Feather

Nach dem Krieg ziehen Harry und ein seelisch zerstörter Draco nach La Push. Dort soll sich Draco mit seinen Verlusten au?einander setzten und ein neues fröhlicheres Leben anfangen. Nach kurzer Zeit lernen die beiden die Gestaltenwandler und auch die Vampire kennen. Diese werden merken, dass Harry und Draco auch nicht viel anders sind, als das Rudel.

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1. Feather

„Feather?“ Mit diesen Worten durchbrach Harry die Stille, welche sich auf dem Feld, auf dem  vorher noch eine Schlacht ausgetragen wurde,  ausgebreitet hatte. Seine Seite hatte den Kampf gewonnen, dieser war hart gewesen und hatte viele Opfer gefordert. Die Verletzten hatte man schon wegtransportiert, sodass nur noch die Leichname der Feinde zu finden waren. Fliehenden Todessern war man gefolgt, hatte man versucht einzufangen.

Die toten Körper der ‚guten’ Seite hatte man in die Große Halle gebracht, um sie zu betrauern. Doch der Brünette war nicht in der Halle und betrauerte die gefallenen Menschen. Sie bedeuteten ihm nur halb so viel, wie die Person, welche er suchte. Viel zu oft hatten sie ihm schon verraten, als das es ihn noch kümmern konnte.

 

Ein Winseln durchbrach die Stille. Seine Schritte waren sanft,  kaum zu hören, als er auf die Quelle jenem zuging. Die Schritte des Grünäugigen wurden schneller, so näher er dem Winseln und Klagen des Tieres kam. Seine Instinkte übernahmen die Überhand, als er den kleine Wolf sah, dessen weißer Pelz blutverkrustet war. Er lag auf der Seite und hielt seinen Körper eng an den, einer blonden Frau, gedrückt. Die Frau war nicht mehr am Leben, man hatte ihr die Kehle heraus gerissen, das Werk eines Werwolfes.

 

Harry verwandelte sich und lief die letzten Meter  auf das kleine, ihm so wertvolle Geschöpf zu. Voller Sorge um den Welpen, der da so verloren da lag. Angekommen, kümmerte er sich nicht um die Leiche. Er leckte dem Jungen über den Kopf, reinigte das Fell des Tieres so gut es ging. Schnell konnte er erkennen, dass der Kleine nicht verletzt war, es war fremdes Blut welches an ihm haftete. Der Geruch der Toten hing an ihm. Der Kleine winselte immer noch, doch nun drückte er sich an den Schwarzen größeren Wolf. Welcher ihn am liebsten vor allem und jeden Beschützen würde. Nach einiger Zeit packte er den Kleineren, welcher in seiner Trauer erschöpft eingeschlafen war, am Nackenfell und trug ihm von dem Leichnam weg.  Auch er war in Trauer, nachdem er erkannte wer da tot im Gras lag. Doch er wusste, nichts könnten die Geschehnisse wieder rückgängig machen. 

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