verschieben konnte.
Müde legte ich mich ins Bett und schlief auch direkt ein.
"Na Los Niisan! Steh auf!!", ich bemerkte wie jemand auf meinem Bett herum sprang.
Ich öffnete die Augen und sah meine kleine Schwester.
"Niisan, du bist wach!", sie lachte.
"Verdammt, was fällt dir ein mich jetzt schon zu wecken..", müde kratzte ich mich am Kopf und nahm den Wecker in die Hand.
"Wieso weckst du mich morgens um halb Sechs ?!", ich lies mich wieder aufs Bett fallen.
"Dabei hätte ich locker noch 'ne Stunde schlafen können..", murmelte ich.
Mühsam stand ich auf und ging nach unten, gefolgt von meiner Schwester.
"Haru, seit wann stehst du so früh auf?!", meine Mutter schaute mich entsetzt an.
"Seit dieses kleine Biest mich um diese Uhrzeit weckt...".
Meine Mutter schaute Nanami, meine kleine Schwester also, böse an.
"Naja, wenn du grade schonmal wach bist, bring doch bitte den Müll rauß!", sie drückte mir die Tüte in die Hand.
Ich schleppte sie vors Haus, bis ich zwei Mädchen unserer Klasse entdeckte.
Ich vergaß, dass ich nichts weiter wie Unterwäsche anhatte.
Die beiden sahen mich und liefen auf mich zu.
"Guten Morgen, Haru-San!", sagte sie gleichzeitig.
"Morgen..Sagt mal..was macht ihr um diese Uhrzeit schon hier draussen?"
"Oh, wir wollten nur..", ich unterbrach sie.
"Ihr wisst dass ihr das nicht sollt..
Junge Mädchen wie ihr könnt Nachts..oder so früh morgens nicht allein rumlaufen!", die beiden sahen mich verwundert an.
"Ähm..Ja..Entschuldige dass wir so dumm waren...Und..was machst du hier?", sie schauten meinen nackten Oberkörper an und wurden rot.
"Ich sollte nur den Müll rauß bringen..und ihr geht jetzt wieder nach Hause, verstanden?", sie nickten und rannten schnell in eine andere Richtung.
Wie kann man nur so blöd sein..
Selbst Akira weiß sowas.
Ich ging wieder nach drinnen und zog mich an.
Die Zeit ging überraschend schnell um.
Ich nahm meine Tasche und lief zur Bushaltestelle, an meiner Hand hing Nanami.
Ich musste jeden morgen mit ihr Bus fahren..
An der letzten Haltestelle stiegen wir aus.
Nanami verabschiedete sich und rannte einen kleinen Berg hinunter.
Ich musste einfach nur die Straße überqueren.
Schnell ging ich ins Schulgebäude.
Das erste was ich machen wollte, war Akira zu suchen.
Ich steuerte meinen Weg auf die Bibliothek zu.
Alle Schüler, bessergesagt alle Mädchen, die mich begrüßt hatten ignorierte ich und lief weiter.
Ich stürmte in den Raum und bekam direkt von jemandem gesagt, dass ich leise sein sollte.
Ich wusste wo Akira immer saß.
Die Bibliothek war sein Zufluchtsort.
Er saß immer im hinteren Bereich zwischen Bücherregalen.
Der Tisch zwischen den Regalen hatte wie immer seine 2 Stühle und ein paar Bücher darauf.
Eins der Bücher war aufgeschlagen, auch fast wie immer.
Doch eins fehlte:
Akira.
Es überraschte mich, das er nicht hier war.
Ich wollte mit ihm reden und sein peinlich berührtes Gesicht wegen gestern sehen.
Doch wo sollte ich noch suchen?
Er war doch sonst auch immer hier.
Ich wusste das..
Da ich ihn öfters beobachtet hatte.
Ich ging auf den Schulhof, zur Bank wo er gestern saß.
Doch dort war er auch nicht.
"Haru-San, du suchst jemanden, oder? Sollen wir dir dabei helfen?", eine Gruppe die aus Mädchen der Unterstufe bestand kam auf mich zu.
Selbst die jüngeren Mädchen mochten mich?!
"Haru-San!!", eine mir bekannte Stimme rief meinen Namen.
Hinter mit blieb jemand stehen und atmete schwer.
"Ich hab dich...schon überall...gesucht..", keuchte er.
Es war Shouta-San.
Er war der einzigste der mir nach dem Umzug von Akira zur Seite stand.
"Shouta-San! Wie oft soll ich dir denn sagen dass du dich nicht so verausgaben sollst.. Du weißt, dass das nicht gut für deine Gesundheit ist..",Shouta saß halb auf dem Boden, als ich mich zu ihm herunter setzte und ihn umarmte.
Sein Atem wurde langsam ruhiger.
Shouta hatte einige Probleme mit seiner Atmung.
Die Mädchen hinter uns fingen an sich zu freuen während ihre Augen glänzten.
