Die Marionettenspieler

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  • Veröffentlicht: 22 Jul 2012
  • Aktualisiert: 1 Okt 2012
  • Status: Fertig
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4. Abschnitt

Der Saal war fast ganz voll. Vor allem Touristen waren da, etwas das man an den vielen verschiedenen Sprachen, die im Saal nur so summten, hören konnte. Es war ein alter Theatersaal, wunderschön geschmückt. Auf der Bühne verbarg ein eleganter, dunkelroter Vorhang was hinter der Szene geschah vor dem Publikum. Plötzlich ging der Vorhang auf. Es war ganz dunkel, nur ein licht war gegen Cira gerichtet die  bei einem wunderschönen Flügel saß. Sie fing an mit einer stillen Melodie. Dann fing sie an zu singen. Ihre Stimme war kristallklar und sie traf jeden Ton perfekt. Es war kein Lied: Es war eine Geschichte.

Sie erzählte von einem Mädchen die in einem kleinen friedlichen Dorf lebte. Ihr Geliebter lebte im Nachbardorf.

Dann verschwand das Spotlight von ihr, und es leuchtete etwas anderes auf der Bühne auf. Ein Puppentheater. Hier begannen die Marionetten zu tanzen, zu agieren. Die Zuschauer sahen wie hypnotisiert hin: Waren verzaubert von Ciras Stimme und die Feingeschnitzten Figuren. Sie konnten jedes Glied bewegen, und bewegten sich fließend, wie echte Menschen es tun würden. Es war eine schöne Geschichte, und sie rührte gleich Erwachsene, so wie Kinder. Die Dörfer brachen in Krieg aus, und rote Lichter flackerten. Es sah aus als wäre die Bühne ihm Feuer, und Emma grub ihren kleinen Kopf in Antons Schulter. Als sie wieder aufsah war es friedlich, und die Geschichte ging weiter. Das Liebespaar konnte sich nicht mehr sehen, denn die Dörfer waren getrennt. Doch einmal die Woche wagten sie sich raus zu schleichen und sich auf den Berg, der die zwei Dörfer trennte, zu treffen.  Doch eines Tages folgte das Mädchen ihr Bruder, denn er hatte etwas bemerkt. Man sah die Marionette die den Bruder darstellte. Die Puppe folgte das Mädchen, und obwohl es bestimmt nur Antons Fantasie war, sah es fast so aus als würde der Gesichtsausdruck der Puppe sich verändern.

Als das Mädchen zu ihren Geliebten ankam, sprang der Bruder von einem Busch in der Nähe heraus. Die Musik die die ganze Zeit spielte wurde schneller, gefährlicher.

Doch es endete gut. Der Junge und das Mädchen flüchteten von dem Dorf und gründeten ihr eigenes: Ein Dorf des Friedens, namens Fait D’Amour  - mit Liebe gemacht. Ciras Stimme hörte auf, das Klavier wurde leiser, biss auch es stille war. Der Vorhang ging zu. Die Show war zu Ende.

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