Die Marionettenspieler

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  • Veröffentlicht: 22 Jul 2012
  • Aktualisiert: 1 Okt 2012
  • Status: Fertig
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8. Abschnitt

Brief, Feuer, Zug. Alles ging so schnell, Antons Hirn hatte noch immer nicht alles verstanden. Anton auch nicht. Von Abstand sahen sie normal aus. Zwei 18 Jährige auf den Zug durch Europa. Doch sah man näher, hatten sie beide tiefe Ränder unter den Augen, als hatten sie nicht geschlafen. Der Junge fummelte nervös an seinem Rucksack. Würde jemand jetzt nachschauen, müsste er schnell mit einer Erklärung kommen. Er hatte jeden Cent den er ihm Haus finden konnte eingepackt. Das Mädchen strich andauernd über ihr Feuerzeug. Sie war nicht lange genug geblieben um zu sehen wie das Geschäft mit allen Puppen zugrunde brannte. Nur lange genug um Kaz schreie zu hören, der vor dem Geschäft stand. Sie wusste nicht ob er ihr nachgerannt war. Nur dass sie nie wieder die gleiche werden würde.

Doch wenigsten waren sie sicher. Weg von Kaz‘ Reichweite. Sicher, dass war ihr Omen. Wie die zwei von Une Histoire d’Amour. Und das stimmte zwar. Doch auch nicht ganz.

Der Zug fuhr sie immer weiter weg, Paris war schon weit hinter denen. Am Abend kamen sie ihn Antwerpen in Belgien an. Und als der Zug am Bahnhof einrollte, öffnete sich der Vorhang auf der Bühne der Le Magie des Marionets. Während Cira und Anton sich aufs zu einen neuem Leben machten, fest überzeugt dass sie das Beste für alle gewählt hatten, redete Marianne mit einem Polizisten. Das Beste Ende, war das für Kaz und die Zuschauer des ganz neuen Theaterstück. Die Hauptrolle war eine wunderschön geschnitzte Marionette.

Braune locken, blaue Augen, ein leicht rundliches Gesicht, doch noch immer Schlank.

Emma.

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