Schreibtipps die 2.

von , Mittwoch Juni 3, 2015
Schreibtipps die 2.

Zwei Schreibtipps hört man immer wieder von erfolgreichen Autoren. Dem ersten haben wir bereits einen Blog gewidmet. Hier kommt Nummer 2

Der erste Tipp ist: lesen, lesen, lesen

 

Darüber haben wir bereits hier geschrieben.

 

Nun also zum zweiten Schritt

und der ist, wie könnte es anders sein: schreiben, schreiben, schreiben!

 

Ob mit Feder und Pergament, mit Füller und Papier oder mit Computer oder Handy ist dabei erst einmal ganz egal.

Stephen King, zum Beispiel, ist dafür bekannt jeden - wirklich JEDEN - Tag 10 Seiten zu schreiben! Viele andere Autoren schwärmen, dass es sich morgens zwischen 5:30 und 8:30 am besten Arbeiten lässt.

 

Wem jetzt Angst und bange wird (so wir mir) dem sei gesagt, dass noch kein Meister vom Himmel fiel und dass Kleinvieh auch Mist macht.

 

Aber genug der Metaphern: Was tun?

 

Klein anfangen - Schritt für Schritt!

 

Schritt Nr. 1

Das Werkzeug

 

Man wähle, wie oben bereits erwähnt, ein Schreibmittel seines Vertrauens. Für die unter uns, die Gänsefeder und Tinte zu extrem finden und Handytastaturen zu winzig, sieht das dann ungefähr so aus:

 

 

Schritt Nr. 2

Die Routine

Wem es schwer fällt sich aufzuraffen und WIRKLICH zu schreiben, wer Schreibblockaden hat oder wen die nackte Angst befällt wenn er eine leere Seite auch nur sieht, dem hilft die Routine. Sich jeden Tag zu einer bestimmten Uhrzeit einer bestimmten Aufgabe zuzuwenden nimmt die Hemmungen und erleichtert die Arbeit. Man muss nicht immer gut schreiben. Alles ist Übung und auch Stephen Kings 10 Seiten sind nicht perfekt und fertig für den Druck. Man kann auch einfach banale Dinge schreiben, um des Schreibens willen. Gefühle auszudrücken und Szenarien zu beschreiben sind wichtige Fähigkeiten die dadurch trainiert werden können. Zum Beispiel: Es ist Frühling/Sommer/Herbst/Winter. Wie verändert sich die Welt? Welche Gefühle löst das in dir aus?

 

 

Schritt Nr. 3

Durchalten!

Irgendwann ist es dann ernst: Man hat sich geübt, die Blockaden überwunden und nun kam auch DIE Idee und man ist Feuer und Flamme. Die Stunden vergehen wie im Flug, die Wörter fließen aus dem Kopf direkt in die Tastatur, es wird Abend, es wird Nacht, aber die Szene ist noch nicht fertig! Jetzt heißt es durchhalten!

Frohes Schaffen!

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