"Ihr könnt gehen, der, den ich suche, ist nicht hier.", sagte ich an die Mädchen gewand.
Diese verschwanden kichernd.
"Was war denn mit denen?", fragte Shouta.
"Ach,nichts war...Achja, du hast mich doch gesucht, oder? Was gibts?", sagte ich und half ihm aufzustehen.
"Du bist gestern schon um 23 Uhr angehauen, als du den Ordner von diesem einen Jungen gefunden hast.
Ist irgendwas passiert?", für ein Paar Sekunden wurde ich rot, was sich aber wieder legte.
"Nee, ich dachte nur, er brauchte ihn an diesem Tag noch..", er nickte.
In den ganzen Unterrichtsstunden starrte ich auf den leeren Platz, den Akira eigentlich besetzen sollte.
Auf dem nach Hause Weg begleitete mich Shouta.
Er erzählte viel, doch ich hörte ihm eigentlich garnicht zu.
Ich wollte nurnoch zu Akira und die Sache von gestern klären.
"Haru-San? Hey! Hörst du mir überhaupt zu?", ich zuckte zusammen und sah ihn an.
"Nein, sag nichts. Mit dir stimmt was nicht, dass merkt man..Was ist Los?", Shouta wusste es.
Genau das ist seine Stärke.
Er wusste immer was mit mir Los war.
"..Ich hab dir doch früher mal von Akira Izaya erzählt..erinnerst du dich?"
"Achso ja..weswegen du so verletzt warst, Richtig?",ich nickte.
"Haru..ich weiß, dass er hier auf der Schule ist..
Halte dich doch von ihm fern..Oder willst du wieder verletzt werden?", ich schaute ihn Ernst an.
"Nur weil ich damals verletzt war, heißt das noch lange nicht das ER mich verletzten wird!", ich verabschiedete mich und ging direkt zu Akira.
Dort klingelte ich fast die Klingel kaputt.
Die Tür wurde mir geöffnet.
Im zweiten Stock stand ein müder Akira augenreibend an der Tür.
"Musstest du mich wach machen..?", er musste niesen und zitterte.
"Wa-...Bist du etwa krank?!", rief ich und ging auf ihn zu.
"Oh..Ähm..Ja..Ich hatte mich gestern bei der kalten Dusche erkältet..", sagte er leise.
Als ich vor ihm stand, strich ich seine Haarsträhnen aus seinem Gesicht und legte meine Hand auf seine Stirn.
"Verdammt du hast hohes Fieber..", sagte ich und nahm meine Hand wieder von seinem Gesicht.
Sein ohnehin schon rotes Gesicht wurde röter.
"Ä-Ähm..wieso..wieso bist du überhaupt gekommen?", fragte er dann.
Mein Blick verriet ihm, dass es ein längeres Gespräch werden würde, weswegen er mich rein lies.
Ich setzte mich neben ihn aufs Bett und atmete tief ein.
"Hör mal, dass wegen gestern..."
"Ja..Das..Das war sicher nur ein Missverständnis, nicht wahr?", ich schaute ihn leicht geschockt an.
Er sieht das also..als ein Missverständnis?
"Du..Du wolltest mich garnicht küssen, oder? Das ist mir jetzt peinlich, dass ich so etwas gedacht ha-..", ich konnte sein Gerede nichtmehr ertragen.
Außerdem konnte ich nichtmehr tatenlos neben im sitzen.
Mit seiner süßen Stimme..diesem Körper..
Ich drückte seine Handgelenke aufs Bett und setzte mich auf ihn.
"H-Hey! W-Was tust du da?!"
"Fandest du das etwa wiederwertig?
Bin ich dir denn garnichtsmehr wert?", er schaute mich geschockt an.
"Nein!..Nein..natürlich bist du etwas wert..aber..ähm..es..ist so..", ich unterbrach ihn.
"Du hälst es also für ein Missverständnis, Ja? Dann zeige ich dir jetzt, was man unter deinem 'Missverständnis' wirklich versteht..", flüsterte ich ihm zu.
Ich spürte, wie er langsam panisch wurde.
Als ich meine Lippen auf seinen Hals drücken wollte, klingelte sein Handy plötzlich.
Enttäuscht ging ich von ihm herunter und knöpfte mein halb offenes Hemd zu, welches während dessen aufging.
Mit hochrotem Kopf stotterte er in sein Handy.
"H-Hallo..??", dabei schaute er nervös auf den Boden.
Ich lachte leise.
"Ich geh dann..Bis Morgen..und wehe du kommst mir nicht..", flüsterte ich, beugte mich nach unten und drückte Akira einen Wangenkuss auf.
Dieser weitete seine Augen und bewegte sich nichtmehr.
Erst als ich aus seiner Wohnung verschwand, hörte man, wie er wieder anfing zu telefonieren.
Grinsend trat ich den Heimweg an.

 

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